Schulleben - Elsenztalschule

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Strahlende Gesichter auf dem Schulhof

Ein langgehegter Wunsch der Schüler*innen der Elsenztalschule ging in Erfüllung: Eine Tischtennisplatte auf dem Schulhof.
Die SMV hatte sich, zusammen mit Verbindungslehrer Johannes Häffner, bereits seit längerem für eine Tischtennisplatte  stark gemacht. Zuerst galt es, ein geeignetes Modell zur dauerhaften Außennutzung und im Hinblick auf die starke Beanspruchung zu finden. Gleichzeitig wurde nach einem passenden Standort zu gesucht.  Auch die Frage der Finanzierung war ein wichtiges Thema. Zum Glück stießen die Jugendlichen beim Freundeskreis sofort auf offene Ohren. Nun konnte Dank der großzügigen Spende des Freundeskreises eine Tischtennisplatte angeschafft werde.  Bereits jetzt ist sicher, dass die Tischtennisplatte auf dem Schulhof gut angenommen wird und für  Spielspaß und Bewegung in den Pausen sorgt.
Dadurch beweist der Förderverein der Schule einmal mehr seine vielfältige finanzielle und materielle Unterstützung für das Schulleben der Elsenztalschule.  Die Schüler*innen freuen sich darüber und bedanken sich herzlich beim Freundeskreis für die tolle Tischtennisplatte.


Martinsumzug mit der Klasse 3c


Mit Ross und Reiter vorneweg und den Laternenkindern hinterher bewegte sich der Martinsumzug stimmungsvoll zu den Orchesterklängen der Feuerwehrkapelle auf das wunderschön  illuminierte Sportgelände bei der Elsenzhalle. Dort warteten schon die Schüler*innen der Klasse 3c auf das Ankommen der Umzugsteilnehmer*innnen mit ihren farbenfrohen Laternen. Unter Leitung von Frau Steinbrecher hatten die Drittklässler*innen das Martinspiel eingeübt, mit dem sie die Ereignisse am Stadttor von Amien nachspielten. Mit dieser Geschichte erinnerten sie an die Warmherzigkeit des römischen Soldaten Martin, der sich von der Not eines Bettlers anrühren ließ. Mit ihrem kleinen Theaterstück ließen sie die Botschaft vom Teilen und Helfen anschaulich und einfühlsam lebendig werden.




Kürbiswettbewerb beim Dorfabend


Beim Dorfabend wird jedes Jahr die schönste Blütenpracht in Vorgärten und auf Balkonen prämiert. Dadurch soll die Vielfalt der Natur gefördert werden. Außerdem steht der Dorfabend jedes Jahr unter einem anderen Thema. Dieses Jahr war der Kürbis, die größte Beere der Welt, im Mittelpunkt.

Deshalb wurde die Klasse 4 b angefragt, ob sie Lust habe, geschnitzte Kürbisse für den diesjährigen Dorfabend beizusteuern. Das ließ sich die Klasse nicht zweimal sagen.  Gern nahmen die Schüler*innen das Angebot des Obst- und Gartenbauvereins an. Schon Tage vorher wurden die Kürbisse in die Klasse gebracht. Alle hatten sofort tolle Ideen, wie ihr Kürbis gestaltet werden sollte. Schließlich wollte jeder beim Kürbiswettbewerb den ersten Platz zu gewinnen. Ob gruselig oder lustig, Totenkopf oder lachender Geist – alles war erlaubt. Fleißige Eltern unterstützten hilfreich bei der Umsetzung. So gab es beim Schnitzen zum Glück keine Verletzungen. Alle hatten riesigen Spaß bei der Schnitzarbeit und es wurde viel gelacht.

Im Anschluss wurden die phantasievoll geschnitzten Kürbisse in die Elsenzhalle gebracht. Dort wurden sie im Foyer dekorativ vor einer schwarzen Kulisse aufgestellt. In der Halle gab es weitere dekorative Arrangements aus Kürbissen zu bewundern, die sehr beeindruckend waren.

Zum Dorfabend war die ganze Klasse eingeladen. Es gab sogar für jeden einen Essensgutschein als Dankeschön für die Arbeit. Zur Kürbisprämierung trug jedes Kind seinen erleuchteten Kürbis in die abgedunkelte Halle. Das sah schön gruselig aus und ergab eine tolle Wirkung. Danach konnten die Zuschauer*innen ihren Favoriten auf einen Zettel aufschreiben. Die Zettel wurden dann eingesammelt und ausgewertet. Wer würde wohl das Rennen machen? Joy-Lynn erhielt den ersten Preis, Dakhas und Carina durften sich über den zweiten und dritten Platz freuen. Die Klasse gratulierte ihren Sieger*innen jubelnd und mit großer Begeisterung. Später beteiligten sich die drei Prämierten beim Kürbis-Werfen. Dabei schaffte es  Dakhas, vier der fünf Kürbisse umzuwerfen und gewann auch bei diesem Wettbewerb.

Viele Kinder waren das erste Mal beim Dorfabend. Sie fühlten sich auf Anhieb wohl und einige wagten sogar schwungvolle Tanzschritte zu den Melodien des flotten Alleinunterhalters. Damit erlebten alle einen lustigen Abend, der ihnen bestimmt lange im Gedächtnis bleiben wird.


Apfelernte auf der Streuobstwiese


Streuobstwiesen gehörten einst zum Landschaftsbild, heute sind sie beinahe ganz verschwunden. Dabei sind sie ökologisch wichtig, denn mit ihren alten Bäumen bieten sie  viele Nistplätze für Sperlinge und Meisen, Kleiber und Amseln. Auch viele Kleinlebewesen, Heuschrecken, Hornissen und andere Insekten finden ihren Lebensraum. Deshalb hat die Elsenztalschule bereits seit vielen Jahren eine Streuobstwiese, um die ökologischen Zusammenhänge für ihre Schüler*innen mit allen Sinnen erlebbar zu machen.

