Schulleben aktuell

Rund um Aquaristik

Nachdem sich unsere ersten Schultiere, die Stabschrecken, etabliert hatten und unsere Schüler zeigten, dass sie in der Lage sind die Verantwortung dafür zu tragen, reifte der Gedanke mit einem Aquarium unsere Tierhaltung zu erweitern. Aquarien können auf vielfältige Weise biologische Prozesse wie etwa den Stickstoffkreislauf abbilden oder die Wirkung verschiedener Einflussfaktoren wie Wasserhärte, pH-Wert oder CO2 Gehalt auf Fische und Pflanzen zeigen. Dies ermöglicht den Schülerinnen und Schülern den Lernstoff handlungsorientiert zu erfahren und kleinste Veränderungen und deren Auswirkungen direkt am Ökosystem Aquarium zu beobachten.
Nachdem die Anschaffung beschlossen war, kümmerte sich eine Gruppe Schüler aus Klasse 10 und 5/6 um die Pflege des Aquariums. Fische wurden nach den Wasserwerten des örtlichen Leitungswassers ausgesucht. Die Wahl fiel auf australische Regenbogenfische. Den Diamantregenbogenfisch und das Gabelschwanzblauauge. Damit das Aquarium frei von Algen bleibt, leisten zusätzlich Amanogarnelen und Wasserschnecken hervorragende Arbeit. Dass ein Aquarium nicht direkt mit Fischen besetzt werden kann, sondern sich erst ein biologisches  Gleichgewicht einpendeln musste, lernten die Schülerinnen und Schüler in der 4 wöchigen Einfahrphase, die vielen wie eine Ewigkeit vorkam. Während dieser Zeit galt es 2 x wöchentlich die wichtigsten Wasserwerte mit Tröpfchentests zu messen. Die Schüler kamen nun erstmals mit der
Wasserchemie und ihren Zusammenhängen in Kontakt. Ein für die Pflanzen sinnvoller CO2 Gehalt konnte nur unter Berücksichtigung von Karbonathärte und pH-Wert angestrebt werden. Der ebenfalls in dieser Zeit wichtige Nitritwert wurde mehrfach gemessen. Nitrit kann in zu hohen Dosen für Fische tödlich sein. Erst nachdem die Filterbakterien ihre Arbeit verrichtet haben und das giftige Nitrit in den für Pflanzen wichtigen Stickstoff Nitrat umgewandelt haben, stabilisierten sich auch die
restlichen Wasserwerte. Mittlerweile läuft das Aquarium seit 5 Monaten stabil. Kleineren Algenproblemen wurden mit Korrekturen der Wasserwerte und der richtigen Pflanzendüngung entgegengewirkt. Die Pflanzen
gedeihen so gut, dass regelmäßig ausgedünnt und geschnitten werden muss. Um die nicht unerheblichen Kosten eines Aquariums mit 450 Litern zu tragen, bekamen wir jede Menge sehr großzügige Hilfe aus der Aquaristikbranche. 

AQUARISTIKBRANCHE

Durch die tolle Unterstützung dieser Firmen konnten die Schüler unter Berücksichtigung der Haltungsansprüche das Aquarium nach Herzenslust einrichten, bepflanzen und mit Fischen besetzen und pflegen es nun mit Begeisterung, wie die unteren Bilder zeigen. Ohne diese Firmen wäre ein schuleigenes Aquarium nicht möglich gewesen. Vielen herzlichen Dank. Das Ergebnis spricht für sich.

Juwel Aquarium
Dennerle Aquarium & Dennerle Plants
Firma Garnelio
Firma Rheingarnelen
Aquarium Dietzenbach

Schüler bei der Arbeit

Aquarium

Schüler beim Reinigen

Schüler beim Wassertest

Unsere Fische

Aquarium

Unsere Fische

Unser Aquarium

Adventsmarkt 2022 an der ETS

Am 15. Dezember 2022 war es endlich soweit. Nachdem der Adventsmarkt pandemiebedingt wie so viele Schulveranstaltungen die letzten Schuljahre ausgesetzt werden musste, war er in diesem Jahr ein voller Erfolg! Es war ein ereignisreicher und besinnlicher Abend für Schülerinnen, Lehrkräfte sowie die zahlreichen Besucher. Voller Vorfreude wurde schon die Tage zuvor in vielen Klassen kräftig gebastelt, gebacken und für das Bühnenprogramm geprobt. Nachdem das Schulhaus festlich geschmückt, unser Tannenbaum weihnachtlich dekoriert und alle Stände aufgebaut waren, konnten die Besucher am Abend durch das Gebäude flanieren und die vielen Adventsangebote bestaunen. So gab es neben selbst gemachten Plätzchen, Bruchschokolade auch unseren schuleigenen Honig. Aber nicht nur Naschkatzen kamen auf ihre Kosten. An Ständen mit selbst gesteckten Adventskränzen, Wachstüchern, Wichtelhäusern aus Milchtüten, selbst gestalteten Weihnachtskarten, konnte für die anstehenden Feiertage geshoppt werden. Ein Lagerfeuer im Schulhof spendete gemütliche Wärme und lud zum Verweilen ein. Im Adventscafé der Klasse 5 wurde für das leibliche Wohl gesorgt. Der Duft von Tannenzweigen und frischen Waffeln durchströmte das Schulgebäude; spätestens am Außengrill konnte auch der letzte Hunger gestillt werden. Viele Stände luden zum Mitmachen ein. So konnte man sich beispielsweise eigene Buttons bedrucken oder Weihnachtskarten gestalten. Ein Highlight war wohl für alle Besucher der Auftritt der Schulband unter der Leitung von Herrn Solf, die mit poppigen Weihnachtshits für ordentlich Stimmung sorgte.
Alles in allem ein toller und gelungener Abend mit jeder Menge Spaß und guten Gesprächen, der die Schulgemeinschaft der ETS nach herausfordernden Jahren wieder näher zusammenrücken ließ.
Zudem freuen wir uns sehr, dass 600 Euro der Einnahmen der Zweigstellen-Tafel Bammental, zugehörig der Neckargemünder Tafel, zu Gute kamen und wir noch vor den Ferien einen großen Spendenscheck überreichen konnten. Der Rest des Erlöses konnte die Klassenkassen der fleißigen Helferinnen aufbessern und wird für die Pausengestaltung eingesetzt. 

