Schulleben - Elsenztalschule

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Paten erleichtern das Einleben
Begrüßungsgeschenk mit Lesetüte und Büchereiausweis


Das Einleben in die Schule bringt für die Erstklasskinder viele neuen Situationen und Herausforderungen. Da ist es schön, wenn ihnen erfahrene Begleiterinnen und Begleiter zur Seite stehen. Deshalb übernehmen die Kinder der höheren Schuljahre die Patenschaft für die neuen Erstklasskinder.
Zum Auftakt dieser Beziehung gab es ein kleines Begrüßungsfest, bei dem sich die Paten den Erstklasskindern vorstellen. Dabei überreichten sie als Begrüßungsgeschenk eine Lesetüte, die von den Paten ganz individuell und liebevoll gestaltetet worden waren. Der Inhalt dieser Lesetüte besteht aus einem persönlichen Gruß der Paten, einem tollen Buchgeschenk, das von der Buchhandlung STAIGER ermöglicht wurde, Infomaterial für die Eltern und ein Büchereiausweis der Bammentaler Gemeindebücherei. Damit soll die Lesefreude unterstützt und gefördert werden, denn das Lesen lernen ist ein spannendes Abenteuer – aber auch eine geistige Höchstleistung. Die allermeisten Kinder sind mit Feuereifer dabei, fast alle brauchen jedoch immer wieder einen Motivationsschub, damit ihnen die Welt der Buchstaben wirklich vertraut wird.
Wer könnte das nicht besser wissen als die nur wenige Jahre älteren Paten, die den anstrengenden Prozess des Lesenlernens selbst vor nicht allzu langer Zeit erfolgreich gemeistert haben und nun die Erstklasskinder ermutigen und trösten können, wenn sich das Eintauchen in die Welt der Buchstaben vielleicht schwieriger als gedacht herausstellt.
Frau Köhler, die Leiterin der Gemeindebücherei, und Frau Sigloch von der Buchhandlung STAIGER, waren in die Schule gekommen, um bei der Übergabe der Lesetüten dabei zu sein und freuten sich, wie gut die Lesetüten bei den Kleinen ankamen.
Schon kurz darauf starteten Groß und Klein gemeinsam in die erste gemeinsame Pause, wo man sie zusammen auf dem Schulhof herum flitzen sehen konnte. Auch zukünftig stehen weitere Aktivitäten auf dem Programm, die den Neunen zeigen, dass sie zur  Schulgemeinschaft gehören und das Miteinander vertiefen. Mit Projekten wie einem gemeinsamen Frühstück, Bastelaktionen oder einer Vorlesestunde werden die Neuen bald mit allem vertraut sein und sich in der Elsenztalschule dazugehörig fühlen.


Die Reise beginnt….

Endlich war es soweit! Die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler waren freudig aufgeregt in die Aula der Elsenztalschule gekommen. Dort wurden sie von Schulleitung, Lehrkräften und den Schüler*innen der sechsten Klasse mit einer tollen Feier herzlich willkommen geheißen. Gleich zu Beginn wurden alle schwungvoll mit dem Lied „Welcome back to school“  unter Leitung von Frau Rumpf begrüßt. Auch Schulleiter Sascha Lieneweg wünschte den Neuen alles Gute und betonte, dass eine gute Gemeinschaft für das Zusammenleben und das Lernen wichtig sei. Dadurch werde der notwendige Raum geschaffen, um sich weiterzuentwickeln, an den eigenen Leistungsgrenzen zu arbeiten und auch immer wieder über sich hinauszuwachsen. Dazu wünschte er sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die auch die Eltern mit einschließt.
Im Anschluss gaben die Sechstklässler*innen einen interessanten Einblick in die besondere Lernkultur, die an der Elsenztalschule gelebt wird. Zusammen mit ihrer Lehrerin, Frau Maren Eckerle, erinnerten sie daran, dass der erste Schultag in der neuen Schule wie der Beginn einer Reise sei. Mit einem kleine Anspiel und der passenden Einstimmung “Ich packe meinen Koffer und nehme mit..“ zeigten die „alten Hasen“ der sechsten Klassen auf, was nun für die Neuen wichtig werden wird. Dazu gehörten Begriffe wie Coaching, Lerntagebuch, Lernpakete, Lernband, Mensachip, Wahlkurs, KÜ und vieles mehr. Damit befüllten sie einen am Bühnenrand bereitstehenden Koffer mit passenden Gegenständen.
Danach wurden die Fünftklässler*innen auf die Bühne gerufen, wo sie von ihren Lehrkräften und den Paten als Reisebegleiter mit einer Schultüte persönlich begrüßt wurden. Anschließend starteten sie zur „Abfahrt“ ins Klassenzimmer.
Die ganze Schulgemeinschaft wünscht den fünften Klassen, dass sie ihr Reiseziel, eine erfolgreiche Schullaufbahn, mit viel Freude am Lernen und Spaß in der Gemeinschaft erreichen werden.


