Schulleben - Elsenztalschule

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Artikel zum Schulaustausch

Über 70 Schüler nahmen am Austausch nach Amsterdam teil.

Handball trifft Grundschule

Die Zweitklässler*innen der Elsenztalschule waren begeistert, denn einen ganzen Schultag lang stand Handball auf dem Stundenplan! Erwartungsvoll standen sie in der Sporthalle, wo sie vom Trainingsteam des TV Bammental begrüßt wurden. Neben den Bammentaler Kindern waren auch die zweiten Klassen aus Gauangelloch und Wiesenbach eingeladen.Der Handballverein hatte ein kompetentes Betreuerteam aus erfahrenen Vereinsmitgliedern, Jugendtrainer*innen und Schülersportmentor*nnen mitgebracht, die mit Schwung und frischen Ideen die Kinder an den unterschiedlichen Stationen in Bewegung brachten. Nach einer Aufwärmphase wurden acht Teams gebildet, die auf die verschiedenen Stationen verteilt wurden. In den einzelnen Stationen ließen sich die Kinder sofort auf die attraktiven Spielideen ein. Dabei wurden Bälle geworfen und gefangen, die Zielgenauigkeit und Treffsicherheit geübt, es wurde gehüpft, gesprungen, mit Schwimmnudeln gekämpft und durch den Stangenwald gelaufen. Und immer wieder wurde gelacht und alle hatten sichtbaren Spaß bei den abwechlungsreichen Bewegungsangeboten. Viel zu schnell war dann auch der Vormittag vorüber. Was blieb, war die Begeisterung der Kinder und ein großes Lob für die Verantwortlichen des Handballvereins. Zum Abschied gab es für alle Teilnehmenden noch eine Urkunde und ein Erinnerungsfoto sowie einen Gutschein für ein Probetraining und eine Familienfreikarte  für das nächste Heimspiel des Handballvereins. Mathe- und Deutschunterricht - das hat an diesem Tag bestimmt niemand vermisst!



Mehr Spaß in der Pause

Große Pause ist für Grundschüler*innen vor allem Spiel- und Bewegungszeit. Damit es ein breit gestreutes Angebot für jeden Geschmack gibt, steht in jedem  Klassenzimmer eine Kiste mit Spielgeräten für die Pause. Da der Inhalt dieser Kisten intensiv genutzt wird, braucht es immer mal wieder Nachschub und Ersatz. Deshalb herrschte große Freude bei den Grundschüer*innen der Elsenztalschule, als der Vorsitzende des Freundeskreises, Silvio Nürnberg, zahlreiche Spielgeräte überreichte, die für noch mehr Spaß in der großen Pause sorgen. Nachdem der Freundeskreis bereits in der Vergangenheit die Umgestaltung des Schulhofes tatkräftig unterstützt hatte, um Bewegungs- und Spielanreize zu schaffen, lag nun der Schwerpunkt auf Kleingeräten. Die Schüler*innen hatten im Vorfeld in den Klassen ihre Wünsche gesammelt. Dabei standen Bälle, Stelzen, Reifen, Gummitwist und Wurfringe an erster Stelle. Nun sind die Spielkisten wieder gut gefüllt. Ab sofort freuen sich die Grundschüler*innen noch mehr auf die große Pause.

Adventsmarkt in der Elsenztalschule

Auch in diesem Jahr lud die Elsenztalschule zu einem Adventsmarkt ein. Zahlreiche Eltern, Freunde und Bekannte strömten zu dem gemütlichen Beisammensein und zeigten ihr großes Interesse an der schulischen Arbeit. Bei seiner Eröffnungsrede zeigte sich Konrektor Ralph Gromer begeistert von der Kreativität und Einsatzfreude der Schüler*innen und Lehrkräfte.
Vor allem die fünften Klassen hatten sich im Vorfeld mächtig ins Zeug gelegt und im Rahmen des Unterrichts ein umfangreiches Konzept für den Adventsmarkt erarbeitet. Dazu zählte auch ein attraktives kulinarisches Angebot. Dabei kamen Schleckermäulchen bei Waffeln, Schokobananen und Muffins zum Zug, während sich herzhafte Genießer an Würstchen laben konnten. Auch durstig mussste niemand bleiben, denn Kinderpunsch, Kaltgetränke und Apfelsaft von der schuleigenen Streuobstwiese boten für jeden Geschnmack etwas Passendes.
Zahlreiche hübsch dekorierte Verkaufsständen luden zum Verweilen ein. So konnte mancher gleich ein schönes Weihnachtsgeschenk erstehen. Da wurden selbstgemachte Leckereien wie Pralinen, Marmelade oder Sirup aus der Schulküche angeboten. Auch  wunderschöne Weihnachtskarten, die im Kunstunterricht angefertigt worden waren, gab es zum Verkauf. Daneben konnte man bei alten Büchern, Spielen, Filmen und CDs nach einem Schnäppchen fündig werden. Ein besonderern Hingucker waren alte Schallplatten, die als kreative Recycling-Produkte zu einem neuen Leben als Obstschalen, Buchstützen und Aufhängevorrichtungen erweckt wurden.
Das tolle Bühnenprogramm mit Chorbeiträgen unter der Leitung von Martina Stork und Musik von der Schulband unter der Leitung von Johannes Solf setzte stimmungsvolle Akzente. Der große Beifall bei den gelungenen Auftritten auf der Bühne war wohl verdient und honorierte die Anstrengungen und die tollen Ergebnisse.
Alle waren sich einig, dass die Schüler*innen ein gelungenes und stimmungsvolles Fest auf die Beine gestellt hatten, bei dem sich die Schule lebendig und vielfältig zeigte.


