Schulleben 
Sekundarstufe 1

Mit Abstand und trotzdem bewegend - Abschlussfeiern der Klassen 9 und 10 an der Elsenztalschule 


Auch mit Corona-Abstand und klassenweise war es ein Abend mit bewegenden Momenten, mit Freude, Rührung und strahlenden Gesichtern, bei dem 66 Schüler*innen aus Klasse 9 und Klasse 10 im festlichen Rahmen in der Elsenzhalle ihre Abschlusszeugnisse erhielten. Als Absolvent*innen der Gemeinschaftsschule konnten sie sowohl die Realschulabschlussprüfung wie auch die Hauptschulabschlussprüfung ablegen. Insgesamt 43 Schüler*innen durften an diesem Abend ein Abschlusszeugnis der Realschule entgegennehmen. Manche Schüler*innen werden im nächsten Schuljahr auf ein Gymnasium wechseln, andere werden eine Lehre beginnen oder die Berufsfachschule besuchen.
Schüler*innen des Musikprofils eröffneten die Feier der einzelnen Klassen mit einem Gitarrenmusikstück. Daran schloss sich eine jeweils 45-minütige von jeder Klasse individuell gestaltete Abschlussfeier mit bewegenden Worten von Schüler*innen, Lehrkräften und der Schulleitung an. Passend dazu war die Bühne festlich in Gold und Silber dekoriert. Der Schulleiter Sascha Lieneweg freute sich über die Leistungen des Jahrgangs, der diese unter den besonderen Corona-Bedingungen erbringen musste. In seiner Rede, die er aufgrund der Trennung der Abschlussfeiern vier Mal hielt, wünschte er den Absolvent*innen das Beste für Ihren weiteren Lebensweg. „Wofür seid ihr in der Welt unterwegs“, war eine Frage, die er in allen Reden an die Anwesenden richtete. Darauf im Laufe der Schulzeit eine Antwort zu finden, sei eine wichtige Herausforderung, bei der die Schule die Schüler*innen begleiten wolle. „Wenn man diese Frage beantworten kann und mit beiden Beinen fest im Leben steht, muss man sich keine Sorgen machen, richtige Entscheidungen zu treffen.“ Dass die Schulabgänger*innen das nötige Potential dazu hätten, stand für Sascha Lieneweg außer Zweifel und er setzte in sie die große Hoffnung, dass sie über die bestehenden Verhältnisse hinauswachsen würden. Gleichzeitig riet er ihnen, nicht den Glauben an sich selbst zu verlieren und er wünschte ihnen, etwas zu finden, „was ihr liebt und was euch glücklich macht!“
In einem Grußwort gratulierte auch Bürgermeister Karl den Jugendlichen und äußerte die besten Glückwünsche der Gemeinde. Er ermunterte die Jugendlichen, bei der Suche nach dem richtigen Weg im Leben niemals aufzugeben und neugierig zu bleiben, wenn es auch mal schwer werden würde mit dem Motto: „Wer etwas nicht will, sucht Gründe, wer etwas will, sucht Wege.“
Während der Abschlussfeier Ihrer Klasse bedankte sich die Schülersprecherin Pia Risse bei den Lehrerinnen und Lehrern der Elsenztalschule für die schönen Jahre an der Schule und besonders für die Begleitung während der Prüfungen in diesem Jahr. Auch die Elternvertreter*innen hatten Reden vorbereitet, humorig, gerührt und die Zeit an der Elsenztalschule als eine tolle Erfahrung würdigend. Besonders hervorgehoben wurde das große Engagement der Lehrkräfte, die ihre Kinder vom Beginn als Fünftklässler bis ins Erwachsenenleben begleiten hätten.
Nach den Reden schloss sich jeweils die Zeugnisübergabe an, bei der mehrere Schüler*innen Preise und Belobigungen für ihre Leistungen erhielten. Alle wurden mit großem Applaus gefeiert.
Unter den Klängen von Gitarren endete jeweils der offizielle Teil der Abschlussfeiern und setzte sich danach meist im Familienkreis der Schüler*innen fort, da auf einen geselligen gemeinsamen Teil in großer Runde in diesem Jahr leider verzichtet werden musste.
Wir gratulieren allen Schulabgänger*innen aufs Herzlichste und wünschen ihnen viel Erfolg für die Zukunft!  