In diesem Jahr konnten besonders die Fünftklässler*innen durch einen handlungsorientiert gestalteten Unterricht selbst nachvollziehen, wie der Apfel in den Saft kommt und dabei gleich Einblicke in Wirtschaftszusammenhänge wie Produktion, Vermarktung und Preisgestaltung erwerben. Darüber hinaus vermittelt das Projekt einen wertschätzenden Umgang mit der Natur. Außerdem wird durch die eigene Herstellung ein bewusster Bezug zum konsumierten Lebensmittel geschaffen.

Die Schüler*innen waren begeistert dabei. Selbst der einsetzende Regen am Erntetag war kein Hinderungsgrund und die Klassen packten mit großem Engagement an. Mit Regenjacken, Gummistiefeln und dicken Socken versuchten sie beherzt, dem Nass zu trotzen. Ausgestattet mit Körben und Säcken machten sie sich eifrig an die Arbeit. Dabei entging den fleißigen Helfer*innen nicht, dass es auf der Streuobstwiese die unterschiedlichsten Äpfel in allen nur denkbaren Gelb-, Grün- und Rottönen gab. Das stand  ganz im Kontrast zu ihren Erfahrungen aus dem Supermarkt, wo sich das Angebot meist auf Golden Delicious und Royal Gala erstreckt.

Nach der Apfellese wurden die gefüllten Säcke zur Süßmosterei gebracht. Der Pressvorgang mit anschließender Verkostung des frischen Apfelsaftes war für etliche Schüler*innen eine neue Erfahrung. Mmh, das schmeckte lecker! Alle waren sich einig, dass sich die Arbeit gelohnt hatte.

Auch wenn die Ausbeute nach zwei trockenen Sommern leider nicht allzu üppig ausfiel, waren alle stolz auf den selbst erzeugten Apfelsaft. Inzwischen sind schon etliche der 53 Boxen verkauft. Der Rest wird spätestens beim Schulweihnachtsmarkt an die Kundschaft gebracht.



Frederick-Tag: Lesefutter für den Winter

Weil die Maus Frederick mit Wörtern und Geschichten für den Winter vorsorgt, wird die Figur aus dem gleichnamigen Bilderbuch von Leo Lionni zum Botschafter für das landesweite Lesefest, dem Frederick-Tag. Auch an der Elsenztalschule wirbt der Frederick-Tag für eine aktive Leseförderung, für eine Verbesserung der Lesekompetenz sowie für den Umgang mit Literatur.
Schon in der Woche vor dem Frederick-Tag überlegten sich die Viertklässler*innen ansprechende Vorlesegeschichten für ihre Patenkinder im ersten Schuljahr. Am Frederick-Tag selbst wurde das Schulhaus an jeder Ecke, auf den Fluren und in allen Räumen zum Lesesalon. Die Großen hatten Tierbücher und Miträtsel-Krimis,  spannende Abenteuergeschichten, Fantasy-Bücher und Starke-Mädchen-Geschichten, klassische Kinderbücher und tolle Neuerscheinungen vorbereitet. Auf jeden Fall war für alle etwas Passendes dabei.
Als besonderes Highlight des Frederick-Tags hatte sich Harald Kiesel, Kinderbuchautor und Verleger des 360 0-Verlags, angekündigt. Unter dem Motto „Lesen macht Spaß“ begeisterte er die Zweit- bis Viertklässler*innen mit seiner Art zu erzählen und vorzulesen. Die dazugehörigen Bilder wurden gleichzeitig auf die Leinwand projiziert.
Er hatte das Buch: Regenland – Trockenland mitgebracht. Mit den einfühlsamen Texten von Michael Engler und den lebendigen Illustrationen von Jan Birck und Joëlle Tourlonias werden in diesem Buch gleich zwei Geschichten erzählt, je nachdem, von welcher Seite man das Buch aufschlägt. Die eine Geschichte beginnt damit, dass Lamar mit seinem Huhn Dolores vor permanentem Regen flüchtet, weil sie endlich wieder die Sonne sehen wollen. Auf der anderen Seite des Wendebilderbuchs stehen Neneh und ihr Wüstenfuchs. Sie haben so viel Sonne, dass ihnen selbst der letzte Tropfen Wasser verdampft. Aus unterschiedlichen Richtungen machen sich die vier auf den Weg. Doch diese Wege sind beschwerlich, aber sie geben nicht auf. Dafür wartet am Ende der Beginn einer großen Freundschaft auf sie.

Harald Kiesel verstand es, sein Publikum mit dieser Geschichte in den Bann zu ziehen. Gespannt lauschten die Schüler*innen den Texten, in denen es um Freundschaft und den Glauben an sich selbst ging, aber auch Tiefgründiges über das Klima, über Fliehen und Ankommen, Ziele und Durchhalten, über Pläne und Visionen zur Sprache kam.

Anschließend stellte er „Yoda ich bin! Alles ich weiß!“ von Tom Angleberger vor. Die Hauptperson dieses Buches, Dwight, ist eigentlich ein totaler Loser. Seine Klassenkameraden finden ihn ziemlich seltsam und halten ihn für einen Spinner. Doch eines Tages ändert sich das, denn  Dwight gibt plötzlich verblüffend gute Ratschläge mit einer Fingerpuppe aus Papier, die aussieht wie Yoda aus den Star-War-Filmen. Eine recht skurille Geschichte, die witzig erzählt wurde und mit der Harald Kiesel sein Publikum gleichermaßen begeistern konnte.