„Schön, dass du da bist“


Endlich Schulkind! Mit ihren nagelneuen Schulranzen und den prächtigen Schultüten waren die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler nicht zu übersehen, die mit ihren Familien erwartungsvoll in die Elsenzhalle strömten. Dort wurden die sechzig Jungen und Mädchen für ihren ersten Schultag erwartet. Schließlich ist der erste Schultag etwas ganz besonderes – für die Kinder sowie auch für die Eltern. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt und das will gefeiert werden.
Dazu hatten die zweiten Klassen ein buntes Programm einstudiert, um die Neuen in der Elsenztalschule aufzunehmen. Mit einem fröhlichen Begrüßungslied, einem flotten Buchstaben-Rap und dem Theaterstück von der Schildkröte, die Geburtstag hatte, zeigten sie den Gästen, wie wichtig es im Leben ist, Freunde zu haben.

Auch Schulleiter Sascha Lieneweg freute sich über die bunte Schar und wünschte ihnen und ihren Familien eine gelingende Schullaufbahn. Anschließend begrüßte Wenke Rose-Zimmermann vom Förderverein die Anwesenden und lud sie ein, die Schule zu unterstützen. Danach wurden die neuen Erstklässler*innen auf die Bühne gerufen wurden, wo sie von ihren Lehrkräften empfangen wurden. Anschließend zogen sie klassenweise miteinander ins Schulhaus. Dort fand die erste Unterrichtsstunde statt.
Zwischenzeitlich wurden die Eltern und Gäste wurden von den Zweitklasseltern aufs Beste bewirtet, um den Vormittag ungezwungen ausklingen zu lassen.


Abschlussgottesdienste der Elsenztalschule

Der letzte Schultag vor den Sommerferien beginnt für die Schülerinnen und Schüler der Elsenztalschule traditionell mit einem ökumenischen Gottesdienst. Da inzwischen die gesamte Schülerschaft nicht in einem Kirchengebäude unterkommt, gibt es zwei Gottesdienste.
Für die Sekundarstufe hatte Tatjana Abele die liturgische Leitung übernommen und mit ihren Schüler*innen Texte und Gebete vorbereitet. Sie knüpften an die Erlebnisse des vergangenen Schuljahres an. Jeremias trug hierzu eine sehr treffende Geschichte vor. Im Mittelpunkt stand die Erfahrung, dass Verschiedenheit anstrengt, aber gleichermaßen sehr bereichernd ist.
Dabei konnten alle auf gelungene Beispiele aus ihrem Alltag zurückgreifen – in der Familie, im Freundeskreis, im Verein und in der Klasse. Die Schulband unterstrich durch ihre gekonnten Beiträge wirkungsvoll den Gottesdienst. Besonders bei dem Lied „Halleluja“ kam echtes Gänsehautfeeling auf.
Der Gottesdienst der Grundschule stand er unter dem Motto: Koffer packen. Dabei wurden im Rückblick wichtige Momente aus dem vergangenen Schuljahr betrachtet. Die Schüler*innen erzählten von ihren Erfahrungen von A wie Ausflug bis Z wie Zirkusvorstellung, von Gemeinschaftserlebnissen und persönliche Highlights, Hochs und Tiefs, Freundschaften und Festen. Spürbar war, dass das Schuljahr für sie nicht nur eine Lernzeit war, sondern gleichzeitig eine Zeit zum persönlichen Wachsen und Reifen, zum Schätze sammeln auf der menschlichen Ebene. Für die Elsenztalschule gehört dazu auch die Verbindung zur Schule „Miracle de Jahve“. Durch die Kollekte wurde ein geschwisterliches Zeichen gesetzt. Dabei kam der stolze Betrag von 715,20 € zusammen.