Ihr schafft das! 


Die Realschulabschlussprüfungen haben begonnen, auch an der Elsenztalschule. Was für die Schüler*innen unter normalen Bedingungen bereits eine Zeit großer Aufregung und Anspannung darstellt und mit heftigem Stress verbunden ist, war in diesem Jahr besonders herausfordernd. Coronabedingt blieb die Schule während der Vorbereitungszeit für mehrere Wochen geschlossen, der Unterricht im Klassenverband fiel aus und Aufgaben mussten zuhause erledigt werden. Auch wenn es in den letzten drei Wochen wieder Präsenzunterricht in der Schule gab, war die Situation für die Prüflinge sehr schwierig. Die Eltern und Freunde durchlitten mit ihnen das emotionale Auf und Ab in dieser verrückten, belastenden, anstrengenden und unsicheren Zeit und ließen sich immer wieder neue Motivationsspritzen einfallen, um die Schwierigkeiten zu meistern.
Auch für die Prüfungstage an der Elsenztalschule hatten sich die Angehörigen eine besondere Form der Unterstützung überlegt. Um ihren Lieben die nötige Zuversicht zu vermitteln und die Nervosität zu nehmen, gestalteten sie bunte Plakate und Leintücher, welche nun über dem Eingang des Schulgebäudes hängen. Liebevoll und individuell auf den jeweiligen Prüfling abgestimmt, malten sie dafür großflächige Bilder und versahen die Banner mit einfallsreichen Texten.
Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt. Die Banner zeigten Fotodrucke, persönliche Bilder, künstlerische Ausführungen sowie lustige und motivierende Sprüche. Ob Verwandte, Mitschüler*innen oder Freunde – sie alle stehen hinter den Zehntklässler*innen und wünschen ihnen Zuversicht, Glück und vor allem viel Erfolg.
So sind ermutigende Anlehnungen an Star Wars, Sherlock Holmes, Gipfelstürmer und den Lieblingsfußballverein, aber auch die traditionellen Glückssymbole wie Kleeblätter und Glückschweinchen zu sehen sowie motivierende Zusprüche wie “Du schaffst das!“, „Yes you can“, “Wir glauben an dich“, „Du bist im Finale. Die Prüfungen flasht du locker“ zu lesen. Auch die Abbildungen von Prüflingen, z. B. als Erstklässlerin oder in Meditationshaltung nebst beruhigendem Mantra, waren unter den Plakaten zu entdecken. Selbst aktuelle Anspielungen auf ein (Corona-) Testzentrum mit dem Wunsch „Be positive“ durften nicht fehlen und zielen auf den Glauben an sich selbst.
Mit ihren liebevoll gemeinten Wünschen und Darstellungen sind die Plakate ein echter Hingucker. Die Prüflinge finden die Aktion toll und sind überzeugt: „Die Unterstützung durch unsere Angehörigen hilft uns, in der Prüfung gelassen zu denken und auf das Gelernte zugreifen zu können.“
Wenn die Schüler*innen bei ihrer Abschlussprüfung genauso kreativ sind, wie die Eltern und Freunde beim Basteln, dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Die gesamte ETS wünscht allen Schülern und Schülerinnen viel Erfolg für alle Prüfungen in diesem geschichtsträchtigen Jahr 2020.