ELSENZTALSCHULE

Es krabbelt und schwimmt – Neue Tiere in der Elsenztalschule

Seit knapp einem Jahr krabbelt es in der Elsenztalschule. Die Stabschrecken direkt neben dem Eingang des Sekretariats ziehen die Aufmerksamkeit eines jeden Besuchers und einer jeden Besucherin auf sich. In einem Terrarium sind die Insekten untergebracht und gedeihen prächtig. „Wir legen großen Wert darauf, dass der Tierschutz eingehalten wird. Dabei spielen die Temperatur, die Feuchtigkeit und die regelmäßige Reinigung eine besondere Rolle“, erklärt unser Biologielehrer Herr Ottmann. Er ist maßgeblich mitverantwortlich für die Erweiterung der Tierhaltung in der Elsenztalschule ist. Seit ein paar Tagen gibt es zudem ein Aquarium in der Schule. Noch vor den Herbstferien sollen die ersten Fische einziehen. Zu bewundern ist das 400 Liter fassende Aquarium im Erdgeschoss der Schule. „Wir sind froh, dass wir bald weitere Mitbewohner in der Schule haben“, freut sich Schulleiter Sascha Lieneweg. Um die Tiere kümmern sich hauptsächlich die Schülerinnen und Schüler der Schule. Sie füttern die Tiere, kontrollieren die Wasserqualität im Aquarium und reinigen Terrarium und Aquarium. Herr Ottmann postuliert: „Natürlich müssen wir als Lehrkräfte noch ein Auge darauf werfen, doch beim Terrarium haben die Schülerinnen und Schüler bereits fast alle Arbeiten eigenständig übernommen. Dies soll auch das Ziel bei dem wesentlich komplexeren Aquarium sein“.
„Wir könnten uns vorstellen, dass in den nächsten Jahren weitere Tiere hinzukommen. Nun müssen sich erst einmal die neuen Mitbewohner eingewöhnen und die Schülerinnen und Schüler die Verantwortung für diese Tiere übernehmen“, ergänzt Herr Lieneweg. Neben dem Wert der Tierhaltung für den naturwissenschaftlichen Unterricht, sind die Tiere auch ein Teil der Idee der Schule. Es gilt Verantwortungs- und Selbstwirksamkeitsräume für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen und dadurch die Schule noch stärker zu einem Ort werden zu lassen, in dem alle Kinder gerne Zeit verbringen und sich auch ein Stück zu Hause fühlen. Klassenräume verändern sich, Aufenthaltsflächen und Leseecken entstehen oder sind verstärkt angedacht. „In unserer viertägigen ganztägigen Gemeinschaftsschule verbringen die Schülerinnen und Schüler viel Zeit. Diese Zeit versuchen wir auch räumlich so zu gestalten, dass sich die uns anvertrauten Kinder wohl fühlen und in Ruhe lernen, arbeiten und Verantwortung übernehmen können“, erläutert der Schulleiter. Dabei spielt nunmehr auch die Reinigung des Schulhauses eine große Rolle. Demgemäß werden z.B. viele Klassenräume täglich durch die Schülerinnen und Schüler selbst gereinigt. Die Schülerinnen und Schüler bringen viele weitere Ideen zur Gestaltung des Schulgebäudes ein. „Wir können diese Ideen nicht immer alle umsetzen, sind aber auf einem guten Weg und freuen uns sehr, unsere Gemeinschaftsschule immer schöner und lebendiger werden zu lassen“, kündigt Schulleiter Sascha Lieneweg zum Abschluss an.

FASZINATION BIENE! 

Seit diesem Schuljahr 2022/2023 dürfen interessierte Schülerinnen und Schüler der Elsenztalschule Bienenvölker mit allem was dazu gehört intensiv kennenlernen. Herr Stadler, von der "Imkergemeinschaft Wabengut" stellt uns für unseren Schulgarten vier Bienenvölker zur Verfügung. Und nicht nur das, er schenkt uns seine Zeit und leitet mit seinen ImkerfreundenInnen in einem Kurs 9 interessierte Schulkinder an, was es bedeutet zu Imkern.

Herr Stadler mit seinen Worten:
>>Wenn ich in den Bienenstock sehe, kann ich tausende von Bienen sehen. Fast alle Bienen sind Arbeiterinnen, und alle sind Töchter einer einzigen Königin. Ziehe ich die Wabe, auf der sich die Königin mit Ihrer Gefolgschaft befindet, taucht man automatisch in die Welt der Bienen ein. Die Königin ist größer und ist nicht zu übersehen. Wenn sie vorwärtsschreitet, tritt ihre Entourage auf die Seite und macht den Weg frei. Hält Sie inne, dann kommen die Versorgungsbienen um sie zu füttern oder zu pflegen.<<

Hier erfahren Sie mehr über unsere "Schulsummerei"

Pausenverkauf ist wieder da

Unsere Schüler organisieren seit Jahren den Pausenverkauf selbst. Sie werden von der Bäckerei Schneider aus Gaiberg morgens mit frischen Brötchen und süßen Teilchen beliefert, welche meist Neuntklässler in der ersten großen Pause verkaufen. Leider mussten wir den Verkauf von frischen Bäckerwaren in der Coronazeit einstellen. Damit ist endlich Schluss. Es kehrt wieder Normalität in den Schulalltag ein. Bereichert wird das Bäckerangebot mit frischen Früchten, die mit einem geringen Betrag ebenfalls käuflich zu erwerben sind. Des Weiteren versuchen wir eher "salzige" Teilchen statt zu süß anzubieten.  Alles mit extra Zuckerguss möchten wir nicht mehr in der Auslage. Nichtsdestotrotz standen die Kinder Schlange am Verkaufsstand und jubelten!

SCHULGARTEN

Der Schulgarten wächst – Eine Spende für die Elsenztalschule

Erst vor einigen Wochen fand in der Elsenztalschule ein Spendenlauf für den geplanten Schulgarten statt. Beim Schulgarten handelt es sich um ein großes Projekt der Elsenztalschule für die Klassen 1-10. Weitere Kooperations-partner sind in das Projekt einbezogen. Z.B. das Gymnasium Bammental, die Kindergärten in Bammental, die Werkstattschule Heidelberg und der Obst- und Gartenbauverein Bammental. „Wir sind dankbar für die viele Unterstützung, die wir erhalten“, meint Schulleiter Sascha Lieneweg dazu. Am 09.11.2022 kamen nun 2 500 Euro an Unterstützung durch die Sparkasse Heidelberg hinzu. „Wir freuen uns, die Elsenztalschule bei dem für die Schule wichtigen Projekt unterstützen zu können“, erklärt Regionalleiter Claudius Hurst.

EINE ERFOLGSGESCHICHTE

Gemeinsam laufen für den Schulgarten.


Wenn aus einer Idee ein toller Erfolg wird, sind das gute Vorzeichen für die weitere Arbeit an einem wunderbaren Projekt, unserem Schulgarten. Auch wenn uns der Regen einen vermeintlichen Strich durch die Rechnung machen wollte, waren alle Beteiligten so flexibel, dass der Spendenlauf dennoch stattfinden konnte. Und nicht nur das, unser Ziel einen bestimmten Spendenbetrag zu erlaufen wurde mehr als erreicht. Die Resonanz war unglaublich; wir sind zutiefst gerührt, wieviel Unterstützung wir seitens der Elternschaft erfahren haben, wie sehr sich unsere Schüler von Klasse 1 bis 10 angestrengten und einfach wie dieser ganze Tag "gelaufen" ist. HERZLICHEN DANK!

Unten finden Sie unsere BUTTONS zum Weiterlesen und Informieren. 

S P E N D E N L A U F - S C H U L G A R T E N - C R O W D F U N D I N G

So sehen echte Sportler aus, die sich für unseren Schulgarten mächtig ins Zeug gelegt haben. Es wurden sehr viele Runden gelaufen und fleißig Spendenkarten ausgefüllt. Es wurde gegessen, getrunken, geschwitzt und sehr viel gelacht. Alle Akteure waren mit mächtig viel Spaß dabei. 
Noch einmal zu Erinnerung: Die Volksbank verdoppelt unser aller Spendenbetrag. Wenn Sie HIER drücken erscheint noch einmal die Seite der Volksbank. Dort können Sie einsehen welche Beträge bisher eingegangen sind. 
Vielen herzlichen Dank an alle Läufer*innen, Helfer*innen, Zeitnehmer*innen, Kuchenspender*innen, Unterstützer*innen, Spender*innen sowie alle Anwesenden, die zu diesem wunderbaren Tag ihren Beitrag geleistet haben! 