Aus Pfandflaschen werden Lebensräume

Wie sehr ein Fluss von Menschenhand in Mitleidenschaft gezogen werden kann, davon machte sich die Klasse 7a der Elsenztalschule im Biologieunterricht ein Bild: Im Sommer 2015 waren in der Jagst bei Kirchberg durch ein Unglück Unmengen Düngemittel in den Fluss gelangt, woraufhin auf einer Länge von mehreren Kilometern über 20 Tonnen Fische verendeten. Die schockierenden Bilder nahm die Klasse als Ausgangspunkt, um für das Projekt „Wir helfen der Jagst!“ ein Jahr lang Pfandflaschen zu sammeln - mit dem Ziel, das erwirtschaftete Geld einer Renaturierungsmaßnahme für die Jagst zu spenden. Über 244€ kamen auf diese Weise zusammen. Im November 2017 war es nun endlich soweit: Die Jagstaue bei Kirchberg ist um einen Lebensraum reicher. Gemeinsam mit Martin Zorzi, dem Leiter des Umweltzentrum Schwäbisch Halls und ihrem Biologie Lehrer Herrn Häffner pflanzten unsere Schüler in einer Jagstaue bei Kirchberg zwei Gehölzflächen mit über 100 heimischen Sträuchern und Bäumen, die kleineren Fischen künftig Schutz und Versteck bieten können.
Für die Finanzierung der Aktion übergab Anneliese Lostaunau Herrn Zorzi stolz das gesammelte Geld. Außerdem sammelte die Klasse auf ihrer Wanderung zur Pflanzstelle viele neue Eindrücke und konnte durch Erläuterungen Martin Zorzis einiges über das Jagsttal dazulernen, etwa was ein sogenannter Umlaufberg ist. Zum Dank für ihr Engagement bekamen die Schüler von Herrn Zorzi je ein Stück versteinertes Holz, welches sich an der Jagst manchmal finden lässt, geschenkt.
Es bleibt zu wünschen, dass sich die Jagst mit solchen hoffnungsvollen Maßnahmen bald wieder in ein artenreiches Biotop für zahlreiche Pflanzen und Tiere verwandeln wird!

Johannes C. Häffner
Martinsumzug am Samstag den 11.11.2017

Wie immer, so brachten auch dieses Jahr die Kinder der 3. Klasse beim Martinsumzug die Legende des Heiligen Martins auf die Bühne. Sie erzählten und spielten die Ereignisse vor fast 1700 Jahren am Stadttor von Amiens nach. Damals wurde der römische Soldat vom Elend eines Bettlers angerührt und teilte seinen Mantel mit ihm. Die Darsteller nahmen ihre Aufgabe sehr ernst, galt es doch, die wichtige Botschaft des Helfens und Teilens auf die Bühne zu bringen.

Die Kinder hatten ihre Texte und die Martinslieder auswendig gelernt. Da viele Kinder in dem Stück mitwirkten, war die improvisierte LKW-Bühne vor dem Rathaus sehr voll. Nicht alle hatten darauf Platz, einige standen davor. Zum ersten Mal seit vielen Jahren regnete es heftig beim Martinsumzug und es gab für die Darsteller kein Dach über dem Kopf. Kurzfristig wurde die Instrumentalbegleitung zu den Liedern gestrichen, da dies bei diesem Wetter keinen Sinn machte. Die Kinder spielten im Dauerregen „tapfer“ ihre Rollen. Bei den Martinsliedern während des Stückes sangen die Zuschauer eifrig mit. Trotz Dauerregens waren viele bunte Laternen unterwegs und Kinder und Erwachsene lauschten der Geschichte.

Anschließend setzte sich der leuchtende Zug mit den bunten Laternen wieder in Bewegung. Am Ende gab es für alle TeilnehmerInnen ein leckeres Martinsmännchen.

Diesen Martinsumzug werden die Kinder der Klasse 3b sicher nicht so schnell vergessen. Trotz Nässe hat ihnen das Spielen und Singen große Freude gemacht.

Ropeskipping der Klasse 3a

Am Dienstag, 14.11. erhielt die Klasse 3a Besuch von Caterina Rothhaas. Sie arbeitet für die deutsche Herzstiftung und besucht deshalb Grundschulen, um sich mit den Kindern über herzfreundliches Verhalten zu unterhalten. Da das Herz ein Muskel ist, kann dieser durch regelmäßige Bewegung gestärkt werden. Na klar, das wussten die Kinder. Ebenso war ihnen aus dem Sachunterricht bekannt, dass gesunde Ernährung auch einen wichtigen Beitrag leistet.
Nach dieser kurzen theoretischen Einführung  begann der praktische Teil. Alle Kinder bekamen ein Seil aus Kunststoff und dann legten sie los: Sie sprangen alleine, mit Partner oder auch zu dritt in einem Seil. Neben dem einfachen Basic-Jump wurden Joggingsprünge, Überkreuzsprünge und Hampelmannsprünge geübt.   Aber auch Schatten- und Zwillingssprünge brachten die Kinder ordentlich ins Schwitzen.
Es gab eine kurze Generalprobe und dann fanden sich auch schon die Schüler der anderen Grundschulklassen und einige Eltern ein. Jetzt konnten die Kinder der Klasse 3a vorführen, was sie in 90 Minuten gelernt hatten. Das Publikum staunte nicht schlecht; erst recht, als Frau Rothhaas anschließend selbst noch eine kurze Vorführung ihres Könnens zeigte. Immerhin hat sie bereits an Deutschen, Europa- und Weltmeisterschaften teilgenommen. Dann war die Bühne frei und alle Kinder durften selbst Tricks mit dem Seil ausprobieren.
Die Kinder waren sich einig, dass so ein Herztraining richtig Spaß macht. Alle hatten tolle Erfolgserlebnisse. Ein Junge sagte am Ende: „Heute morgen konnte ich noch gar nicht Seilspringen. Und jetzt kann ich schon so viel.“