Immer wieder unterbrach  Harald Kiesel die Geschichte, um die Zuhörer*innen mit einzubeziehen und ihre Vermutungen und Kommentare zum Gelesenen aufzunehmen. Er regte sein Publikum an, sich Gedanken zum Fortgang der Geschichte zu machen und motivierte dazu, sich selbst Geschichten auszudenken und zum Autor zu werden.

Bei der abschließenden Fragerunde beantwortete Harald Kiesel gerne und geduldig alle Fragen. Zum Schluss wünschte er den Schüler*innen viel Spaß beim Lesen. Ein kräftiger Applaus zeigte an, dass seine Botschaft gut angekommen war.


Die Zukunft gehört dir

Feuerwehrmann oder Tierärztin – das sind häufig die Traumberufe im Kindergartenalter. Die Zehntklässler*innen der Elsenztalschule sehen ihre Wünsche nach verschiedenen Berufspraktika während ihrer Schullaufbahn schon differenzierter. Für sie stellt sich nun die Frage, wie es nach der Mittleren Reife weitergehen soll. Damit sie diese Entscheidung  gut informiert treffen, hatte die Elsenztalschule eine Veranstaltung zusammen mit Arbeiterkind.de, dem Rotary-Club Heidelberg-Mannheim International und den Ausbildungsbotschaftern der IHK Rhein-Neckar organisiert. Die Veranstaltung sollte die Jugendlichen ermutigen, ihren Weg zu finden und eigene Ziele in Angriff zu nehmen. Schließlich ist in Baden-Württemberg der Schulerfolg immer noch stark an die soziale Schicht der Eltern gekoppelt. So beginnen von 100 Jugendlichen nur 21 Kinder aus Arbeiterfamilien ein Studium, während 74 Kinder aus Akademikerfamilien zur Hochschule gehen. Beim Studienabschluss wird das Missverhältnis noch gravierender: Nur 8 Jugendlichen aus Arbeiterfamilien gegenüber 45 Absolventen aus Akademikerfamilien graduieren mit einem Master-Titel. Schulleiter Sascha Lieneweg wusste aus eigener Erfahrung, wie schwierig und voller Selbstzweifel dieser Weg für Arbeiterkinder ist, denn er selbst kommt aus einem Arbeiterelternhaus. Deshalb war ihm diese Veranstaltung mit den Vertreter*innen aus den unterschiedlichsten Organisationen ein besonderes Anliegen. Dabei stellten sich die Gäste in insgesamt acht Workshops den Fragen der Schüler*innen. Ziel war es, Ängste und Vorurteile, die durch mangelnde Vorbilder im Umfeld entstehen, zu überwinden, Informationslücken zu schließen und Hilfen aufzuzeigen sowie Finanzierungssorgen aus dem Weg zu räumen.

Arbeiterkind.de stellt sich vor
Die vier Vertreter*innen von Arbeiterkind.de erzählten ihre eigene Lebensgeschichte. So war Verena Schmid die erste, die in ihrer Familie nach Mittleren Reife und Fachabitur ein Studium begann und nun als Doktorantin von den Ängsten und Befürchtungen bei der Berufsentscheidung erzählte.  Auch Tobias Sundermann hatte sich auf den unterschiedlichsten Wegen nach seiner Ausbildung zum IT-System-Elektroniker über berufliche Weiterbildung und Studium bis zum Masterabschluss in Projektmanagement hochgearbeitet. Heute sagt er mit einem Lächeln über sich: „Ich bin ein Spezialist für nebenberufliche Weiterbildung“. Als Ehrenamtliche bei Arbeiterkind.de wollen die beiden anderen mit ihren Erfahrungen helfen und sie ermutigen, ihre Ziele zu erreichen.

Rotary-Club Heidelberg-Mannheim International zeigt berufliche Vielfalt auf
Für ein gelingendes Berufsleben braucht es kein Studium. Wer aber daran Interesse hat, sollte sein Ziel unbedingt verfolgen. Frau Frauke Lachenmann vom Rotary-Club und fünf weitere Club-Mitglieder stellten authentisch ihre unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen in Weltkonzernen wie SAP und Wild, aber auch in mittelständischen Unternehmen vor. Die Rotarier ließen sich von den Schüler*innen mit Fragen Löchern, wie es in ihrer Berufswelt zugeht. Ob BWL- oder Medizinstudium, ob Hochschulkarriere oder Familienunternehmen, es gab interessante Einblicke in die unterschiedlichsten Berufsfelder und Karrierewege.

Die Ausbildungsbotschafter der IHK informieren
Ein Ausbildungsberuf bietet viele Möglichkeiten. Darüber berichteten zwei Ausbildungsbotschafter der IHK, ein Sozialversicherungskaufmann und ein Industriemechaniker. Unter dem Motto „Erst mal etwas ‚Ordentliches‘ lernen“ erzählten sie von ihrem Berufsalltag und den Möglichkeiten, die man mit einer Berufsausbildung hat. Auch Aufstiegschancen und Weiterbildung waren ein wichtiges Thema, über das sich die Schüler*innen erkundigten.

Abschlussrunde in der Aula
Nach zwei informativen Stunden trafen sich alle wieder in der Aula. Dort gab es nochmals Gelegenheit zum Austausch und zur Rückmeldung. Viele zogen aus den interessanten Erzählungen und Berichten einen persönlichen Gewinn   und empfanden die Veranstaltung insgesamt als Bereicherung. Es wurde angeregt, zukünftig im Vorfeld noch mehr Raum für Fragen und gezielte Vorbereitung einzuplanen. Und ein letzter Kommentar von Schülerseite: Die tolle Veranstaltung sei  beim nächsten Mal nur noch zu steigern, wenn auf die abendliche Veranstaltungszeit zwei Freistunden am nächsten Vormittag  folgten. Ein verständlicher Wunsch, den die Schulleitung sicher zukünftig in Erwägung ziehen wird.