Foto: Spendenbriefe für die Schule „Les Miracles de Yahve“ in Togo


EU- Schulprogramm Schulobst


Ab diesem Schuljahr werden die Schülerinnen und Schüler der Grundschule der ETS in den Genuss von Schulobst und – Gemüse von Dirks Biokiste aus Mauer kommen. Unser Antrag auf Schulobst wurde vom EU-Förderprogramm genehmigt, so dass wir ab dem neuen Schuljahr 2019/20 immer montags mit frischem, regionalem Obst und Gemüse versorgt werden. Dieses wird während der Vormittagspause angeboten. Hierbei handelt es sich zwar nicht um riesige Mengen, aber wir freuen uns dennoch, dass wir diese Möglichkeit erhalten haben. Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei der "Grünen Ortsgruppe Bammental". Ohne Ihre Spende, wäre das Schulobst nicht realisierbar gewesen. Vielen Dank für Ihre warmherzige Unterstützung!





Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Bammental

Am Freitag, den 19.Juli 2019, besuchten wir, die Klasse 4a der Elsenztalschule, die Freiwillige Feuerwehr Bammental.
Im Sachunterricht stand das Thema „Feuerwehr“ auf dem Programm und da bot sich natürlich auch ein Besuch der hiesigen Feuerwehr an.
Zunächst erklärte uns Timo Winkelbauer, der Kommandant der Feuerwehr Bammental, die Ausrüstung eines Feuerwehrmanns bzw. einer Feuerwehrfrau. Sandra Fackelmann, die Jugendwartin, schlüpfte in die volle Montur, die bei einem Einsatz getragen werden muss. Auch zeigte sie uns die Ausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers.
Anschließend haben wir live mitbekommen, wie es sich anhört, wenn die Feuerwehr einen Alarm auf ihren sogenannten „Piepser“ von der Rettungsleitstelle Rhein-Neckar geschickt bekommt.

Als nächstes wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe durfte sich zuerst die verschiedenen Räumlichkeiten des Feuerwehrhauses anschauen. Hierzu gehörte der Umkleideraum der Jugendfeuerwehr, der Aufenthaltsraum sowie die Funkzentrale. Die andere Gruppe bekam einen Einblick darüber, was so alles in einem Feuerwehrauto verlastet ist. Auch wurde uns erklärt, welches Gerät für welchen Zweck eingesetzt wird. Jeder von uns durfte einmal die schwere Rettungsschere und den Spreizer anheben. Wir stellten fest, dass diese Gerätschaften ganz schön schwer sind. Danach tauschten wir die Gruppen.
Zum Schluss bekamen wir noch ein Erfrischungsgetränk geschenkt.
Ein herzliches Dankeschön an Timo Winkelbauer und Sandra Fackelmann für die tolle, lehrreiche und interessante Aktion. Dieser Besuch gab den SchülerInnen einen guten Einblick in die Tätigkeit eines freiwilligen Feuerwehrmannes bzw. einer freiwilligen Feuerwehrfrau. Einige Kinder waren „Feuer und Flamme“ und möchten gerne beim Schnuppertag am 16.9.19 der Jugendfeuerwehr teilnehmen.


Abschlussfeier von Klasse 9 und 10:  So proud of you!



Es war ein Abend mit tief bewegenden Momenten, mit Freude, Rührung und strahlenden Gesichtern, bei dem 62 Schüler*innen aus Klasse 9 und Klasse 10 im festlichen Rahmen in der Elsenzhalle ihre Abschlusszeugnisse erhielten. Als Absolvent*innen der Gemeinschaftsschule konnte sie sowohl die Realschulabschlussprüfung wie auch die Hauptschulabschlussprüfung ablegen. Insgesamt 31 Schüler*innen erhielten an diesem Abend ein Abschlusszeugnis der Realschule. Viele von ihnen werden im nächsten Schuljahr auf ein Gymnasium wechseln, um dort ihren Bildungsweg weiter fortzusetzen.