Sheriff im Einsatz

„Auf den Hund gekommen“ waren die zweiten Klassen der Elsenztalschule, nachdem in ihrem Unterricht das Wissen rund um den Hund im Fokus stand. Da bot es sich an, die Polizeihundestaffel Wiesloch einzuladen, um aus erster Hand zu erfahren, wie die besonderen Fähigkeiten von Hunden im Polizeidienst genutzt werden. Die beiden Polizisten Toni und Rainer hatten ihre Helfer Sheriff, einen belgischen Schäferhund, und Lissy, einen Gebirgsschweißhund, mitgebracht, mit denen sie verschiedene Einsatzmöglichkeiten demonstrierten. Sie verstanden es ausgezeichnet, einen interessanten Einblick in die Arbeit der Polizeihundestaffel zu geben. Die beiden Hunde gewannen die Herzen der Kinder auf Anhieb. Die Beamten führten aus, dass Diensthunde der Hundestaffel der Polizei gut zu ihrem Herrchen oder Frauchen passen müssen, denn der Hund lebt mit seinem Hundeführer zusammen und sie bilden ein festes Team. Jeder Polizeihund wird auf zwei Spezialgebiete dressiert. Dabei wird ihr Spieltrieb und ihre gute Nase gleichermaßen eingesetzt. Wie gut das funktioniert, zeigte Lissy bei der Suche nach  verstecktem Sprengstoff, den sie auf Anhieb auffinden konnte. Des weiteren wurde in gestellten Szenen gezeigt, wie die Polizeihunde ihre Fähigkeiten einsetzen. Dazu gehört der Schutz für die Polizeibeamten durch bedrohliches und lautes Verbellen, aber auch der Umgang mit Tätern. Dass bei einem Einsatz ein Polizeihund zu einem aggressiven Gegener werden kann,  stellte Sheriff anhand verschiedener Aufgaben unter Beweis. Die Art, wie er einen Täter stellte, wie er ihn festhielt und wie er ihn an der Flucht hinderte, ließen keinen Zweifel an der Wirksamkeit seiner Arbeit. Zudem demonstrierte Sheriff seine Rechenfertigkeiten und beeindruckte die Kinder dabei mit seinen gebellten Ergebnissen. Zum Schluss des Besuchs konnten die Kinder noch Fragen stellen, die von Tony und Rainer sachkundig beantwortet wurden. Am Ende gab es reichlich Applaus für diese besonderen Gäste.


Wir machen mit!

Unter diesem Motto machten die Kinder der 3. Klassen vor den Herbstferien den AID- Ernährungsführerschein, ein Baustein zur Ernährungsbildung in der Grundschule. Gemeinsam lernten sie, ein leckeres Frühstück und kleine Gerichte fürs Mittag- oder Abendessen zuzubereiten.
Dabei erfuhren die Kinder viel über ausgewogenes Essen und Trinken. Grundlage dafür ist die Ernährungspyramide, die den Kindern zeigt, was und wieviel sie von den verschiedenen Lebensmittelgruppen täglich essen sollen.

Das Ganze bereitete ihnen große Freude. Sie lernten, mit Lebensmitteln und verschiedenen Küchengeräten umzugehen, deckten den Tisch und räumten natürlich auch auf. Das geschah auch immer im Hinblick auf Hygieneregeln.

Zubereitet wurden lustige Brotgesichter mit Käse und Gemüse, Knabbergemüse mit Kräuterquark, ein leckerer Nudelsalat mit Gemüse und Käse, sowie ein bunter Obstquark. Den Kindern hat es gut geschmeckt und fast alles wurde mit Begeisterung leer gegessen.
Im Vorfeld bekamen sie zu jedem Gericht eine Liste mit Zutaten und Arbeitsgeräten und brachten diese Sachen mit in die Schule.
Unterstützt wurden wir bei allen Einheiten von Eltern aus den Klassen. Das hat prima geklappt.
Am Ende der Einheit haben alle Kinder in einer schriftlichen Abschlussprüfung, dem Ernährungsführerschein, gezeigt, was sie gelernt haben.
ALLE KINDER haben diesen bestanden!
                                                                                                                                                                 Monika Ehrhard
Lies mit mir – mach mit!

Wer kennt sie nicht, die Bilderbuchgeschichte von der Maus Frederick? Während die anderen Mäuse schwer beladen mit Mais, Nüssen und Getreide ankommen, sammelt Frederick Wintervorräte ganz anderer Art, nämlich Sonnenstrahlen, Farben und Wörter, die in den kalten Wintertagen zu wunderschönen Geschichten werden.

Alljährlich im Herbst wirbt der landesweite Frederick-Lesetag für eine aktive Leseförderung, für eine Verbesserung der Lesekompetenz sowie für den Umgang mit Literatur.
 
Fredericktag an der Elsenztalschule

Nachdem die ErstklässlerInnen mit ihrem einladenden Lied „Lies mit mir – mach mit!“ den Lesetag für die ganze Grundschule eröffnet hatten, begrüßte Frau Scheider die für ihre vielen Leseaktivitäten bekannte Frau Keller. Sie hatte „Das schlaue Buch vom Büchermachen“  von Daniel Napp mitgebracht, in dem der Weg eines Buches von der Idee zur Buchhandlung beschrieben wurde. Gebannt lauschten die Kinder, wie die Kinderbuchautorin Petra Fuchs und der Illustrator Julius Dachs alles Wissenswerte rund um die Buchherstellung thematisierten. Damit wurden sie hinter die Kulissen der Buchherstellung geführt und es wurde vermittelt, was Verlag, Lektoren, Drucker und Händler dazu beitragen, damit am Ende ein neues Buch fertig auf dem Tisch liegt.