Mathematik begeistert



Auch in diesem Jahr gab es für die zweite bis vierte Klasse wieder viel Spaß bei der Mathe-Nacht. Schon Tage vorher war es unter den Kindern ein wichtiges Thema und sie fieberten darauf hin, Mathematik einmal in einem anderen Rahmen zu erleben.
Für die Mathe-Nacht hatten Eltern und Lehrkräfte in zwölf Zimmern attraktive und motivierende Mathe-Stationen aufgebaut. Von Ubongo über Triominos, von Rechenrätsel über Geometrieaufgaben, von Längen bis Rechenmandalas waren die unterschiedlichsten mathematischen Aufgabenstellungen zu finden. Am Ende gab es für jede gelöste Aufgabe einen Stempel auf der Laufkarte.
Nach der Begrüßung mit einem flotten Mathe-Rap zogen die Kinder in Gruppen los, um sich an das Lösen der zahlreichen Aufgaben zu machen. Da das Angebot breit gestreut war, gab es für jedes Leistungsniveau und auf unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden passende Aufgaben. So addierten z. B. die Zweitklässler*innen beim Dosenwerfen ihre Punkte im zweistelligen Bereich, während die Vierklässler*innen eine deutlich höhere Punktezahl erreichen konnten. Und die Rechensudokus waren für Jüngere natürlich einfacher als für Ältere. Damit ermöglichten die Aufgabenstellungen allen tolle Erfolgserlebnisse und viel Rechenspaß. Nach Erledigung der Aufgaben stand dem Stempeln der Laufkarte níchts mehr entgegen und so wurde, von Zimmer zu Zimmer eilend, eifrig Stempel um Stempel gesammelt.
Bei so viel Einsatz musste natürlich auch Energie getankt werden. Dafür hatten die Eltern in der Aula eine lange Tafel mit einem leckeren, reichhaltigen Büffet bestückt. Selbst hier ging es noch um Mathematik: Da luden Zahlenkekse, geometrisch geformte Gurkenscheiben und Kuchenstücke mit Domino-Punkten zum Rechnen ein. Und das Beste: Diese Form der Mathematik hatten alle zum Essen gern und so blieb am Ende kaum ein Krümel übrig.
Nach gut zwei rechenintensive Stunden trafen sich alle erschöpft, aber auch sehr begeistert wieder in der Aula. Am Ende erhielten alle Teilnehmenden eine Urkunde nach dem Motto „Hauptsache dabei gewesen!“  Für die zahlreichenden helfenden Eltern, die durch ihre Mitarbeit an den Stationen und am Buffet für eine gelungene Veranstaltung sorgten, gab es kräftigen Applaus und ein großes Dankeschön.
Und wer weiß, vielleicht ist bei einigen ab sofort Mathematik das neue Lieblingsfach?


Unterwegs im Lebensraum Wald

Warum ist ein Reh braun? Wie fühlt sich ein Eichhörnchen an? Wovon ernährt sich ein Baum? Diese und andere Fragen können die Zweitklässler*innen der Elsenztalschule inzwischen beantworten, denn während ihrer Projekttage rund um den Wald haben sie viele Informationen gesammelt und zahlreiche neue Erfahrungen gemacht. Schließlich kann nur diejenige die Natur schätzen und schützen, die sie kennen. Weil beim persönlichen Erleben mehr gelernt werden kann als durch tausend Worte, gingen die jungen Naturforscher*innen einen Tag mit Förster Reinhard und einen Tag mit der Erlebnispädagogin Daniela Schwarz auf  Walderkundungstour. Alle waren dank der vielen interessanten zwei- und vierbeinigen Gäste voller Begeisterung bei der Sache. Denn nicht nur für uns Menschen ist der Wald wichtig, er ist auch Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.
Da viele Waldtiere sehr scheu sind und man sie tagsüber selten sieht, hatte Frau Schwarz für die jungen Waldforscher*innen zahlreichen Präparate am Weg versteckt. Mit großer Begeisterung entdeckten die Kinder die verschiedenen Tiere, z. B. Eichhörnchen, Wiesel und Eichelhäher. Anschließend wurden auf spielerische Weise verschiedene Verhaltensweisen der Tiere, u. a. das Anlegen von Wintervorräten bei den Eichhörnchen, thematisiert und ihre Sprungleistung nachvollzogen. Am Ende des Waldausflugs wurde dann aus den unterschiedlichsten Waldmaterialien und Fundstücken ein gemeinsames Waldbild gelegt.

Auch mit Förster Reinhard ging es in den Wald. Dieses Mal standen Informationen rund um Bäume im Vordergrund. Jeder einzelne stellt ein einzigartiges Wunderwerk der Natur dar.
Außerdem wurde der Waldboden untersucht und die verschiedenen Zersetzungsprozesse beobachtet. Im Lebensraum Wald sind Tiere und Pflanzen aufeinander angewiesen.
Dass Milliarden von kleinsten Lebewesen im Boden leben, versetzte die Kinder in Staunen. Aber auch die Gefährdung der Natur durch Unachtsamkeit und falsches Verhalten wurden thematisiert. So mussten die Kinder verschiedene Gegenstände im Wald auffinden, die dort nicht hingehörten. Ebenso wurde die Bedrohung der Tiere durch freilaufende Hunde und Autoverkehr spielerisch erlebbar gemacht. Besonders beeindruckt waren die Kinder von den zahlreichen Pilzarten, die in diesem Jahr überall aus dem Boden gesprossen sind. Sie bewunderten die Schönheit der giftigen Fliegenpilze und ungewöhnliche Form der Korallenpilze. Stolz trugen sie ihre gesammelten Schirmpilze, Steinpilze und Röhrlinge nach Hause.