Ihre Elsenztalschule

Gut gesichert im Umgang mit Bienen 


Hier sieht man bereits Schüler im Einsatz

Mehr zur Kooperation
Elsenztalschule - Imkergemeinschaft Wabengut
finden sie auf:
Schulsummerei.de

Förderprogramm „Lernen mit Rückenwind“ an der ETS


Schülerinnen und Schüler wurden durch das Förderprogramm „Lernen mit Rückenwind“ unterstützt, indem sowohl ihre fachlichen als auch ihre sozial-emotionalen Kompetenzen gestärkt und weiterentwickelt werden. Pandemiebedingt entstandene Lernrückstände sollten ausgeglichen werden.

Artikel aus der Rhein-Neckar-Zeitung

Weiterentwicklung der Sekundarstufe an der Elsenztalschule 

Das erste halbe Jahr der weiterentwickelten Sekundarstufe, also der Klassenstufen 5-10, liegt hinter der Elsenztalschule und nun beginnt die heiße Phase zur Anmeldung für das nächste Schuljahr. Im Zentrum der Weiterentwicklung stehen u.a. die noch passgenauere Förderung der unterschiedlichen Niveaus mit einem noch deutlicheren Blick auch auf die Förderung sehr leistungsstarker Schüler*innen, die Umgestaltung hin zu flexibleren Unterrichtsräumen, ein Digitalisierungskonzept und die Stärkung der Lehrerteamarbeit.
„Wir haben jetzt, zwar unter Pandemiebedingungen, ein halbes Jahr Erfahrungen mit unserer neuen Konzeption sammeln können, die für uns eine Weiterentwicklung bewährter Bausteine der Gemeinschaftsschule bedeutet. Wir sehen, dass die Schüler*innen gerne in die Schule kommen, Lernerfolge haben und Verantwortung für ihr eigenes Lernen gemeinsam mit den Lehrkräften übernehmen. Die Tablets haben sich für uns zu einem wichtigen Baustein entwickelt, der differenziert und gezielt eingesetzt werden muss“, meint Schulleiter Sascha Lieneweg.  

Unterschiedliche Bausteine formen ein Gesamtkonzept
Die Gemeinschaftsschule steht vor der großen Herausforderung, Kinder mit ganz unterschiedlichen Lern- und Leistungsvoraussetzungen gemeinsam zu unterrichten. Aufgabe und Herausforderung dabei ist es im Besonderen, flexible Strukturen im Tagesablauf zu finden, die es ermöglichen, der Vielfalt gerecht zu werden.
Während einer Phase des Ankommens am Morgen, haben die Schüler*innen die Möglichkeit, verschiedene Kurse im Bereich Musik oder Bewegung zu besuchen. Nach einem gemeinsamen Frühstück planen die Schüler*innen gemeinsam mit ihren Lehrkräften den Tag und besprechen die anstehenden Aufgaben. Im Klassenverband oder in Gruppen eines ähnlichen Leistungsniveaus finden danach so genannte Fachimpulse statt, die im Anschluss an einem Gruppen- oder Einzelarbeitsplatz von den Schüler*innen nachbearbeitet werden können. Über das Tablet oder eine Präsenzbücherei stehen dafür Materialien und Hilfestellungen bereit. Die Lehrkräfte unterstützen in dieser Phase bei Fragen und Problemen. Stehen besonders in der Klassenstufe 5 und 6 die Hauptfächer am Vormittag im Fokus, liegen die Nebenfächer eher im Nachmittag. „Hier achten wir durchaus darauf, dass neben der Theorie auch die Praxis dieser Nebenfächer (Erdkunde, Geschichte und BNT in Klasse 5/6) nicht zu kurz kommt. Im Rahmen vieler Exkursionen versuchen wir den Kindern zu vermitteln, wie die einzelnen Fächer zusammenhängen und welche praktische Relevanz sie haben“, erklärt Can Pekcan, Gymnasiallehrer an der Elsenztalschule. Mehrere Projektwochen im Jahr verstärken dies, in denen die Schüler*innen an eigenen Projekten arbeiten können und in Absprache mit den Lehrkräften auch das Lesitungsniveau bestimmen können, auf dem sie an das Thema herangehen. „Im Rahmen des Ansatzes „Deeper Learning“ arbeiten wir hier auch mit dem Institut für Bildungswissenschaft der Universität Heidelberg zusammen“, informiert Sascha Lieneweg und hebt die gute Zusammenarbeit der Schule mit vielen Kooperationspartnern aus den Bereichen Sport, Wissenschaft, Kunst/Kultur und Berufsorientierung hervor. Auch in diesem Bereich wolle sich die Schule weiterentwickeln, um den Schüler*innen reale Einblicke in eine Welt zu geben, auf die sie die Schule vorbereiten soll.
Ganztagesschule mit Angeboten im Bereich Soziales, Verantwortung, Kunst und Kultur und Natur
Die Elsenztalschule ist eine Ganztagesschule, an der die Schule an vier Tagen erst um 15:45 Uhr endet. „Wir haben auch immer wieder Eltern, die befürchten, Ihr Kind schaffe die langen Tage gerade in der Klassenstufe 5/6 nicht“, sagt Lehrerin Katja Feuchter. „Wir stellen aber fest, dass die Schüler*innen nach einer Eingewöhnungsphase sehr gut damit zurechtkommen und es auch genießen, mit Ihren Klassenkamerad*innen zusammen zu sein und nach der Schule in der Regel ihren Lerntag beenden zu können, also keine Aufgaben mehr mit nach Hause nehmen müssen“, ergänzt Katja Feuchter. Im Rahmen einer Rhythmisierung werden Phasen der An- und Entspannung gut über den Tag verteilt. Gemeinsam eingenommene Mahlzeiten, eine lange Mittagspause, musische Angebote, Bewegungsangebote und Bausteine des sozialen Lernens wechseln sich über den Tag hinweg ab. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem sozialen Miteinander der Schüler*innen und dem Übernehmen von Verantwortung für die Gruppe sowie für die Sauberkeit im Klassenraum und in der Schule insgesamt. Das Sozialpraktikum, welches einmal in der Woche an einem Nachmittag stattfindet, ist dabei ein wichtiges Element. In Zukunft hoffen wir, diesen Bereich noch um einen Schulgarten erweitern zu können, in welchem die Schüler*innen ganz praxisnah und auch handwerklich arbeiten können. „Das ist noch ein wenig Zukunftsmusik, weil dafür weitere Entscheidungen getroffen werden müssen. Wir sind aber dran und hätten bereits einige Kooperationspartner, die sich hier eine Zusammenarbeit vorstellen könnten“, hofft der Schulleiter Lieneweg.
Es warten also weitere spannende Zukunftsprojekte auf die Elsenztalschule. „Durch viele Gespräche mit den Eltern und den Schüler*innen wissen wir, dass die Zufriedenheit mit unseren Ideen der Weiterentwicklung sehr groß ist. Dabei können wir uns außerdem auf eine langjährige Erfahrung mit der Arbeit an der Gemeinschaftsschule stützen. „Nun freuen wir uns erst einmal auf die weitere Arbeit in diesem Schuljahr und sind gespannt auf die neuen Schüler*innen im kommenden Schuljahr, für das man sich landesweit vom 08. bis 11. März 2021 an den weiterführenden Schulen anmelden kann“, bemerkt Sascha Lieneweg zum Abschluss des Gesprächs. Der digitale Tag der offenen Tür zum Kennenlernen der Elsenztalschule findet am 03.03.2021 statt. Eine Anmeldung dazu, die coronabedingt in diesem Jahr notwendig ist, kann über die Homepage vorgenommen werden.  