Für die tolle Geschichte gab es viel Applaus und Frau Ehrhard überreichte im Namen der Schulleitung einen bunten Blumenstrauß als kleines Dankeschön.
 
Danach gab es je nach Klassen unterschiedliche Aktivitäten rund ums Buch.
So hatten sich die SchülerInnen der vierten Klassen passenden Vorlesestoff für die ErstklässlerInnen überlegt und begannen, in kleinen Grüppchen ihren Patenkindern vorzulesen. Gut vorbereitet mit entsprechender Betonung und passendem Lesetempo ließen sie die Geschichten lebendig werden. Kein Wunder also, dass sich die Kleinen über den Besuch der ViertklässlerInnen freuten und alle schon bald mit großer Aufmerksamkeit in Bücher vertieft waren. Das angebotene Lesefutter stieß auf großes Interesse und die gemeinsame Aktion gefiel den beteiligten Klassen.
Die zweiten und dritten Klassen näherten sich der Welt der Bücher, indem sie selbst kreativ wurden und sich mit der Buchherstellung beschäftigen. Dabei konnte man den Prozess der Papierherstellung kennen lernen und selbst Papier schöpfen. Andere gestalteten sich ein kleines Büchlein, bei dem sich ein Papierquadrat jeweils passend zum Text in ganz unterschiedliche Gegenstände verwandeln ließ.


Vorlesen regt die Gedanken an

Vorgelesen wird in der Elsenztalschule nicht nur am Fredericktag. Z. B. wird auch während der täglichen Frühstückspause zum Buch gegriffen. Selbst ältere Kinder, die schon gut lesen können, finden es schön, Geschichten zuzuhören. Die Phantasie wird durch den Vorstellungsprozess beim Zuhören intensiv angeregt. Gleichzeitig entstehen im Kopf  "innere Bilder" und phantasievolle Räume. Die Gedanken gehen beim Zuhören auf Reisen - in andere Zeiten, Erfahrungs- und Gefühlswelten. Vorlesen ist auch in der Familie wichtig. Ein Buch, ein gemütlicher Leseplatz auf dem kuschligen Sofa und schon kann das genussvolle Leseabenteuer beginnen. Einfach mal im Wohnzimmer beim nächsten regnerischen Herbstnachmittag oder Sauwetter- Sonntag ausprobieren....


Waldtage in der Elsenztalschule

Nur wer die Natur kennt, weiß sie auch zu schätzen. Deshalb haben naturkundliche Themen einen großen Stellenwert im Unterricht der Grundschule. Dass beim persönliche Erleben mehr gelernt werden kann als durch tausend Worte, erfuhren nun die SchülerInnen der zweiten Klassen, die sich mit dem Thema Wald beschäftigten und die dank der vielen interessanten zwei- und vierbeinigen Gäste voller Begeisterung bei der Sache waren.

 Erlebnistour im Wald

Bei einer Waldwanderung der Klasse 2b mit Frau Kaiser-Schmitt und Frau Schwarz konnten die ZweitklässlerInnen das neu erworbene Wissen vertiefen. Im Vorfeld hatten die beiden Waldpädagoginnen dazu ihre Tierpräparate im Wald aufgestellt. Dadurch wurde der natürlicher Lebensraum in der heimischen Natur augenfällig vermittelt. Daneben war ihnen auch der Schutz des Waldes als funktionierendes Ökosystem ein wichtiges Anliegen. Dass der Mensch den Wald gefährdet, zeigten sie anhand einer Sammlung von achtlos weggeworfenen Gegenständen wie Glasflaschen, Plastiktüten oder Dosen, die bei den Tieren zu gefährlichen Verletzungen führen können. Beobachtungs- und Suchaufgaben vertieften das Wissen über den Wald. Zum Abschluss galt es, gemeinsam ein Mandala aus Naturmaterial zu legen, dessen Farbenvielfalt  alle erfreute. Außerdem gab es noch für jedes Kind ein Büchlein mit Informationen und Ausmalbildern rund um die Waldbewohner für zu Hause. Schade war nur, dass der Ausflug für die Klasse 2a regelrecht ins Wasser fiel. Doch er wird auf jeden Fall im Frühjahr nachgeholt werden.
 Mit dem Förster unterwegs

Ein Spaziergang im Wald macht Spaß und ist eine schöne Sache.
 Doch nicht nur für uns Menschen ist der Wald wichtig. Er ist vor allem Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Weltweit leben die Hälfte aller an Land lebenden Tier- und Pflanzenarten im Wald. Auch Bammental ist eine sehr waldreiche Gemeinde. Beim Waldtag mit Förster Reinhard ging es deshalb um die Zusammenhänge rund um die heimischen Bäume und ihre Bewohner. Ob Rehfraßspuren oder Fußabdrücke, die Kinder kamen den Tieren schnell auf der Spur. Und was nicht zu sehen war, wurde ganz spielerisch erlebbar gemacht, wenn es z. B. galt, als Fledermaus die Motten zu fangen. Auch die Nahrungskette im Wald und der Zersetzungsprozess der Blätter wurde erlebnispädagogisch vermittelt. Die Kinder nutzten die Gelegenheit, viele Fragen zu stellen, die Herr Reinhard sachkundig und sehr anschaulich beantworten konnte.
 „Wilde“ Tiere zu Besuch – Unterricht mit Fuchs,
Dachs & Co.
 