An einem weiteren Vormittag kam Frau Schwarz in die Schule. Sie brachte ihre umfangreichen Sammlung an Präparaten heimischer Wildtiere mit. Durch die Präparate wurde es möglich, dass die Kinder die scheuen Waldtiere aus nächster Nähe betrachten konnten.
Das "Begreifen" der Natur war ausdrücklich erlaubt. So erhielten die Kinder einen Eindruck von der Beschaffenheit des Fells sowie von Größe und Aussehen der Tiere. Dabei lernten sie z. B. den Unterschied zwischen Hase und Kaninchen kennen oder wie die verschiedenen Marderarten aussehen und auf welche Weise sich die Tiere im Laufe des Jahres tarnen. Dabei konnten sie ihre Lebensweise und deren Lebensraum auf lebendige Weise verstehen. Auch die Ausbildung des Jagdhundes Nuka wurde anschaulich vermittelt und seine Fähigkeiten brachten die Kinder zum Staunen. Klar, dass alle voller Begeisterung bei der Sache waren.

Am Ende der Projekttage stand - neben wunderschöner Naturerlebnisse und viel neuem Wissen - die Erkenntnis, dass der Wald durch seine Vielfalt ein lebendiges Ökosystems bildet, in dem alle Teile untereinander in einer wichtigen Wechselwirkung stehen. Dass dieses System erhalten bleibt, liegt auch in der Verantwortung von uns Menschen.


Weltkindertag für das Klima


Die Grundschule hatte am diesjährigen Weltkindertag die Zukunft fest im Blick. Im vorausgehenden Unterricht der Klassen 1 bis 4 wurden die Kinderrechte im Unterricht thematisiert und über Klimaschutz gesprochen. Dabei war deutlich zu spüren, wie wichtig es den Kindern ist, die Erde weiterhin als ein gutes Zuhause für Menschen, Tiere und Pflanzen zu erhalten. Sie steuerten zahlreiche Überlegungen und eigene Erfahrungen bei. So nützen bereits die allermeisten Erstklässler*innen den Walking Bus, um zu Fuß zur Schule zu kommen. Ebenso trugen sie zahlreiche Beispiele über ressourcenschonenden Umgang bei, z. B. durch wiederverwertbare Vesperboxen anstelle von Einmalverpackung bis zur Bambuszahnbürste. An der Elsenztalschule sind das von Eltern organisierte  Gesunde Pausenfrühstück mit regionalen Produkten, Energiesparprogramme im Unterricht, Verwendung von Recyclingpapier und Mülltrennung als Unterrichtsthema und vieles mehr fester Bestandteil im Schulalltag.
Nach der großen Pause nutzten alle Grundschulklassen die Möglichkeit, entlang des Elsenzwegs ihre Vorstellungen und Hoffnungen auf den Asphalt aufzumalen und niederzuschreiben. Bei strahlendem Sonnenschein gestalteten sie mit Straßenkreide ihre Wünsche für die Zukunft. Sie malten Bilder von Regenbogen, Windrädern und Wäldern und schrieben: „Mehr Natur und weniger Autofahren“, „Schützt die Bäume“, „Mehr laufen und weniger fliegen“ oder „Kein Plastikmüll im Meer“.
Mit dieser Aktion reihte sich die Elsenztalschule in die Vielzahl der Aktionen für unser Klima ein, damit unsere Erde  für die nachfolgenden Generationen ein bewohnbarer blauer Planet bleibt.


Erasmus Plus an der ETS Bammental – Projekt: Échange ta brezel contre le croissant

Die EU verbindet und ermöglicht den Menschen ein wunderbares Miteinander. Die Fachschaft Französisch an der Elsenztalschule Bammental stellte im Frühjahr diesen Jahres einen Erasmus Plus- Antrag, ein EU Programm, das interkulturellen Austausch fördert. Erfreulicherweise wurde dieser im Sommer tatsächlich genehmigt. Für das Projekt steht den teilnehmenden Institutionen, dem Collège  „Les 7 épis“ in Saint André de l’Eure und der Elsenztalschule Bammental, ein Betrag zu, mit dem der Austausch für die Familien dieses Jahr komplett finanziert werden kann. Darüber hinaus können viele interessante Workshops bezahlt werden.
Mit ihrem Projekt „Échange ta brezel contre le croissant“ können die Schülerinnen und Schüler nun in unterschiedliche Küchen und Backstuben eintauchen. Dabei werden sie Videoclips und ein deutsch-französisches Kochbuch erstellen. Die Ergebnisse werden per Internet einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. An einem Tag wird die Schülergruppe bei einem Gourmet-Koch über die Schulter schauen, selbst kochen und kreieren und natürlich auch das Gezauberte genießen können. Außerdem werden die französischen Austauschschüler mit den deutschen Partnern gemeinsam Plätzchen backen und den Nikolaustag erleben und vieles mehr.

Das ist eine wunderbare Chance für alle teilnehmenden Familien. Auch nächstes Jahr stehen die Chancen auf die Genehmigung eines Projektes mit EU Geldern über Erasmus Plus gut.