Ulli-Thiel Friedenspreis für die Elsenztalschule


Bestimmt können sich noch viele Menschen in Bammental an die kunterbunten Friedensschilder in verschiedenen Sprachen an den Klassenfenstern der Elsenztalschule erinnern. Sie waren Teil des Projekts „Frieden für alle – hier und weltweit“ mit dem Höhepunkt, dem Projekttag am 10. Dezember 2019. Der 10. Dezember ist jedes Jahr ein besonderer Tag in der Elsenztalschule, denn hier wird- wie an vielen Orten weltweit- der Tag der Menschenrechte begangen. Es ist der Gedenktag zur "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte", die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Im Rahmen des Projekts an der Schule im Jahr 2019 arbeiteten die Schüler*innen altersspezifisch mit Ihren Klassenlehrer*innen an ganz unterschiedlichen Themen im Bereich Frieden und Menschenrechte. Da wurde anhand von Geschichten überlegt, wie eine Konfliktlösung ohne Gewalt möglich ist; andere Schüler*innen setzten sich mit verschiedenen Friedensnobelpreisträger*innen auseinander oder lernten etwas über die gewaltfreie Kommunikation, der Giraffensprache und vieles mehr. Die Ergebnisse des Tages waren dann Teil des Weihnachtsgottesdienstes.
„Es ist uns Lehrkräften ein Anliegen, den Schüler*innen zu zeigen, dass Frieden erarbeitet werden muss, immer wieder und täglich neu“, sagt die mittlerweile pensionierte Lehrerin Anette Rehfuss, die auch die Idee zur Bewerbung zum Ulli-Thiel Preis hatte. Das Engagement der Schule wurde nun gewürdigt. Die Elsenztalschule erhielt gemeinsam mit einer weiteren Schule den ersten Preis. Der Ulli-Thiel-Friedenspreis richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg. Er wird jährlich ausgeschrieben, erstmals im Schuljahr 2019/2020. Er ist ausgeschrieben von "PAX AN", der Deutschen Friedensgesellschaft / Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen und der Evangelischen Landeskirche Baden. Bei der Verleihung, die am 30.09.2020 im Beisein des Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh in Karlsruhe stattfand, würdigten die Initiatoren des Preises im Besonderen das hohe Engagement, die breiten Beteiligungsmöglichkeiten für die Schüler*innen und die Kreativität des Projekts, welches damit beispielgebend für andere Schulen und auch in erster Linie für Grundschulen sein könne.
Das Engagement der Elsenztalschule rund um den Menschenrechtstag reiht sich ein in unterschiedliche Bausteine für ein gelingendes Miteinander, die z. B. in Form eines regelmäßigen Klassenrates, der konsequenten Einbindung der Schulsozialarbeit, dem Streitschlichterprogramm, dem Einbezug von Mediatoren und Supervisoren usw. eine große Rolle an der Schule spielen. „Wie können wir Konflikte friedliche lösen, wie schaffen wir es, dass die Schülerinnen und Schüler und auch alle Mitarbeiter*innen jeden Tag angstfrei und mit Lust am Lernen in die Schule kommen können“, ist dabei ein zentrales Anliegen, erklärt Schulleiter Sascha Lieneweg, der diesen Gedanken auch bei der Verleihung des Preises in einer kurzen Ansprache deutlich machte. Der Preis sei für die Elsenztalschule Ansporn und Verpflichtung zugleich, auf dem Weg zu mehr Frieden und mehr Gerechtigkeit.


Die Elsenztalschule Bammental und die Musikschule Neckargemünd

Eine wunderbare Zusammenarbeit

Von links nach rechts: Musiklehrer Johannes Solf; Leiter der Musikschule Neckargemünd Stephan Schmitz; Rektor der Elsenztalschule Bammental Sascha Lieneweg und die Schüler der 5ten Klassen.


An der Elsenztalschule wurden derzeit gemeinsam mit der Musikschule Neckargemünd und weiteren Kooperationspartnern die Weichen gestellt, um in diesem Schuljahr in ein breit gefächertes musisches Angebot zu starten. Dabei steht für beide Partner, Elsenztalschule Bammental und Musikschule Neckargemünd, die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler im Zentrum der Angebote. Schulleiter Sascha Lieneweg und der Leiter der Musikschule Stephan Schmitz tüftelten bereits seit einiger Zeit, gemeinsam mit Lehrkräften ihrer Kollegien, an der Idee und Umsetzung musischer Angebote. Die Kooperation umfasst mehrere Bausteine, die das musische Angebot der Elsenztalschule ergänzen. Darüber hinaus nutzt die Musikschule im Nachmittagsbereich Räumlichkeiten der Elsenztalschule, um Einzelunterricht für Schülerinnen und Schüler anzubieten. 

"JeKi" ab Klasse 1 – eine zusätzliche Musikstunde für alle

Der Name ist Programm: „Jedem Kind ein Instrument“, kurz „JeKi“, so lautet das seit langem von der Musikschule Neckargemünd angebotene Programm zur Förderung der musikalischen Grunderfahrungen. Mit JeKi entdecken die Erstklässler*innen der Elsenztalschule die Welt der Musik und erleben ihre Freude am gemeinsamen Musizieren. Dadurch wird die Wahrnehmung gefördert und die Konzentrationsfähigkeit gesteigert. Im JeKi- Kurs lernen die Kinder unterschiedliche Musikinstrumente kennen und können sie unter fachkundiger Anleitung durch die Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule ausprobieren, wobei Gesang und Bewegung nicht zu kurz kommen. Darüber hinaus bietet JeKi die Möglichkeit zur Verbesserung der emotionalen Ausdrucksfähigkeit und hilft, die soziale Kompetenz weiterzuentwickeln. Damit hat die Elsenztalschule bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Neu ist, dass ab kommendem Schuljahr diese zusätzliche Musikstunde für alle Kinder der ersten Klassen kostenlos angeboten werden kann. Die Gemeinde Bammental übernimmt die damit verbundenen Gebühren und unterstützt auf diese Weise die kulturelle Bildung unabhängig vom Einkommen der Eltern durch eine teilhabegerechte Lernkultur.

"Rythm Circle" ab Klasse 4 

Ein Rythm Circle ab Klasse 4 soll die Möglichkeit bieten, das musikalische Potential mit Instrumenten und Percussion zu vertiefen. Mit der Ermutigung zum gemeinsamen Musizieren, findet durch die Klangerzeugung und der Erfahrung von Rhythmus ein wertschätzendes Miteinander statt, bei dem Interaktions- und Kooperationsfähigkeit gestärkt werden.