Woran erkennt man Hase und Kaninchen? Wie fühlt sich ein Wildschweinfell an? Wovon ernähren sich Wiesel, Reh und Eichhörnchen? Auf diese Fragen können die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen der Elsenztalschule inzwischen fachkundige Antworten geben. Ihr Wissen verdanken sie den Naturschutzwartinnen Frau Kaiser-Schmitt und Frau Schwarz, die in der Elsenztalschule zu Besuch waren. Sie brachten neben interessanten Geschichten auch gleich eine umfangreiche Sammlung an Anschauungsobjekten der heimischen Wildarten mit. Das "Begreifen" der Natur war erwünscht und Anfassen erlaubt. So hatten die Kinder die Möglichkeit, die in der Natur oft scheuen und nur schwer zu beobachtenden Tiere als Präparate anzufassen und sich auf diese Weise ein Bild über Größe und Aussehen zu machen.
Mathe macht Spaß!

Drei Stunden Mathematik am Stück – das klingt auf den ersten Blick schrecklich anstrengend und langweilig. Nicht so bei der Mathe-Nacht der Elsenztalschule, wenn über 130 Schülerinnen und Schüler der zweiten bis vierten Klassen gruppenweise von Station zu Station eilen, um möglichst viele Mathe-Aufgaben zu lösen.

Logisches Denken und Teamgeist
Bei der Mathe-Nacht ging es nicht nur ums Rechnen, sondern gleichermaßen ums Knobeln und Tüfteln. So boten die Aufgaben auch denjenigen SchülerInnen einen anregenden Zugang, bei denen Mathe bislang noch nicht zu den Lieblingsfächern zählte. An zahlreichen Lernstationen wie Würfelspielen, Triominos, Ubongo, beim Schätzen und Messen, beim Malen mit der Schere und beim Bauen mit geometrischen Körpern galt es, das mathematische Können zu erweitern. Die damit verbundenen Herausforderungen brachten die Kindern zum Nachdenken, vermittelten aber auch viel Freude an logischen und geometrischen Zusammenhängen.
Mathematisches Buffet
Ein tolles Buffet mit mitgebrachten Leckereien sorgten für die passenden Pausensnacks. Hier aß auch das Auge mit, denn es wurden appetitliche Schnittchen in Zahlenform, knusprige Brötchen, die mit Zahlendekorationen versehen waren sowie vitaminreiche Kost mit Obst- und Gemüseschnitzen in Form von geometrischen Figuren angeboten. Das Buffet war immer gut besucht und wurde von den Eltern liebevoll betreut.

Großes Engagement
Am Ende hatten es manche Gruppen tatsächlich geschafft, alle Stationen erfolgreich zu durchlaufen. Alle Kinder waren stolz auf ihre Ergebnisse. Die Mathe-Nacht wurde mit viel Applaus für die Sieger, aber auch für die tolle Elternunterstützung  an Stationen und Buffet,  beendet. Einhellige Meinung: Es war eine super Sache! Und die häufig gestellte Frage: „Machen wir noch einmal eine Mathe-Nacht?“ wurde mit einem überzeugten „Bestimmt!“ beantwortet.

Text: Anette Rehfuss, Bilder Inga Gaetcke

Gelebter Demokratieunterricht!

Anlässlich der Bundestagwahl nahmen die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klasse an der Podiumsdiskussion der Bammentaler Schulen teil. Die RNZ berichtete am 19. 9. 2017 darüber.

Presseartikel der RNZ zur Podiumsdiskussion anlässlich der Bundestagswahl


Lesetüten

Vierte Klasse begrüßt mit Lesetüten
Die ViertklässlerInnen der Elsenztalschule wissen aus eigener Erfahrung, dass der Schuleintritt ganz schön aufregend sein kann. Damit sich die neuen ErstklässlerInnen nicht alleine fühlen, werden die „Großen“ zu ihren Paten. Dabei geht es um Unterstützung mit Rat und Tat im Schulhaus und auf dem Pausenhof, aber auch um Austausch und gemeinsame  Projekte. Zum Auftakt dieser hilfreichen Begleitung im neuen Schulumfeld haben die Großen einiges vorbereitet, mit dem sie die Neuen an der Schule begrüßen wollen. Dabei ist inzwischen die Übergabe der Lesetüten ein fester Bestandteil, denn wenn man von den Älteren herzlich empfangen wird, und auch noch etwas Tolles geschenkt bekommt, dann ist das ein großer Motivationsschub. Das gilt auch für das Lesenlernen.
Deshalb haben die ViertklässlerInnen eifrig gemalt und gebastelt, um jedem Schulanfänger eine individuell gestaltete Lesetüte zu überreichen. Sie wissen: Wer sich die Welt der Buchstaben erobert und die Nase in Bücher steckt, kann sich nicht nur Wissen aneignen, sondern öffnet den Blick auf die Welt und erlebt gleichzeitig viel Freude mit spannenden, lustigen und informativen Geschichten und Texten.
Die bunten Lesetüten sind ein Baustein zur Unterstützung beim Lesenlernen. Sie sehen nicht nur toll aus, sondern enthalten ein motivierendes Buchgeschenk der Buchhandlung STAIGER, einen kostenlosen Ausweis der Gemeindebücherei sowie Informationsmaterial für die Eltern. Das Schulleitungsteam, vertreten durch Ralph Gromer, bedankte sich bei Frau Petra Köhler von der Gemeindebücherei  und Frau Barbara Sigloch von der Buchhandlung STAIGER, die auf diese Weise mithelfen, die ErstklässlerInnen  von Beginn an im Leselernprozess zu stärken.


