Schulleben 2018-2019 - Elsenztalschule

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Martinsumzug 2018


Ein bisschen aufgeregt waren sie schon, die SchülerInnen der Klasse 3b, die beim Martinsumzug die Legende des Heiligen Martins auf die Bühne brachten. Immer wieder hatten sie den Text geprobt und die Rollen geübt, mit der sie die Ereignisse vor fast 1700 Jahren am Stadttor von Amiens lebendig werden ließen.
Dieses Jahr wurde das Martinsspiel, bedingt durch die veränderte Verkehrsführung aufgrund der Straßenbaustelle, erstmalig auf dem Spielfeld vor der Elsenzhalle aufgeführt. Die Sitzsteine am Hang boten eine ideale Bühne und sorgten dafür, dass das große Tor sowie die DarstellerInnen gut sichtbar waren.  Vor dem angedeuteten Stadttor zeigten die Kinder der dritten Klasse mit ihren Liedern und Texten die überlieferte Geschichte der Mantelteilung. Sie ließen den Torwärter und die Stadtbewohner lebendig werden, die sich vom Elend des armen Mannes abwendeten, ja, ihn sogar als Penner beschimpfen und ihn dem sicheren Tod überließen. Allein Martin ließ sich anrühren und teilte seinen weiten Soldatenmantel mit dem Bedürftigen. Durch Martins Hilfe konnte der Bettler überleben. Mit diesem Beispiel tätiger Nächstenliebe wirkt Martin bis zum heutigen Tag als ein Vorbild, das zur Nachahmung aufruft. Die Drittklässler freuten sich, dass sie durch ihr Martinsspiel daran erinnern konnten. Am Ende gab es für alle TeilnehmerInnen ein leckeres Martinsmännchen.




Fredericktag an der Grundschule


Am 26.Oktober beging die Grundschule den „Fredericktag“, einen Tag, bei dem sich alles rund um die Freude am Lesen dreht. Den ganzen Tag über fanden in den Klassen unterschiedliche Aktionen statt. Dieses Jahr gab es gleich zwei Schwerpunkte. Zuerst stand das Lesen und Vorlesen im Mittelpunkt. Dazu hatten sich die vierten Klassen für ihre Patenkinder in der ersten Klasse passende Vorleselektüre besorgt. Gut vorbereitet ließen sie die Geschichten lebendig werden. Dies gelang ihnen so gut, dass ihnen ihre ZuhörerInnen regelrecht an den Lippen hingen.
Die zweiten Klassen konnten sich gegenseitig aus ihren mitgebrachten Lieblingsbüchern vorlesen. Dabei gab es die unterschiedlichsten Bücher. Mal waren sie spannend, mal heiter oder auch nachdenklich. Daneben stießen Sachbücher auf großes Interesse. In einer dritten Klasse standen Gruselgeschichten auf dem Programm, natürlich im verdunkelten Raum, damit sich auch das nötige Gänsehautgefühl einstellte. Die andere dritte Klasse hatte Vorlesebesuch aus Klasse 7, was allen sehr gut gefiel.
Der absolute Höhepunkt an diesem tollen Tag war die Autorenlesung in der Aula, an der die Kinder der zweiten, dritten und vierten Klassen teilnehmen durften. Dafür hatte das Grundschulteam den Kinderbuchautor und -verleger Harald Kiesel eingeladen. Herr Kiesel hat einen eigenen Kinderbuchverlag, den 360 Grad Verlag, und er hatte vor seiner Selbständigkeit bereits bei namhaften Verlagen gearbeitet. Nach der großen Pause ging es los. Die Kinder hatten sich voller Spannung in der Aula versammelt und wurden von der Geschichte über Herrn Kiesels Namen gleich in den Bann gezogen. Der Autor verstand es wunderbar, die Kinder z.B. mit Erzählungen zu den Wilden Fußballkerlen, bei deren Entstehung des Buches und des Filmes dabei war und zu den bekannten Greg´s Tagebüchern zu begeistern. Dann las der Autor, nein, er erzählte mehr aus dem Buch „Mein Hamster ist ein Mathe-Ass“, flocht immer wieder kleine Geschichten zur Entstehung der einzelnen Textpassagen ein und projizierte dazu die witzigen Illustrationen aus dem Buch an die Leinwand. Begeistert fieberten die Kinder mit, lachten über die Geschichte und verschiedene Requisiten, die Herr Kiesel mitgebracht hatte. Über eine Stunde lang erfuhren die Kinder auf wunderbar unterhaltsame Weise wie ein Kinderbuch entsteht, welche Geschichten es drumherum gibt und wie spannend das Lesen von einem Buch sein kann. Damit war die Autorenlesung ein voller Erfolg, denn genau darum geht es beim Fredericktag: Die Kinder sollen zum Lesen motiviert werden.