Wahlkurs "Fit For life"

Der Grund, wofür dieser Wahlkurs da ist, ist um die Natur besser kennen zu lernen und sie zu respektieren. Dieser Kurs wird hauptsächlich von Frau Rumpf angeboten. In der Zeit als Schnee lag, fuhren wir mit Mülltüten den Berg herunter; man braucht keinen teuren Schlitten um Spaß im Schnee zu haben. Wir spielen auch coole Spiele in diesem Kurs. Wir schwingen die "Slackline" über den Krebsbach und balancieren darüber oder wir suchen uns einen schönen Baum und beobachten ihn über das ganze Halbjahr wie er seine Farbe verändert. Wir gehen oft in den Wald wenn es nicht zu sehr regnet. Dort besuchen wir manchmal die Totenkopfhütte (siehe Photo), die vor einigen Jahren von einer Technikgruppe (Schulfirma) gebaut wurde. Ansonsten schauen wir Filme über die Natur. Der Wahlkurs gefällt uns allen sehr gut! In der letzten Stunde gibt es meist Stockbrot auf selbsgeschnitzten Stöcken über dem Lagerfeuer und geröstete Marshmallows. (Lara und Lina, 6b)

Adventsmarkt in der Elsenztalschule

Wenn es schon von weitem glänzt und glitzert, wenn sich Waffelduft und Bratwurstluft im Schulgelände ausbreiten und die Schulband musikalisch gute Laune verbreitet, dann findet in der Elsenztalschule der alljährliche Adventsmarkt statt. Dazu war das Schulgelände drinnen und draußen in eine stimmungsvolle Weihnachtslandschaft verwandelt worden. Im Rahmen des Unterrichtsprojekts zur Berufsorientierung hatten die Schülerinnen und Schülern den Adventssmarkt geplant und sachkundig umgesetzt. Das Ergebnis war ein vielfältiges Angebot, das sehr gelobt wurde und guten Zuspruch fand. Die zahlreichen Gäste nutzten außerdem die Gelegenheit, entspannt miteinander ins Gespräch zu kommen und einen schönen Nachmittag zu erleben.
Auf liebevoll dekorierten Tischen warteten selbstgebastelter Christbaumschmuck und Sterne auf Käuferinnen. Daneben lagen Weihnachtskarten aus. Auch Köstliches aus der Schulküche wie Marmeladen, Pralinen und Linzertorten waren ideale Leckereien, um sich selbst oder anderen ein tolles Geschenk zu machen. Holzhäuschen mit Lichterketten, Stoffkissen und selbstgenähte Wendekörbchen erfreuten die Kunden. Auch originelle Deko und kreative Geschenkartikel aus dem Bereich Upcycling waren zu finden, z. B. aus Kaffeekapseln hergestellte Lichterketten, Haarspangen, Bilderrahmen und Teelichter. Ebenso erfreute sich der Bücherflohmarkt großer Beliebtheit. Und wer hungrig war, der konnte sich an Hot Dogs, Sandwiches, Würstchen und Pizzabrötchen laben. Für die Liebhaber von Süßem wurden Zuckerwatte, Kuchen, Waffeln, Crepes und Schokoäpfel angeboten.
Zum Ende des Weihnachtsmarktes freuten sich die Schülerinnen und Schüler über den gelungenen Adventsmarkt und stellten zufrieden fest, dass sich die viele Arbeit gelohnt hatte. Die Bilder unten spiegeln die Atmosphäre wider. 

Erasmus Plus an der ETS Bammental – Projekt: 
Échange ta brezel contre le croissant

Die EU verbindet und ermöglicht den Menschen ein wunderbares Miteinander. Die Fachschaft Französisch an der Elsenztalschule Bammental stellte im Frühjahr diesen Jahres einen Erasmus Plus- Antrag, ein EU Programm, das interkulturellen Austausch fördert. Erfreulicherweise wurde dieser im Sommer tatsächlich genehmigt. Für das Projekt steht den teilnehmenden Institutionen, dem Collège „Les 7 épis“ in Saint André de l’Eure und der Elsenztalschule Bammental, ein Betrag zu, mit dem der Austausch für die Familien dieses Jahr komplett finanziert werden kann. Darüber hinaus können viele interessante Workshops bezahlt werden.
Mit ihrem Projekt „Échange ta brezel contre le croissant“ können die Schülerinnen und Schüler nun in unterschiedliche Küchen und Backstuben eintauchen. Dabei werden sie Videoclips und ein deutsch-französisches Kochbuch erstellen. Die Ergebnisse werden per Internet einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. An einem Tag wird die Schülergruppe bei einem Gourmet-Koch über die Schulter schauen, selbst kochen und kreieren und natürlich auch das Gezauberte genießen können. Außerdem werden die französischen Austauschschüler mit den deutschen Partnern gemeinsam Plätzchen backen und den Nikolaustag erleben und vieles mehr.