Paten erleichtern das Einleben
Begrüßungsgeschenk mit Lesetüte und Büchereiausweis


Das Einleben in die Schule bringt für die Erstklasskinder viele neuen Situationen und Herausforderungen. Da ist es schön, wenn ihnen erfahrene Begleiterinnen und Begleiter zur Seite stehen. Deshalb übernehmen die Kinder der höheren Schuljahre die Patenschaft für die neuen Erstklasskinder.
Zum Auftakt dieser Beziehung gab es ein kleines Begrüßungsfest, bei dem sich die Paten den Erstklasskindern vorstellen. Dabei überreichten sie als Begrüßungsgeschenk eine Lesetüte, die von den Paten ganz individuell und liebevoll gestaltetet worden waren. Der Inhalt dieser Lesetüte besteht aus einem persönlichen Gruß der Paten, einem tollen Buchgeschenk, das von der Buchhandlung STAIGER ermöglicht wurde, Infomaterial für die Eltern und ein Büchereiausweis der Bammentaler Gemeindebücherei. Damit soll die Lesefreude unterstützt und gefördert werden, denn das Lesen lernen ist ein spannendes Abenteuer – aber auch eine geistige Höchstleistung. Die allermeisten Kinder sind mit Feuereifer dabei, fast alle brauchen jedoch immer wieder einen Motivationsschub, damit ihnen die Welt der Buchstaben wirklich vertraut wird.
Wer könnte das nicht besser wissen als die nur wenige Jahre älteren Paten, die den anstrengenden Prozess des Lesenlernens selbst vor nicht allzu langer Zeit erfolgreich gemeistert haben und nun die Erstklasskinder ermutigen und trösten können, wenn sich das Eintauchen in die Welt der Buchstaben vielleicht schwieriger als gedacht herausstellt.
Frau Köhler, die Leiterin der Gemeindebücherei, und Frau Sigloch von der Buchhandlung STAIGER, waren in die Schule gekommen, um bei der Übergabe der Lesetüten dabei zu sein und freuten sich, wie gut die Lesetüten bei den Kleinen ankamen.
Schon kurz darauf starteten Groß und Klein gemeinsam in die erste gemeinsame Pause, wo man sie zusammen auf dem Schulhof herum flitzen sehen konnte. Auch zukünftig stehen weitere Aktivitäten auf dem Programm, die den Neunen zeigen, dass sie zur  Schulgemeinschaft gehören und das Miteinander vertiefen. Mit Projekten wie einem gemeinsamen Frühstück, Bastelaktionen oder einer Vorlesestunde werden die Neuen bald mit allem vertraut sein und sich in der Elsenztalschule dazugehörig fühlen.


Die Reise beginnt….

Endlich war es soweit! Die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler waren freudig aufgeregt in die Aula der Elsenztalschule gekommen. Dort wurden sie von Schulleitung, Lehrkräften und den Schüler*innen der sechsten Klasse mit einer tollen Feier herzlich willkommen geheißen. Gleich zu Beginn wurden alle schwungvoll mit dem Lied „Welcome back to school“  unter Leitung von Frau Rumpf begrüßt. Auch Schulleiter Sascha Lieneweg wünschte den Neuen alles Gute und betonte, dass eine gute Gemeinschaft für das Zusammenleben und das Lernen wichtig sei. Dadurch werde der notwendige Raum geschaffen, um sich weiterzuentwickeln, an den eigenen Leistungsgrenzen zu arbeiten und auch immer wieder über sich hinauszuwachsen. Dazu wünschte er sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die auch die Eltern mit einschließt.
Im Anschluss gaben die Sechstklässler*innen einen interessanten Einblick in die besondere Lernkultur, die an der Elsenztalschule gelebt wird. Zusammen mit ihrer Lehrerin, Frau Maren Eckerle, erinnerten sie daran, dass der erste Schultag in der neuen Schule wie der Beginn einer Reise sei. Mit einem kleine Anspiel und der passenden Einstimmung “Ich packe meinen Koffer und nehme mit..“ zeigten die „alten Hasen“ der sechsten Klassen auf, was nun für die Neuen wichtig werden wird. Dazu gehörten Begriffe wie Coaching, Lerntagebuch, Lernpakete, Lernband, Mensachip, Wahlkurs, KÜ und vieles mehr. Damit befüllten sie einen am Bühnenrand bereitstehenden Koffer mit passenden Gegenständen.
Danach wurden die Fünftklässler*innen auf die Bühne gerufen, wo sie von ihren Lehrkräften und den Paten als Reisebegleiter mit einer Schultüte persönlich begrüßt wurden. Anschließend starteten sie zur „Abfahrt“ ins Klassenzimmer.
Die ganze Schulgemeinschaft wünscht den fünften Klassen, dass sie ihr Reiseziel, eine erfolgreiche Schullaufbahn, mit viel Freude am Lernen und Spaß in der Gemeinschaft erreichen werden.


„Schön, dass du da bist“


Endlich Schulkind! Mit ihren nagelneuen Schulranzen und den prächtigen Schultüten waren die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler nicht zu übersehen, die mit ihren Familien erwartungsvoll in die Elsenzhalle strömten. Dort wurden die sechzig Jungen und Mädchen für ihren ersten Schultag erwartet. Schließlich ist der erste Schultag etwas ganz besonderes – für die Kinder sowie auch für die Eltern. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt und das will gefeiert werden.
Dazu hatten die zweiten Klassen ein buntes Programm einstudiert, um die Neuen in der Elsenztalschule aufzunehmen. Mit einem fröhlichen Begrüßungslied, einem flotten Buchstaben-Rap und dem Theaterstück von der Schildkröte, die Geburtstag hatte, zeigten sie den Gästen, wie wichtig es im Leben ist, Freunde zu haben.