Mit Kater Cook zum Küchenprofi


Im Klassenzimmer der dritten Klassen duftet es nach leckerem Gemüse und frischen Kräutern. Heute steht „Kochen“ auf dem Stundenplan,
denn die Elsenztalschule beteiligt sich am Unterrichtsprojekt Ernährungsführerschein, das den praktischen Umgang mit Lebensmitteln und
Küchengeräten vermittelt. Mit dem Ernährungsführerschein kommt die Küche ins Klassenzimmer und die Kinder lernen, köstliche Salate,
fruchtige Quarkspeisen und andere vollwertige Gerichte zuzubereiten. Doch vor dem Genuss stehen Aufgaben wie Rezepte lesen, Arbeitsabläufen
zu organisieren oder das Kennenlernen von Schneidetechniken. Die DrittklässlerInnen schneiden, schälen, raspeln, rühren, kosten und essen
dann gemeinsam ihre selbst zubereiteten lustigen Brotgesichter, die kunterbunten Nudelsalate und andere kleine Gerichte. Das macht Spaß,
und die Kinder erwerben wertvolle Alltagskompetenzen. Immer mit dabei ist Kater Cook, der clevere Küchenmeister. Er weiß, wie man sich fit
und startklar für die Küche macht oder wie die Tische wieder blitzblank sauber werden. Beim Ernährungsführerschein dürfen die Kinder vor allem eines:
Es selbst tun! Im Mittelpunkt steht deshalb die Praxis. Die Kinder lernen Lebensmittel mit allen Sinnen wahrzunehmen, zuzubereiten und zu genießen.
Es geht auch um wertschätzendes, umwelt- und klimafreundliches Handeln. Somit ist die Zubereitung der kleinen, kalten Speisen Ausgangspunkt für
vieles mehr. Am Ende freuen sich alle über das leckere Ergebnis und es dauert nicht lange, bis alles ratzeputz verspeist ist. Guten Appetit!


Mathenacht in der Grundschule


Über 120 Grundschulkinder hatten sich am Freitagabend in der Aula der Elsenztalschule versammelt und warteten gespannt auf den Beginn der Mathe-Nacht. Nach einer Begrüßung mit einem flotten rhythmischen Mathe-Rap konnten sie im ganzen Schulhaus an über 20 Stationen spielerisch Aufgaben mit den unterschiedlichsten mathematischen Anforderungen lösen. Dabei waren neben dem reinen Rechnen auch Aufgabenstellungen rund um logisches Denken, geometrisches Wissen, Zahlenspiele und Knobelaufgaben gefragt. Da gab es Würfel- und Brettspiel rund um Zahlen, der eigene Körper wurde vermessen, geometrische Figuren nachgelegt, mit dem Spiegel experimentiert, nach Bauplänen gearbeitet, Mathemandalas gestaltet und Sudokus gelöst. Da das Angebot so vielfältig war, sprach die Mathe-Nacht auch diejenigen Kinder an, bei denen Mathematik bislang noch nicht Lieblingsfach ist oder denen Mathe schwer fällt. Bei jeder Station konnte man nach erfolgreicher Erledigung einen Stempel erhalten. So sah man auf allen Fluren eifrige Schülergruppen auf dem Weg von Station zu Station eilen, um möglichst viele Stempel zu erarbeiten. Bei so viel Einsatz musste natürlich auch Energie getankt werden. Dafür hatten die Eltern in der Aula eine lange Tafel mit einem leckeren, reichhaltigen Büffet bestückt. Nach knapp drei Stunden trafen sich alle erschöpft, aber auch sehr begeistert wieder in der Aula. Bei der Abschlussrunde gab es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Urkunde und ein großes Dankeschön an die Eltern, die durch die Mitarbeit an den Stationen und am Buffet für eine gelungene Veranstaltung sorgten. Am Ende waren sich alle einig, dass Mathe selten so viel Spaß macht wie in der Mathe-Nacht.