"Band Circle" ab Klasse 5 

Ab der fünften Klasse können 20 Schülerinnen und Schüler den „Band Circle“ besuchen. Dabei haben sie die Möglichkeit, einmal in der Woche an den unterschiedlichsten Bandinstrumenten Erfahrungen zu sammeln. In kleinen Gruppen von vier mal 5 Schülerinnen und Schülern werden erste Schritte hin zu einem Instrument gegangen. Nachdem alle Instrumente ausprobiert wurden, legen sich die Schülerinnen und Schüler für den Rest des Schuljahres auf ein Instrument fest und beginnen dann in kleinen Ensembles Stücke einzuüben. Ab Klasse 7 besteht, darauf aufbauend, die Möglichkeit zur Teilnahme an der Schulband „ETS goes Rock“. Wer möchte, kann ab Klasse 8 dann das Musikprofil als Schwerpunkt bis zum Schulabschluss wählen.
Ziel ist das gegenseitige Ergänzen der einzelnen musischen Bausteine, um fach- und jahrgangsübergreifende Großprojekte wie eine „Musical-Schule“ oder einen alljährlichen Kulturtag zum Ende eines jeden Schuljahres in Angriff zu nehmen. 

Kultur macht stark

Um das alles zu realisieren, liegt noch viel Arbeit vor uns, wissen Schulleiter Sascha Lieneweg und der Leiter der Musikschule Stephan Schmitz. Die beiden sind aber überzeugt, dass sich das Engagement lohnt und zu einem wechselseitigen befruchtenden Austausch zum Wohle der Schülerinnen und Schüler führt. Finanziert werden können die Angebote über das Bundesprogramm „Kultur macht stark“. Hier konnten Anträge für einen Zuschuss in Höhe von über 25.000 Euro gestellt werden, welche bewilligt wurden. Die ersten Schritte sind dementsprechend gegangen und die Elsenztalschule und die Musikschule Neckargemünd freuen sich auf eine hoffentlich langjährige Zusammenarbeit, gelungene Aufführungen und ein lebendiges musisches Wachsen und Reifen der Schülerinnen und Schüler.  

Herzlich willkommen an der Elsenztalschule!


Sehnsüchtig warteten unsere neuen Erstklässler auf diesen einen Tag – den Tag der Einschulung. Unter besonderen Bedingungen hießen wir die drei Klassen dieses Jahr willkommen, doch dies minderte die Vorfreude nicht. Die aufgeregten Kinder wurden von unserem Schulleiter Herrn Lieneweg und von Frau Ehrhard, die die Grundschule im Schulleitungsteam vertritt, in der Aula der Elsenztalschule begrüßt. Selbstverständlich waren die jeweiligen Klassenlehrerinnen Frau Gaetcke, Frau Grieshober und Frau Schenk ebenso anwesend und warteten gespannt auf ihre ABC-Schützen.
Die Einschulungsfeiern fanden aufgrund der derzeitigen Bestimmungen klassenweise und im Stundenrhythmus statt, was eine entspannte und familiäre Stimmung mit sich brachte. Die Schülerinnen und Schüler hatten die volle Aufmerksamkeit nur für sich.
Während die frischgebackenen Einser mit ihrer jeweiligen Klassenlehrerin die erste Unterrichtsstunde erleben durften, bekamen die Eltern Informationen von "päd-aktiv" und dem Freundeskreis und konnten zudem Fragen an den Schulleiter stellen.
Anschließend brachten die Erstklasslehrerinnen ihre Schützlinge nach draußen ins Freie, um das allererste Klassenfoto zu knipsen. Außerdem konnten die Schulanfänger ihren staunenden Eltern schon einen kurzen Rap vorführen. Als krönenden Abschluss wurden kunterbunte Luftballons in den strahlendblauen Himmel steigen gelassen und mit jedem natürlich ein guter Wunsch für das neue Schuljahr mitgeschickt.
Eingeschult wurden auch die neuen fünften Klassen. Auch hier coronabedingt klassenweise in der Aula der Schule. Während die neuen Schülerinnen und Schüler ihre Klassenräume der Sekundarstufe kennenlernten, war genug Zeit für die Eltern, um der Schulleitung Fragen zum, in gewissen Teilen veränderten, Schulkonzept zu stellen. Neben Lernbüros, Impulsräumen, den verstärkten musischen Angeboten usw. spielt auch die Digitalisierung eine größere Rolle. So wurden die Schülerinnen und Schüler mit iPads ausgestattet, die gerade bei der Alltagsorganisation und dem Bereitstellen von Material zum Einsatz kommen.
So oder so erwartet die neuen Schülerinnen und Schüler eine spannende Zeit an der Elsenztalschule.  

Über Verabschiedung und Neubeginn

Endlich! Das neue Schuljahr startet, und wir Lehrerinnen und Lehrer der Elsenztalschule freuen uns auf unsere Schülerinnen und Schüler. Im Grundschulkollegium werden wir auf zwei wunderbare Lehrerinnen verzichten müssen. Heike Haas, die uns jahrelang unterstützte, wechselt zum neuen Schuljahr in eine andere Schule. Außerdem verabschiedeten wir bereits vor den Ferien Anette Rehfuß in ihren wohlverdienten Ruhestand. Mehr als zwei Jahrzehnte begleitete sie unsere Schule und setzte sich für unzählige Dinge tatkräftig ein. Wenn sie eine Idee hatte, ließ sie nicht locker, bis diese auch umgesetzt wurde. Sie war zuverlässige Ansprechpartnerin für alle Belange und hatte so viele Ämter inne, dass diese nun auf fast alle Lehrerinnen und Lehrer des Grundschulkollegiums umgelegt werden konnten. Dabei stellte sie sich selbst stets hinten an und war immer und überall zur Stelle. Anette Rehfuß war aber nicht nur nur für die Elsenztalschule da, sondern sorgte auch für eine besondere Schule in Togo, von einer Bammentaler Familie gegründet, damit diese von der Kollekte unserer Gottesdienste mit Spenden bedacht wurde. Vielen herzlichen Dank für alles.
Des Weiteren dürfen wir Frau Schenk und Frau Wetzel-Hirtz begrüßen, die uns ab sofort in der Grundschule unterstützen. 

Musisches Profil der Elsenztalschule nimmt Gestalt an – langfristig durchgehendes Konzept von Klasse 1-10 geplant

Musisches Profil der Elsenztalschule nimmt Gestalt an – langfristig durchgehendes Konzept von Klasse 1-10 geplant  
Musik, Bewegung und Theater gehören in der Elsenztalschule schon immer zum Schulalltag. Die Erfahrungen zeigen, dass sich die aktive Beschäftigung mit Kunst und Kultur nicht nur positiv auf die Kreativität, sondern gleichermaßen sehr erfolgreich auf andere Lernbereiche auswirkt und die persönliche Entwicklung sowie eine umfassende Persönlichkeitsbildung unterstützen, wie zahlreiche Studien belegen. 
An der Elsenztalschule wurden nun erfolgreich die Weichen gestellt, um mit Beginn des kommenden Schuljahres in ein breit gefächertes musisches Profil zu starten. Schulleiter Sascha Lieneweg konnte neben seinem engagierten Kollegium hierzu auch die Unterstützung mehrere externer Partner gewinnen. Allen voran werden die Lehrkräfte der Musikschule Neckargemünd, aber auch eine Tanz- und Theaterpädagogin, das Angebot bereichern. Ziel ist es, in einem aufeinander aufbauenden musischen Konzept in allen Klassenstufen persönlichkeitsfördernde Bausteine fest im Schulalltag zu verankern. Sascha Lieneweg ist überzeugt: „Musische Bildung fördert die Persönlichkeitsentwicklung aller Schüler*innen. In besonderem Maße profitieren darüber hinaus Kinder und Jugendliche, die von zu Hause geringeren Zugang zu kultureller Bildung leben, von schulischen Angeboten in diesem Bereich.“ 