Artikel Einschulungsfeier Kl. 1

Herzlich willkommen in der Elsenztalschule
Endlich in die Schule dürfen! Der lang ersehnte Einschulungstag war da. Die Kinder kamen im Kreis ihrer Familien zur Einschulungsfeier in die Elsenzhalle, die von den Zweitklasseltern festlich hergerichtet worden war. Mit ihren bunte Schulranzen und den stattlichen Schultüten fanden sie sich schnell in den ersten Reihen ein, die extra für sie als Hauptpersonen der Feier reserviert worden waren.
Herr Gromer, unterstützt von Frau Ehrhard, begrüßte alle im Namen der Schulleitung und freute sich über die fröhliche Schar, die da vor ich saß. Er konnte gut verstehen, dass die Kindern neben aller Vorfreude auch ein bisschen Sorge und Unsicherheit vor dem Start in das Schulleben herrschte. Überzeugend riet er deshalb, Vertrauen zu haben und sich darauf zu verlassen, dass es gemeinsam gelingen kann. Das kleine Theaterstück der ZweitklässlerInnen vom Löwen, der nicht lesen konnte, führte diesen Gedanken weiter. Auch das gekonnt gesungene und mit Boom-Whackers instrumentalisierte ABC-Lied sorgte für weitere Impulse, die alle Unsicherheiten schnell vergessen ließen.
Danach wurden die neuen ErstklässlerInnen auf die Bühne gerufen wurden, wo sie von ihren Lehrkräften empfangen wurden, um dann miteinander ins Schulhaus zu ziehen, wo im Klassenzimmer die erste Unterrichtsstunde statt fand. Währenddessen wurden die Erwachsenen von den Zweitklasseltern mit Kuchen, Laugenstangen und Getränken gut versorgt. So fiel ihnen das Warten auf die frisch gebackenen ErstklässlerInnen nicht schwer, die nach ihrer ersten Schulstunde strahlend und fröhlich zurückkehrten.


Wasser für alle – alle für Wasser

Wie fühlt es sich an, einen mit Wasser gefüllten Eimer mehrere Kilometer weit zu tragen? Diese Erfahrung machten unsere 7.Klassen beim diesjährigen 2.Heidelberger Wassermarsch am 18.Juli, indem sie zahlreiche Eimer Neckarwasser an der Neckarwiese aus dem Fluss schöpften und diese bis zum Universitätsplatz trugen. So wurde es für die Schüler nachvollziehbar, dass Wasser keinesfalls selbstverständlich ist und in vielen Ländern von weit her getragen werde muss – eine nicht alltägliche körperliche Erfahrung für unsere Schüler!
Unter dem Motto Jeder Tropfen zählt machten sie anschließend bei ihrem Marsch durch die Heidelberger Altstadt lautstark auf das von den Vereinten Nationen 2010 ausgerufene Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser aufmerksam, welches noch immer über 600 Millionen Menschen weltweit verwehrt ist. Das vom Neckar geschöpfte Wasser, insgesamt etwa 1000 Liter, wurde anschließend am Universitätsplatz gesammelt und kommt im Rahmen einer Spende über 1000€ der Stadtwerke Heidelberg Trinkwasserprojekten an Schulen in Nepal zu Gute. Einen bedeutsamen Anteil daran hatten nicht zuletzt unsere Schüler, die insgesamt fast ein Drittel der sich engagierenden Schüler darstellten.

So wurde der Wassermarsch für alle zu einem Erfolg – im Rahmen der Spende für die nepalesischen Kinder und für unsere Schüler sowohl als einmalige Gemeinschaftserfahrung als auch als Bewusstwerdung der globalen Bedeutung von Wasser als einem unverzichtbaren Menschenrecht.

Johannes C. Häffner


Musikvorspielabend der Elsenztalschule

Schon Tage vorher lag im ganzen Schulhaus Musik in der Luft: Der Profilkurs der Gemeinschaftsschule bereitete sich auf seinen ersten großen Auftritt vor. Eifrig wurden auf den Gitarren dynamische Riffs und angesagte Melodien geübt, auf den Cajon wurde getrommelt, was das Zeug hergab und unterschiedlichster Gesang drang durch die Flure. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich tagelang während der Unterrichtszeit und in den Pausen auf ihren Vorspielabend vorbereitet. Zum ersten Mal, seit es die Gemeinschaftsschule gibt, konnten die Schülerinnen und Schüler des Profilkurses ihre Talente und das erarbeitete Können vor einem breiten Publikum präsentieren. Ebenso freute sich die Schulband „ETS goes Rock“ darauf, ihr Repertoire zu zeigen.

Eine Aula voller Publikum
Zu dem gemeinsamen Vorspielabend des Profilkurses und der Schulband waren zahlreiche Gäste in die Aula der Elsenztalschule gekommen. Geboten bekamen sie ein buntes Programm von Klassik bis Moderne. In der ersten Hälfte überzeugte siebzehn TeilnehmerInnen des Profilkurses an den Gitarren mit gefühlvollen Stücken, aber auch Groovigem, bei dem das Publikum im Takt mitwippte. Ob Rod Stewards „I’m sailing“, „Quantanamera“ oder aktuelle Stücken wie „Despacito“ bis zu ganz Klassischem wie „Freude, schöner Götterfunke“ – der Profilkurs konnte in allen Bereichen punkten und erntete viele Beifall. Auch Musiklehrer Johannes Solf war voll des Lobes für die Aufführenden.
Im zweiten Teil des Vorspiels kamen die FreundInnen des Rocks auf ihre Kosten. Mit „Seven Nation Army“ von White Stripes begeisterte die Band ihr Publikum auf Anhieb. Dass sie sich auch auf leise Töne verstanden, zeigten sie bei Ben E. Kings „Stand by me“. Die große Offenheit für die unterschiedlichsten Stilrichtungen  stellte die Band mit Stücken wie  „Little me“ und „Zombie“ von The Cranberries unter Beweis. Besonders die Gesangsinterpretationen und Gitarrensoli führten immer wieder zu echtem Gänsehautfeeling. Ebenso sorgten tolle Einlagen mit Becher-Rhythmen für großes Lob.