Das ist eine wunderbare Chance für alle teilnehmenden Familien. Auch nächstes Jahr stehen die Chancen auf die Genehmigung eines Projektes mit EU Geldern über Erasmus Plus gut.

Strahlende Gesichter auf dem Schulhof 

Ein langgehegter Wunsch der Schüler*innen der Elsenztalschule ging in Erfüllung: Eine Tischtennisplatte auf dem Schulhof.

Die SMV hatte sich, zusammen mit Verbindungslehrer Johannes Häffner, bereits seit längerem für eine Tischtennisplatte stark gemacht. Zuerst galt es, ein geeignetes Modell zur dauerhaften Außennutzung und im Hinblick auf die starke Beanspruchung zu finden. Gleichzeitig wurde nach einem passenden Standort zu gesucht. Auch die Frage der Finanzierung war ein wichtiges Thema. Zum Glück stießen die Jugendlichen beim Freundeskreis sofort auf offene Ohren. Nun konnte Dank der großzügigen Spende des Freundeskreises eine Tischtennisplatte angeschafft werde. Bereits jetzt ist sicher, dass die Tischtennisplatte auf dem Schulhof gut angenommen wird und für Spielspaß und Bewegung in den Pausen sorgt.

Dadurch beweist der Förderverein der Schule einmal mehr seine vielfältige finanzielle und materielle Unterstützung für das Schulleben der Elsenztalschule. Die Schüler*innen freuen sich darüber und bedanken sich herzlich beim Freundeskreis für die tolle Tischtennisplatte.

Die Reise beginnt….

Endlich war es soweit! Die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler waren freudig aufgeregt in die Aula der Elsenztalschule gekommen. Dort wurden sie von Schulleitung, Lehrkräften und den Schüler*innen der sechsten Klasse mit einer tollen Feier herzlich willkommen geheißen. Gleich zu Beginn wurden alle schwungvoll mit dem Lied „Welcome back to school“ unter Leitung von Frau Rumpf begrüßt. Auch Schulleiter Sascha Lieneweg wünschte den Neuen alles Gute und betonte, dass eine gute Gemeinschaft für das Zusammenleben und das Lernen wichtig sei. Dadurch werde der notwendige Raum geschaffen, um sich weiterzuentwickeln, an den eigenen Leistungsgrenzen zu arbeiten und auch immer wieder über sich hinauszuwachsen. Dazu wünschte er sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die auch die Eltern mit einschließt.
Im Anschluss gaben die Sechstklässler*innen einen interessanten Einblick in die besondere Lernkultur, die an der Elsenztalschule gelebt wird. Zusammen mit ihrer Lehrerin, Frau Maren Eckerle, erinnerten sie daran, dass der erste Schultag in der neuen Schule wie der Beginn einer Reise sei. Mit einem kleine Anspiel und der passenden Einstimmung “Ich packe meinen Koffer und nehme mit..“ zeigten die „alten Hasen“ der sechsten Klassen auf, was nun für die Neuen wichtig werden wird. Dazu gehörten Begriffe wie Coaching, Lerntagebuch, Lernpakete, Lernband, Mensachip, Wahlkurs, KÜ und vieles mehr. Damit befüllten sie einen am Bühnenrand bereitstehenden Koffer mit passenden Gegenständen.
Danach wurden die Fünftklässler*innen auf die Bühne gerufen, wo sie von ihren Lehrkräften und den Paten als Reisebegleiter mit einer Schultüte persönlich begrüßt wurden. Anschließend starteten sie zur „Abfahrt“ ins Klassenzimmer.
Die ganze Schulgemeinschaft wünscht den fünften Klassen, dass sie ihr Reiseziel, eine erfolgreiche Schullaufbahn, mit viel Freude am Lernen und Spaß in der Gemeinschaft erreichen werden.

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