JeKi ab Klasse 1 – eine zusätzliche Musikstunde für alle
Der Name ist Programm: „Jedem Kind ein Instrument“, kurz „JeKi“, so lautet das seit langem von der Musikschule Neckargemünd angebotene Programm zur Förderung der musikalischen Grunderfahrungen. Mit JeKi entdecken die Erstklässler*innen der Elsenztalschule die Welt der Musik, erkunden eine Vielzahl an Musikinstrumenten und erleben ihre Freude am gemeinsamen Musizieren. Dies bildet eine ideale Grundlage für die Entscheidung, ab dem zweiten Schuljahr ein bestimmtes Musikinstrument zu erlernen. Die Wahrnehmung wird gefördert und die Konzentrationsfähigkeit gesteigert; darüber hinaus bietet es die Möglichkeit zur emotionalen Ausdrucksfähigkeit und hilft, die soziale Kompetenz weiterzuentwickeln. Mit JeKi hat die Elsenztalschule bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Neu ist, dass ab dem kommenden Schuljahr diese zusätzliche Musikstunde für alle Kinder der ersten Klassen kostenfrei angeboten werden kann. Die Gemeinde Bammental übernimmt die damit verbundenen Kosten und unterstützt auf diese Weise die kulturelle Bildung unabhängig vom Einkommen der Eltern durch eine teilhabegerechten Lernkultur. 
In der Planung: Chor und Instrument ab Klasse 2 
Nach dem breit angelegten Fundament durch JeKi soll ein Chorangebot ab der Klasse 2 zum frühen Aufbau eines Schulchors ein musisches Angebot an der Elsenztalschule weiterführen. Dort würden durch die Freude an Liedern die Stimm- und Gehörbildung, aber auch das Aufeinander-Hören und die Erfahrung des einheitlichen Ganzen vermittelt. „Hier sind wir aber noch in der Planung“, so Sascha Lieneweg. 
Rythm Circle ab Klasse 4
Ein Rythm Circle ab Klasse 4 soll die Möglichkeit, das musikalische Potential mit Instrumenten und Percussion zu vertiefen, ermöglichen. Durch die Ermutigung zum gemeinsamen Musizieren findet durch die Klangerzeugung und der Erfahrung von Rhythmus ein wertschätzendes Miteinander statt, bei dem Interaktions- und Kooperationsfähigkeit gestärkt werden.  

Musisches Profil ab Klasse 5
Durch den Ganztagsbetrieb an der Elsenztalschule können ab Klasse 5 vielfältige Elemente einer musischen Bildung als fester Bestandteil im Schulalltag eingebunden werden, um Kindern und Jugendlichen eine intensive Teilhabe am kulturellen Leben und damit eine umfassende Persönlichkeitsentwicklung zu bieten. Der Stundenplan ist deshalb so organisiert, dass längere Zeit und fächerübergreifend an einem künstlerische Vorhaben gearbeitet werden kann. Im Sinne eines umfassenden Bildungskonzepts ergänzen sich (Fach)Unterricht und kulturelle Angebote als gleichberechtigte Lernformen im Schultag. Darin sind verschiedene Angeboten wie Theater, Tanz, Chor oder Kunst integriert. Auch ein „Band Circle“ kann besucht werden, bei dem 20 Schüler*innen an den unterschiedlichsten Bandinstrumente Erfahrungen sammeln können. Ab Klasse 7 besteht darauf aufbauend die Möglichkeit zur Teilnahme an der Schulband „ETS goes Rock“. Wer möchte, kann ab Klasse 8 dann das Musikprofil als Schwerpunkt bis zum Schulabschluss wählen. Die unterschiedlichen musischen Bausteine ergänzen sich. Gemeinsam lassen sich fach- und jahrgangsübergreifende Großprojekte wie eine „Musical-Schule“ oder ein alljährlicher Kulturtag zum Ende eines jeden Schuljahres in Angriff nehmen. 
Kultur macht stark 
Mit Beginn des neuen Schuljahres beginnt die Elsenztalschule mit der Umsetzung ihres ehrgeizigen Konzeptes zur Förderung des musischen Profils, das die bisher bereits vorhandenen Elemente wie die Schulband, Zusammenarbeit mit der Musikschule Neckargemünd, den Bammentaler Chören und Musiktreibenden, Theaterkooperation mit dem Heidelberger Theater und vieles mehr erweitert, vertieft und in einen neuen Rahmen bringt. Schulleiter Sascha Lieneweg weiß, es liegt noch sehr viel Arbeit vor der Elsenztalschule. Aber alle Beteiligten sind überzeugt, dass sich das Engagement lohnt und zu einem wechselseitigen befruchtenden Austausch zum Wohle der Schülerinnen und Schüler führt. Auch über die Finanzierung der zusätzlichen Kosten hat man sich Gedanken gemacht und sich deshalb beim Bundesprogramm „Kultur macht stark“ beworben. In Kooperation mit der Musikschule wurden Anträge für einen Zuschuss in Höhe von 25.000 Euro bereits bewilligt. Damit ist ein Meilenstein geschafft und ein erfolgreicher Start mit Beginn des neuen Schuljahrs im September 2020 gesichert. 

Elsenztalschule startet mit dem Präsenzunterricht

Am 4. Mai begann landesweit die langsame Rückkehr aus dem Homeschooling zurück in das Schulhaus. Auch die Elsenztalschule hat sich auf diese Teilöffnung gut vorbereitet. Seit Montag werden die Schüler*innen der Abschlussklassen 9 und 10 wieder unterrichtet. „Basis für unser Handeln sind die Vorgaben des Kultusministeriums“, betont Schulleiter Sascha Lieneweg. Dazu gehören der Zeitplan der nach Klasse gestaffelten Wiedereröffnungen und die Anforderungen zur Einhaltung des Infektionsschutzes. Schon im Eingangsbereich weisen Wegmarkierungen mit rot-weißem Flatterband auf den Hygieneplan und die Pflicht zur räumlichen Distanz hin. Spender mit Desinfektionsmittel stehen auf den Fluren zur Verfügung. Die passenden Gestelle dazu wurden in der hauseigenen Werkstatt während der vergangenen Tage hergestellt. Es gelten zeitversetzte Unterrichtszeiten und verkleinerte Lerngruppen. Man merkt schnell, dass die Rückkehr zur Normalität mit behutsamen Schritten eingeleitet wird. Für die Prüfungsklassen gibt es eine Kombination aus Präsenz- und Fernlernangebot. Auf dem Stundenplan stehen prüfungsrelevante Hauptfächer wie Deutsch, Mathe und Englisch. Nach Alltag sieht es also derzeit in der Schule nicht aus. Aber schon diese ersten Lockerungen werden von den Schüler*innen nach fünf Wochen zu Hause sehr positiv erlebt: „Endlich wieder rauskommen, Kontakte mit Freunden in echt, mehr Abwechslung, ein geregelter Tagesablauf “, so lauten die Kommentare. Schade, dass Umarmungen oder Schulterklopfen zur Begrüßung leider ausfallen müssen, aber die Corona bedingten Regelungen stoßen auf Verständnis. Neben dem Unterricht für die Prüfungsklassen startet auch der Präsenzunterricht für diejenigen Schüler*innen, die mit dem selbständigen, digitalen Lernen nicht so gut zurechtkommen, keine digitalen Endgeräte zur Verfügung haben, mehr Unterstützung sowie gezielte Förderungen benötigen, damit sie den Anschluss nicht verlieren. Leider kann dieses Angebot derzeit nur sehr wenigen Schüler*innen zur Verfügung gestellt werden. Weiterhin wird auch die Notbetreuung für diejenigen Schüler*innen angeboten, deren Eltern sie aus beruflichen Gründen nicht zu Hause betreuen können. Auch die Schulsozialarbeiterinnen sind im Schulhaus präsent und nehmen sich der Krisen und Konflikte an, die den jungen Menschen unter diesen besonderen Umständen auf der Seele lasten. Neben dem persönlichen Gespräch werden weiterhin Beratungen per E-Mail angeboten, um sowohl Kindern wie Eltern bei der Bewältigung von Problemsituationen zu helfen. Die Schulleitung informiert die Familien regelmäßig mit E-Mails über die aktuellen Regelungen des Kultusministeriums. Das wird auch weiterhin so bleiben, denn der normale Unterrichtsalltag liegt noch in unbestimmter Ferne. Dies bringt für alle Beteiligten große Herausforderungen mit sich. Schulleiter Sascha Lieneweg weiß, dass er sich dabei auf sein Kollegium verlassen kann. Er ist zuversichtlich und meint: „Es ist herausfordernd, dennoch werden wir es gemeinsam schaffen. Wir sind darauf angewiesen mit allen Beteiligten gut im Austausch zu bleiben und Erfahrungen rückgemeldet zu bekommen.“