Nicht nur vor dem Mikro überzeugten die jungen KünstlerInnen, auch das Mischpult samt Disco-Lichtanlage lagen ganz in Schülerhand und die Technik sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Da war es nur folgerichtig, dass am Ende des kurzweiligen Konzerts ein riesiger Applaus für alle stand, verbunden mit der Hoffnung, dass man nicht allzu lange auf den nächsten Musikvorspielabend warten muss.


Spaß bei Sport und Spiel mit dem Hoffe-Express

Passend zur derzeitigen Frauen–Fußball-EM machte der Hoffe-Express an der Elsenztalschule Station und bescherte den Erst- bis ViertklässlerInnen einen kurzweiligen Unterrichtsvormittag mit zahlreichen sportlichen Angeboten rund um den Fußball.

An verschiedenen Spielstationen ging es um Reaktionsvermögen, Wahrnehmung, Geschwindigkeit, Koordination und Ballgefühl. So konnte man erfahren, mit welcher Schusskraft man einen Ball ins Tor bringen konnte. Doch nicht nur auf starke Beine kam es an. Auch ein gutes Vorstellungsvermögen war gefordert, um beim Buzzer-Spiel verschiedene Gegenstände, die langsam aufgedeckt wurden, schnell zu erkennen. An der Blitzlichtwand ging es um die Reaktionsfähigkeit, denn es mussten innerhalb von 60 Sekunden möglichst viele aufleuchtende kleine Felder abgeschlagen werden. Dabei brachten es die besten Mädchen und Jungen auf über 80 "Anschläge". Auch Hüpfburg und Tischkicker sorgten für spielerischen Spaß.  Danach konnten die Kinder bei einem Slalomlauf mit dem Ball ihre koordinatorischen Fähigkeiten ausbauen. Natürlich durfte auch das Torwandschießen nicht fehlen. Am Ende des abwechslungsreichen Programms gab es jede Menge zufriedene und begeisterte Kinder.


 
Projekttage GS

Meine, deine, unsere Welt – Projekttage der Grundschule
Nachhaltige Entwicklung beginnt vor der Haustür. Dieser Grundsatz bildete die Basis für die Projekttage der Grundschule, die unterschiedliche Lebenswelten in den Mittelpunkt stellten. Daran konnten die Kinder mit zahlreichen eigenen Erlebnissen anknüpfen. Vielen ist der Umgang mit Fremdem sehr vertraut, z. B. wenn der Banknachbar aus einem anderen Land stammt und die beste Freundin erst langsam Deutsch lernt. Auch das spanische Obst in der Vesperbox,  das T-Shirt aus Pakistan und die Lieblingsschokolade aus ghanäischem Kakao  zeigen, wie tief die globale Welt im Alltag dazu gehört. Ausgehend von der Erfahrung, dass sich Lokales und Globales ganz nahe kommen, luden die Projekttage dazu ein, sich mit den eigenen und fremden Sichtweisen auseinanderzusetzen, um Verständnis für das Gemeinsame zu schaffen. „Meine.Deine.Eine.Welt“ hieß es deshalb bei der Reise um den Globus. Dabei konnten die SchülerInnen in altersgemischten Lerngruppen ein Thema vertiefend bearbeiten, das sie vorher ausgewählt hatten. Dabei standen ganz unterschiedliche Aspekte rund um globale Welterfahrung und Nachhaltigkeit zur Auswahl.

Meine Welt ist nicht die ganze Welt.
In allen Projektangeboten wurde sehr viel Wert auf einen kindgemäßen Zugang gelegt und die Schulkinder setzten sich engagiert mit Fragen wie "Wer bin ich? Wer bist du? Was ist meine, was ist deine Welt? Welche Gemeinsamkeiten haben wir?" auseinander. Der Spaß an traditionelle Spiele aus aller Welt war genauso wichtig wie der Schutz des Regenwaldes oder verschiedene Schulwegsgeschichten aus unterschiedlichen Ländern. Bei einem weiteren Angebot standen Märchen aus verschiedenen Kulturen im Mittelpunkt.  Auf großes Interesse stieß auch der Sprachkurs auf Arabisch, bei dem die andere Schreibrichtung, aber auch die schöne Schrift für Staunen sorgte. Bei allem durfte die kulinarische Erfahrung nicht fehlen und so wurde Leckeres geschnippelt, gekocht und probiert. Auch sehr ernste Aspekte standen im Fokus, z. B. die Fluchterfahrungen von syrischen Kindern, die Lebensbedingungen in den Ländern des Südens oder die Bedrohung unseres Planeten durch Müll oder Abholzung. Am Ende stand die Erkenntnis, dass die eigene Sichtweise und die der anderen unbedingt zusammen gehören. Für alle wurde erlebbar: „Meine Welt ist nicht die ganze Welt“. Am Ende der Projekttage waren die Kinder sehr zufrieden  und zeigten damit, wie lohnend und bereichernd die Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit und Welterfahrung sein kann.

Hoffe-Express
Gesund und fit – Aktionstag an der Elsenztalschule

Nicht zu übersehen war der zehn Meter lange und 3, 5 Tonnen schwere Hoffe-Express, der auf dem Schulhof der Elsenztalschule zu Gast war und ein sportliches Highlight verhieß. Ebenso dabei war die AOK, die mit Infos, Gesprächen und anschaulichen Beispielen die gesunde Ernährung in den Mittelpunkt stellte. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 und 9 erwarteten gespannt den Startschuss zum Aktionstag. Während die erste Gruppe sich bei den Hoffenheim-Trainern aufwärmte, zog es die anderen an den gedeckten Tisch. Dort ging es um Zucker in Lebensmitteln. Einiges war bereits bekannt, anderes bezog sich auf Neuland und stieß auf großes Interesse. Wer hätte auch gedacht, dass so viel versteckter Zucker in Fertigprodukten lauert! Schnell war klar, dass Ernährung und Bewegung zwei Seiten einer Medaille sind, denn nur zu wissen, welche Lebensmittel gesund sind, reicht nicht aus. Vielmehr geht es darum, den eigenen Körper zu verstehen und ganz nebenbei zu erfahren, welche positiven Auswirkungen die Bewegung auf das Wohlbefinden hat. Ganz praktisch und hautnah konnte diese Erfahrung mit den Trainern des Hoffe-Expresses dann auf dem Schulhof erlebt werden. Dabei kam mancher beim Training von Bewegungsabläufen und Koordinationsübungen  ganz schön ins Schwitzen. Aber das Konzept der Veranstaltung, die von Sportlehrer Gabriel Meister initisiert wurde, traf ins Schwarze, denn alle TeilnehmerInnen waren sehr motiviert bei der Sache. Gerade die Mischung zwischen Information und Fitness-Angeboten wurde von allen Seiten sehr gelobt und wird sicher im Alltag seine Spuren hinterlassen.