Auch Schulleiter Sascha Lieneweg freute sich über die bunte Schar und wünschte ihnen und ihren Familien eine gelingende Schullaufbahn. Anschließend begrüßte Wenke Rose-Zimmermann vom Förderverein die Anwesenden und lud sie ein, die Schule zu unterstützen. Danach wurden die neuen Erstklässler*innen auf die Bühne gerufen wurden, wo sie von ihren Lehrkräften empfangen wurden. Anschließend zogen sie klassenweise miteinander ins Schulhaus. Dort fand die erste Unterrichtsstunde statt.
Zwischenzeitlich wurden die Eltern und Gäste wurden von den Zweitklasseltern aufs Beste bewirtet, um den Vormittag ungezwungen ausklingen zu lassen.


Abschlussgottesdienste der Elsenztalschule

Der letzte Schultag vor den Sommerferien beginnt für die Schülerinnen und Schüler der Elsenztalschule traditionell mit einem ökumenischen Gottesdienst. Da inzwischen die gesamte Schülerschaft nicht in einem Kirchengebäude unterkommt, gibt es zwei Gottesdienste.
Für die Sekundarstufe hatte Tatjana Abele die liturgische Leitung übernommen und mit ihren Schüler*innen Texte und Gebete vorbereitet. Sie knüpften an die Erlebnisse des vergangenen Schuljahres an. Jeremias trug hierzu eine sehr treffende Geschichte vor. Im Mittelpunkt stand die Erfahrung, dass Verschiedenheit anstrengt, aber gleichermaßen sehr bereichernd ist.
Dabei konnten alle auf gelungene Beispiele aus ihrem Alltag zurückgreifen – in der Familie, im Freundeskreis, im Verein und in der Klasse. Die Schulband unterstrich durch ihre gekonnten Beiträge wirkungsvoll den Gottesdienst. Besonders bei dem Lied „Halleluja“ kam echtes Gänsehautfeeling auf.
Der Gottesdienst der Grundschule stand er unter dem Motto: Koffer packen. Dabei wurden im Rückblick wichtige Momente aus dem vergangenen Schuljahr betrachtet. Die Schüler*innen erzählten von ihren Erfahrungen von A wie Ausflug bis Z wie Zirkusvorstellung, von Gemeinschaftserlebnissen und persönliche Highlights, Hochs und Tiefs, Freundschaften und Festen. Spürbar war, dass das Schuljahr für sie nicht nur eine Lernzeit war, sondern gleichzeitig eine Zeit zum persönlichen Wachsen und Reifen, zum Schätze sammeln auf der menschlichen Ebene. Für die Elsenztalschule gehört dazu auch die Verbindung zur Schule „Miracle de Jahve“. Durch die Kollekte wurde ein geschwisterliches Zeichen gesetzt. Dabei kam der stolze Betrag von 715,20 € zusammen.

Foto: Spendenbriefe für die Schule „Les Miracles de Yahve“ in Togo


EU- Schulprogramm Schulobst


Ab diesem Schuljahr werden die Schülerinnen und Schüler der Grundschule der ETS in den Genuss von Schulobst und – Gemüse von Dirks Biokiste aus Mauer kommen. Unser Antrag auf Schulobst wurde vom EU-Förderprogramm genehmigt, so dass wir ab dem neuen Schuljahr 2019/20 immer montags mit frischem, regionalem Obst und Gemüse versorgt werden. Dieses wird während der Vormittagspause angeboten. Hierbei handelt es sich zwar nicht um riesige Mengen, aber wir freuen uns dennoch, dass wir diese Möglichkeit erhalten haben. Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei der "Grünen Ortsgruppe Bammental". Ohne Ihre Spende, wäre das Schulobst nicht realisierbar gewesen. Vielen Dank für Ihre warmherzige Unterstützung!





Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Bammental

Am Freitag, den 19.Juli 2019, besuchten wir, die Klasse 4a der Elsenztalschule, die Freiwillige Feuerwehr Bammental.
Im Sachunterricht stand das Thema „Feuerwehr“ auf dem Programm und da bot sich natürlich auch ein Besuch der hiesigen Feuerwehr an.
Zunächst erklärte uns Timo Winkelbauer, der Kommandant der Feuerwehr Bammental, die Ausrüstung eines Feuerwehrmanns bzw. einer Feuerwehrfrau. Sandra Fackelmann, die Jugendwartin, schlüpfte in die volle Montur, die bei einem Einsatz getragen werden muss. Auch zeigte sie uns die Ausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers.
Anschließend haben wir live mitbekommen, wie es sich anhört, wenn die Feuerwehr einen Alarm auf ihren sogenannten „Piepser“ von der Rettungsleitstelle Rhein-Neckar geschickt bekommt.

Als nächstes wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe durfte sich zuerst die verschiedenen Räumlichkeiten des Feuerwehrhauses anschauen. Hierzu gehörte der Umkleideraum der Jugendfeuerwehr, der Aufenthaltsraum sowie die Funkzentrale. Die andere Gruppe bekam einen Einblick darüber, was so alles in einem Feuerwehrauto verlastet ist. Auch wurde uns erklärt, welches Gerät für welchen Zweck eingesetzt wird. Jeder von uns durfte einmal die schwere Rettungsschere und den Spreizer anheben. Wir stellten fest, dass diese Gerätschaften ganz schön schwer sind. Danach tauschten wir die Gruppen.
Zum Schluss bekamen wir noch ein Erfrischungsgetränk geschenkt.
Ein herzliches Dankeschön an Timo Winkelbauer und Sandra Fackelmann für die tolle, lehrreiche und interessante Aktion. Dieser Besuch gab den SchülerInnen einen guten Einblick in die Tätigkeit eines freiwilligen Feuerwehrmannes bzw. einer freiwilligen Feuerwehrfrau. Einige Kinder waren „Feuer und Flamme“ und möchten gerne beim Schnuppertag am 16.9.19 der Jugendfeuerwehr teilnehmen.