Macht alle mit!
Eine Steinschlange für Verbundenheit

Mit bunten Steinen anderen eine Freude zu bereiten und Hoffnung zu stärken – diese wunderschöne Idee verbreitet sich derzeit quer durch Deutschland. Überall sieht man die fröhlichen Zeichen gegen die Corona-Einschränkungen. Denn gerade in Zeiten, in denen es sonst wenig Abwechslung gibt, zaubern die felsenfesten Kunstwerke ein Lächeln in die Gesichter. Auch für Kinder ist die Corona-Krise eine Herausforderung. Die Schließung von Kitas und Schulen sowie die verordneten Kontaktsperren sind für manche eine große emotionale Belastung. Dagegen braucht es Signale der Gemeinschaft. Viele Bammentaler Kinder haben bereits zu Ostern einen Stein bemalt und weitergeschenkt. Diese Idee wurde so gut angenommen, dass sie nun weitergeführt wird. Deshalb lädt die Elsenztalschule alle großen und kleinen Maler*innen ein, Steine fröhlich und farbenfroh zu bemalen und entlang des Elsenzwegs abzulegen. Kreativität kennt keine Grenzen! Am Ende entsteht dann eine Steinschlange aus vielen individuellen Kunstwerken, die das Gefühl der Verbundenheit zeigt. Die Kinder merken auf diese Weise, dass ihre Freunde noch da sind und ebenso fühlen wie sie selbst. Und ganz nebenbei ist die Steinschlange ein lohnendes Ziel für Spaziergänge. Also: Ran an die Farben und die bemalten Steine am Elsenzweg ablegen. Auf das Ergebnis darf man jetzt schon gespannt sein.

Die Elsenztalschule auf dem Weg zur Digitalisierung 

Die Elsenztalschule ist auf dem Weg der kontinuierlichen Weiterentwicklung und stellt sich damit den Veränderungen und Herausforderungen, die an ihren Bildungsauftrag gestellt werden. Eines der aktuellen Themen ist „Digitalisierung in Schule und Unterricht“. Im Rahmen eines Infoabends zeigte die Elsenztalschule auf, wie sich ihre Primar- und Sekundarstufe durch Digitalisierung weiterentwickeln kann. Als Referent konnte Professor Dr. Christian Spannagel, ein ausgewiesener Fachmann für computerunterstütztes Lernen und Lehren der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, gewonnen werden.
Ideen zur Digitalisierung
Gleich zu Beginn des Abends stellte Schulleiter Sascha Lieneweg vor, in welchen Bereichen an der Elsenztalschule neue Möglichkeiten und Einsatzfelder durch digitale Medien gesehen werden.
Dazu gehört die verbesserte Organisation des Lernens durch die Vernetzung zwischen Eltern, Lehrkräften und Schüler*innen zur Dokumentation, Evaluation und Rückmeldung von Leistungen und zum Austausch von Informationen.
Auch bei der Vermittlung von Lerninhalten möchte die Elsenztalschule zukünftig auf den inhaltlichen Mehrwert des Digitalen zurückgreifen, besonders durch die Bereitstellung von Arbeitsmaterialien, z. B. durch Lernsoftware, Übungs-Applikationen oder Vokabeltrainer. Daneben stellt der Erwerb digitaler Kompetenzen ein wichtiges Bildungsziel dar, um jungen Menschen das nötigen Wissen über ihre gegenwärtige und zukünftige Lebenswelt zugänglich zu machen. Hierzu plant die Elsenztalschule für Klasse 5/6 einen Basiskurs in Medienbildung, einen Aufbaukurs Informatik für Klasse 7 und perspektivisch auch das Profilfach IMP ab Klasse 8. Zusätzlich sollen Medienmentoren die Schüler*innen beim Erwerb der digitalen Medienkompetenzen unterstützen. Aus diesen Gründen und damit der Einsatz digitaler Medien flexibel und barrierefreier geplant werden kann, wird über eine Ausstattung der Schüler*innen mit Tablets nachgedacht.
Nicht zuletzt kann die Digitalisierung auch den Lehrkräften helfen, Material untereinander einfacher auszutauschen, unterrichtsrelevante Informationen weiterzugeben und im Team zu kommunizieren.
Empowerment für digitalisierte Bildung
Der anschließende Vortrag von Professor Dr. Christian Spannagel stand unter der Fragestellung „Digitalisierung in Schule und Unterricht: Wieso, weshalb, warum und wie?“
Er zeigte auf, wie die zunehmend durch Digitalisierung geprägte Welt auf die verschiedenste Weise in die Schule hineinwirkt; etwa auf die Inhalte der Lehrpläne, auf die Unterrichtsmethodik und die Organisation von Schule und Unterricht.
In seinem Vortrag ging Professor Dr. Christian Spannagel darauf ein, dass durch Digitalisierung zahlreiche Innovationen und Chancen entstehen, aber auch Ängste und Risiken. Dabei widerlegte er verschiedene Irrtümer wie „Digitale Medien lösen analoge Medien ab“, oder „Digitale Medien erleichtern das Lernen“ und zeigte anhand anschaulicher Beispiele auf, welche Ergänzungen und Bereicherungen es durch digitale Elemente im Unterricht geben kann. Dadurch kann Digitalisierung produktiv in Schule und Unterricht hineinwirken, folgerte er am Ende seines Vortrags.
Start im kommenden Schuljahr
Bereits im nächsten Schuljahr könnte es in den fünften Klassen der Elsenztalschule für alle Schüler*innen ein Tablet geben. Diesbezügliche Ideen konkretisieren sich derzeitig, müssen aber noch an vielen Stellen abgestimmt werden. Auch müssen noch technische Voraussetzungen geschaffen werden. Sicher sei, so betonte Schulleiter Sascha Lieneweg, dass weder „Minecraft“ noch „Whatsapp“ installiert werden können. Spätestens jetzt verstehen die anwesenden Schüler*innen, dass digitale Medien in der Schule kein Fahrschein für ungetrübte Spielfreude sind, sondern eine weitere Facette von Unterricht bedeuten. Da war ein gemurmeltes „Echt schade!“ im Publikum nicht zu überhören.
Für die Zuhörerenden brachte der Abend viele neue Impulse und interessante Einblicke in die Zukunft der Schule. Man kann gespannt sein, welches Thema als nächstes in der Reihe „Die Elsenztalschule auf dem Weg“ im Mittelpunkt stehen wird. 