Die Schulband eröffnete die Feier mit tollen Musikstücken und Adrian als Moderator begrüßte die zahlreichen Gäste. Als Stars des Abends zogen die Absolvent*innen unter Musikbegleitung und tosendem Beifall in die Halle ein und boten in ihrem eleganten Outfit, langen Abendkleidern und Anzug mit weißem Hemd und Krawatte, einen spektakulären Anblick. Passend dazu hatte der Wahlkurs die Halle in edlem Gold, Silber, Weiß und Schwarz dekoriert.
Der Schulleiter Sascha Lieneweg war stolz auf die beeindruckenden Leistungen dieses Jahrgangs und freute sich, dass ein außerordentlich gutes Ergebnis in den Realschulabschlussprüfungen erzielt wurde. In seiner Rede zitierte er die amerikanische Fußballerin Megan Rapinoe, die dazu aufrief, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Dass die Schulabgänger*innen das nötige Potential dazu hätten, stand für Sascha Lieneweg außer Zweifel und er setzte in sie die große Hoffnung, dass sie über die bestehenden Verhältnisse hinauswachsen würden. Gleichzeitig riet er ihnen, nicht den Glauben an sich selbst zu verlieren und er wünschte ihnen, etwas zu finden, „was ihr liebt und was euch glücklich macht!“

Auch Bürgermeister Karl gratulierte den Jugendlichen und überbrachte die besten Glückwünsche der Gemeinde. Er bedankte sich beim Kollegium der Elsenztalschule für die in den letzten Jahren geleistete Arbeit. In seiner Rede ermunterte er die Jugendlichen, die Zukunft mitzugestalten, im ganz persönlichen Bereich, aber auch in beruflicher Hinsicht, wenn sie beispielsweise in vielen Berufsfeldern den Klimaschutz voranbrächten oder in sorgenden Berufen wie Kitas, Krankenhäuser und Seniorenheimen Verantwortung für die Gesellschaft übernähmen.

Jeremias als Vertreter der Schüler*innen verstand es in seiner klugen und zugleich witzigen Rede mit Worten von Einstein bis Konfuzius den Blick vom Lernen auf das Wesentliche im Leben zu lenken. Er bedankte sich bei den Eltern und bei den Lehrkräften der Elsenztalschule, die stets mit großem Interesse am einzelnen Schüler unterrichtet hätten. Seinen Mitschüler*innen riet er: „Lebt euer Leben, aber lebt es jetzt!“

Danach schloss sich die Zeugnisübergabe an, bei der mehrere Schüler*innen Preise und Belobigungen für ihre guten Leistungen erhalten haben. Alle wurden mit großem Applaus gefeiert.

Auch die Elternvertreter*innen der zehnten Klassen hatten Reden vorbereitet, mal humorig, mal gerührt und würdigten die Zeit an der Elsenztalschule als eine tolle Erfahrung. Besonders hervorgehoben wurde das großem Engagement der Lehrkräfte, die ihre Kinder vom Beginn als Fünftklässler bis ins Erwachsenenleben begleiten hätten.

Luca und Sebastian übernahmen in launiger Weise die Übergabe der Oscars für besondere Leistungen und kürten den (un)pünktlichsten und verpeiltesten Schüler. Auch die Lehrkräfte wurden liebevoll mit ihren Besonderheiten unter die Lupe genommen. So erhielt der Schulleiter Sascha Lieneweg den Oscar für die geilste Karre, auf dem Hintergrund, dass er sein abgebranntes Auto durch ein E-Bike ersetzt hatte. Außerdem gab es je einen Oscar für die gesprächigste Lehrkraft, den (un)pünktlichsten Lehrer sowie für die Lehrerin, die den Sonnenschein aufleuchten ließ.

Erstmalig wurde in diesem Jahr der ETS-Preis verliehen. Damit sollen nun Schüler*innen geehrt werden, die in besonderer Weise den Geist der Elsenztalschule verkörpern und sich durch besondere Charaktereigenschaften hervorheben, mit denen sie die Schulgemeinschaft bereichern und sich für das soziale Miteinander einsetzen. Dieses Jahr ging der Preis an Zoe Ehresmann. Der begeisterte Applaus des Publikums zeigte, wie wohlverdient die Preisvergabe an Zoe war, die sich sichtlich überrascht und bewegt zeigte.

Unter den Klängen der Schulband „Dream a little dream of me“ endete der offizielle Teil des Abends mit großem Beifall und setzte sich in geselliger Runde an der Bar, am Foodtruck und in der liebevoll hergerichteten Lounge fort.

Wir gratulieren allen Schulabgänger*innen aufs Herzlichste und wünschen ihnen viel Erfolg für die Zukunft!


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