Abschlussfeier von Klasse 9 und 10:  So proud of you!



Es war ein Abend mit tief bewegenden Momenten, mit Freude, Rührung und strahlenden Gesichtern, bei dem 62 Schüler*innen aus Klasse 9 und Klasse 10 im festlichen Rahmen in der Elsenzhalle ihre Abschlusszeugnisse erhielten. Als Absolvent*innen der Gemeinschaftsschule konnte sie sowohl die Realschulabschlussprüfung wie auch die Hauptschulabschlussprüfung ablegen. Insgesamt 31 Schüler*innen erhielten an diesem Abend ein Abschlusszeugnis der Realschule. Viele von ihnen werden im nächsten Schuljahr auf ein Gymnasium wechseln, um dort ihren Bildungsweg weiter fortzusetzen.

Die Schulband eröffnete die Feier mit tollen Musikstücken und Adrian als Moderator begrüßte die zahlreichen Gäste. Als Stars des Abends zogen die Absolvent*innen unter Musikbegleitung und tosendem Beifall in die Halle ein und boten in ihrem eleganten Outfit, langen Abendkleidern und Anzug mit weißem Hemd und Krawatte, einen spektakulären Anblick. Passend dazu hatte der Wahlkurs die Halle in edlem Gold, Silber, Weiß und Schwarz dekoriert.
Der Schulleiter Sascha Lieneweg war stolz auf die beeindruckenden Leistungen dieses Jahrgangs und freute sich, dass ein außerordentlich gutes Ergebnis in den Realschulabschlussprüfungen erzielt wurde. In seiner Rede zitierte er die amerikanische Fußballerin Megan Rapinoe, die dazu aufrief, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Dass die Schulabgänger*innen das nötige Potential dazu hätten, stand für Sascha Lieneweg außer Zweifel und er setzte in sie die große Hoffnung, dass sie über die bestehenden Verhältnisse hinauswachsen würden. Gleichzeitig riet er ihnen, nicht den Glauben an sich selbst zu verlieren und er wünschte ihnen, etwas zu finden, „was ihr liebt und was euch glücklich macht!“

Auch Bürgermeister Karl gratulierte den Jugendlichen und überbrachte die besten Glückwünsche der Gemeinde. Er bedankte sich beim Kollegium der Elsenztalschule für die in den letzten Jahren geleistete Arbeit. In seiner Rede ermunterte er die Jugendlichen, die Zukunft mitzugestalten, im ganz persönlichen Bereich, aber auch in beruflicher Hinsicht, wenn sie beispielsweise in vielen Berufsfeldern den Klimaschutz voranbrächten oder in sorgenden Berufen wie Kitas, Krankenhäuser und Seniorenheimen Verantwortung für die Gesellschaft übernähmen.

Jeremias als Vertreter der Schüler*innen verstand es in seiner klugen und zugleich witzigen Rede mit Worten von Einstein bis Konfuzius den Blick vom Lernen auf das Wesentliche im Leben zu lenken. Er bedankte sich bei den Eltern und bei den Lehrkräften der Elsenztalschule, die stets mit großem Interesse am einzelnen Schüler unterrichtet hätten. Seinen Mitschüler*innen riet er: „Lebt euer Leben, aber lebt es jetzt!“

Danach schloss sich die Zeugnisübergabe an, bei der mehrere Schüler*innen Preise und Belobigungen für ihre guten Leistungen erhalten haben. Alle wurden mit großem Applaus gefeiert.

Auch die Elternvertreter*innen der zehnten Klassen hatten Reden vorbereitet, mal humorig, mal gerührt und würdigten die Zeit an der Elsenztalschule als eine tolle Erfahrung. Besonders hervorgehoben wurde das großem Engagement der Lehrkräfte, die ihre Kinder vom Beginn als Fünftklässler bis ins Erwachsenenleben begleiten hätten.

Luca und Sebastian übernahmen in launiger Weise die Übergabe der Oscars für besondere Leistungen und kürten den (un)pünktlichsten und verpeiltesten Schüler. Auch die Lehrkräfte wurden liebevoll mit ihren Besonderheiten unter die Lupe genommen. So erhielt der Schulleiter Sascha Lieneweg den Oscar für die geilste Karre, auf dem Hintergrund, dass er sein abgebranntes Auto durch ein E-Bike ersetzt hatte. Außerdem gab es je einen Oscar für die gesprächigste Lehrkraft, den (un)pünktlichsten Lehrer sowie für die Lehrerin, die den Sonnenschein aufleuchten ließ.

Erstmalig wurde in diesem Jahr der ETS-Preis verliehen. Damit sollen nun Schüler*innen geehrt werden, die in besonderer Weise den Geist der Elsenztalschule verkörpern und sich durch besondere Charaktereigenschaften hervorheben, mit denen sie die Schulgemeinschaft bereichern und sich für das soziale Miteinander einsetzen. Dieses Jahr ging der Preis an Zoe Ehresmann. Der begeisterte Applaus des Publikums zeigte, wie wohlverdient die Preisvergabe an Zoe war, die sich sichtlich überrascht und bewegt zeigte.

Unter den Klängen der Schulband „Dream a little dream of me“ endete der offizielle Teil des Abends mit großem Beifall und setzte sich in geselliger Runde an der Bar, am Foodtruck und in der liebevoll hergerichteten Lounge fort.

Wir gratulieren allen Schulabgänger*innen aufs Herzlichste und wünschen ihnen viel Erfolg für die Zukunft!


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