Wunderbare Eltern kümmern sich um das
"Gesunde Pausenfrühstück"

Verabschiedung von Tracy Ehresmann (Mitte) mit Rektor Lieneweg (links) und Thea Leible (rechts). 

Das wunderbare Team vom gesunden Pausenfrühstück

Engagiert für das „Gesunde Pausenfrühstück“

Regelmäßig gibt es an der Elsenztalschule ein gesundes Pausenfrühstück. Organisiert wird dasselbe von engagierten Eltern. Über fünf Jahre lang hat Tracy Ehresmann in diesem Team die Verantwortung für Durchführung und Einkauf in den Händen gehalten. Nun gab sie ihre Aufgabe an engagierte Nachfolgerinnen ab. Zu diesem Anlass bedankte sich Schulleiter Sascha Lieneweg ganz herzlich bei Tracy Ehresmann für die geleistete Arbeit und wünschte ihr alles Gute. Thea Leible, die ebenso engagiert seit Jahren das Pausenfrühstück betreut, freut sich über das neu zusammen gesetzte Team um Inge Bender und Daniela Dopf-Haaf, die derzeit den Einkauf und die Durchführung organisieren sowie Beate Klein, die sich um die wechselnden zusätzlichen Helfer*innen aus den Klassen kümmert.

Für eine gesunde Ernährung

Gemeinsam mit dem festen Team sorgen wechselnde Elterngruppen alle vierzehn Tage für das Gesunde Pausenfrühstück, das beispielhaft daran erinnert, dass eine ausgewogene Ernährung Grundvoraussetzung für die körperliche und geistige Entwicklung unserer Kinder ist. Immerhin kommen laut einer Unicef-Studie ein Drittel der deutschen Schüler bereits ohne Frühstück in die Schule. Dadurch werden die Kinder unkonzentriert und müde. Hiergegen setzt diese Initiative der Elsenztalschule mit dem gesunden Pausenfrühstück ein bewusstes Zeichen. Sie wissen, dass ein gesundes Frühstück die beste Voraussetzung für mehr Leistungsfähigkeit im Schulalltag ist, denn es füllt die leeren Energiespeicher wieder auf und versorgt den Stoffwechsel optimal mit Vitaminen und Nährstoffen.

Gesund und lecker

Gleich nach der Verabschiedung von Tracy Ehresmann beginnt in der Küche wieder ein emsiges Treiben und die laufenden Vorbereitungen für die Zubereitung des Pausenfrühstücks gehen zügig Hand in Hand voran. Immerhin gilt es, 190 Brötchen, vier Salatköpfe, sechs Kilogramm Gemüse und fünf Kilogramm Obst zu verarbeiten. Das Team packt tüchtig zu und schnell werden die frischen Zutaten in appetitliche Brötchen gegen den großen Pausenhunger verwandelt und das kleingeschnittenem Obst und Gemüse lädt, appetitlich gerichtet, zum Zugreifen ein. Rechtzeitig zum Pausenbeginn liegt alles zum Verkauf bereit. Der Ansturm ist groß und die Schülerinnen und Schüler freuen sich über das schmackhafte Angebot zum günstigen Preis. Am Ende ist alles ausverkauft.

Dank für die Unterstützung

Damit das Pausenfrühstück auch finanziell erschwinglich bleibt, wird es von Bäckerei Fromm, Bäckerei Hünnerkopf, K+U und Bäckerei Schneider, Gaiberg sowie Edeka Kunka großzügig unterstützt. Immer wieder gibt es auch einen Überschuss, der dem Freundeskreis zufließt und für besondere Anschaffungen der Schule genutzt werden kann.

Auf alle Fälle werden weitere Mitarbeiter*innen gesucht. Wer Lust hat, bei diesem netten Team mitzuarbeiten, ist herzlich willkommen. Kontakt: Sekretariat Elsenztalschule, Tel. 06223/95230.


Wer braucht schon einen Caterer, wenn man tolle Schüler und Schülerinnen hat!

Seit Anfang des Jahres hat unsere Schule einen neuen Schulleiter. Am 15.11.2019 wurde Herr Lieneweg nun endlich ganz offiziell und feierlich in der Aula der Schule in sein Amt eingeführt. Viele Gäste waren zu diesem ehrenvollen Ereignis eingeladen – Kollegen, Gemeindemitglieder, Vertreter aus dem Schulamt, Rektoren und Rektorinnen aus den umliegenden Gemeinden und noch viele mehr. Da durfte ein ordentliches Buffet natürlich nicht fehlen. Dieses wurde von Schülern und Schülerinnen der 10. Klassen im Rahmen des MuM-Unterrichts innerhalb von vier Stunden auf die Beine gestellt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und mit jedem Caterer mithalten! Neben belegten und liebevoll dekorierten Broten gab es Tomaten-Mozzarella-Spieße, gefüllte Wraps und Blätterteigtaschen, Lachshäppchen, Gemüsesticks mit Dip, Fetaspieße, Laugenkonfekt und Bruschetta. Natürlich alles selbst zubereitet und für jeden was dabei! 

Offizielle Amtseinführung des Schulleiters Sascha Lieneweg

Erasmus Plus an der ETS Bammental – Projekt: 
Échange ta brezel contre le croissant

Die EU verbindet und ermöglicht den Menschen ein wunderbares Miteinander. Die Fachschaft Französisch an der Elsenztalschule Bammental stellte im Frühjahr diesen Jahres einen Erasmus Plus- Antrag, ein EU Programm, das interkulturellen Austausch fördert. Erfreulicherweise wurde dieser im Sommer tatsächlich genehmigt. Für das Projekt steht den teilnehmenden Institutionen, dem Collège „Les 7 épis“ in Saint André de l’Eure und der Elsenztalschule Bammental, ein Betrag zu, mit dem der Austausch für die Familien dieses Jahr komplett finanziert werden kann. Darüber hinaus können viele interessante Workshops bezahlt werden.
Mit ihrem Projekt „Échange ta brezel contre le croissant“ können die Schülerinnen und Schüler nun in unterschiedliche Küchen und Backstuben eintauchen. Dabei werden sie Videoclips und ein deutsch-französisches Kochbuch erstellen. Die Ergebnisse werden per Internet einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. An einem Tag wird die Schülergruppe bei einem Gourmet-Koch über die Schulter schauen, selbst kochen und kreieren und natürlich auch das Gezauberte genießen können. Außerdem werden die französischen Austauschschüler mit den deutschen Partnern gemeinsam Plätzchen backen und den Nikolaustag erleben und vieles mehr.
Das ist eine wunderbare Chance für alle teilnehmenden Familien. Auch nächstes Jahr stehen die Chancen auf die Genehmigung eines Projektes mit EU Geldern über Erasmus Plus gut.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite: Erasmus+

Adresse

ELSENZTALSCHULE
Herbert-Echner-Platz 1
69245 Bammental

Kontakte

E-Mail: info@elsenztalschule.de    
Tel.: 06223-95230
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