Ropeskipping-Workshop der 3. und 4. Klassen
erfolgreich durchgeführt

Seilspringen war früher, heute lernen die Kinder ropeskipping!
In den letzten Wochen konnte man immer wieder Mädchen und Jungen der dritten und vierten Klasse beobachten, die tolle Tricks mit einem Seil übten. Grund dafür war der in diesen Klassen durchgeführte Workshop. In den Sportstunden wurden ausgehend vom BasicJump und dem JoggingStep vielerlei Tricks erlernt wie z.B. der CrissCross, bei dem das Seil vor dem Körper gekreuzt wird, oder der HalfTurn, durch den man vom Vorwärts- ins Rückwärtsspringen kommen kann.

Ideen dazu lieferte immer wieder ein von der deutschen Herzstiftung zur Verfügung gestelltes Heft. Diese hat das Anliegen, Kindern von jungen Jahren an Spaß an Bewegung zu vermitteln um so auch deren Herzgesundheit zu fördern. Dabei untersuchten die Kinder auch ihren Pulsschlag im Ruhezustand und nach Bewegung, und erarbeiteten Einiges über die Funktionsweise vom Körper und den Muskeln.

Neben Einzelsprüngen im Seil hüpften die Kinder auch zu zweit im Schattensprung bzw. Zwillingssprung. Koordinativ sehr anspruchsvoll waren nicht zuletzt Sprünge im longrope, bei dem zwei Kinder das Seil drehten, andere durchhüpften und man dann auch noch das sich drehende Seil übernehmen musste.

Nachdem der langersehnte Abschlusstag aus einigen organisatorischen Gründen leider mehrfach verschoben wurde, konnte er dann am Dienstag, 20. Juni endlich stattfinden. An die Hundert Dritt- und Viertklässler fanden sich in der Elsenzhalle ein. Hier gab es zunächst eine gemeinsame Seilstaffel und anschließend zeigte die Klasse 3b eine tolle Choreographie. Dabei hüpften Kinder sowohl im Einzelseil als auch gleichzeitig durch das longrope. Einzelne Schüler wagten sich sogar radschlagend durch das langrope. Auch der stellvertretende Schulleiter Christian Klapp war sehr beeindruckt und konnte den stolzen Kindern Urkunden überreichen. Zum Abschluss führten die Kinder der 4. Klassen vor, was sie gelernt hatten. Mit strahlendem Gesicht, einer Urkunde in der Hand und Spaß an der Bewegung verließen die Kinder an diesem Tag die Halle.
Jetzt freuen sich alle, wenn im Herbst wieder der Basic-Workshop der Herzstiftung durchgeführt wird.



Abend der Berufsfindung

Was soll ich werden?, diese Fragen stellen sich die Schülerinnen und Schüler der Elsenztalschule schon frühzeitig im Rahmen des Unterrichts. Dabei werden persönliche Fähigkeiten und Interessen sowie Kenntnisse über Berufsbilder und entsprechende Anforderungsprofile in zehn Kursmodulen thematisiert. Zahlreiche weitere Veranstaltungen, bei denen u.a. die Eltern ebenso wie das Berufsinformationszentrum mit im Boot sind, runden das Programm ab, damit alle Schülerinnen und Schüler auf der Zielgeraden in ein erfolgreiches Berufsleben durchstarten können.
Bereits in der siebten Klasse findet das erste Betriebspraktikum statt, bevor dann im achten Schuljahr die zweite Praktikumsphase mit dem Abend der Berufsfindung abschließt.

Berufsparcours in der Aula
Schulleiter Peter Fanta eröffnete den Abend mit einem Dank an die Betriebe, die PraktikantInnen aufgenommen hatten. Gleichermaßen bedankte er sich bei den SchülerInnen und Lehrkräften, die sich auf die Praktikumsphase und den Abend der Berufsfindung bestens vorbereitet hatten. Der Schulleiter zeigte sich sichtlich beeindruckt von den gelungenen Präsentationen der Schülerinnen und Schüler, die in der Aula zahlreiche Stände  aufgebaut hatten, an denen sie sachkundig ihr Wissen über die Berufe mit Infoplakaten, Fotos, Material, Werkzeug und Arbeitsproben darstellten. Viele Betriebe ließen es sich nicht nehmen, ihre PraktikanInnen an diesem Abend zu besuchen oder gar am Stand zu unterstützen.
Beim Rundgang durch die Aula konnte man sich dann bei den nach Berufsgruppen zusammengestellten Ständen über die verschiedensten Ausbildungsberufe informieren. Es gab zahlreiche Ausbildungsberufe aus dem Handwerk wie Maurer, Stukkateur, Tischler und Dachdecker. Aber auch die Metallbranche war mit Mechatroniker, Werkmechaniker und Werzeugmacher gut vertreten. Ebenso wurden Berufe aus dem Bereich der Verwaltung, Mediengestaltung und Gesundheit vorgestellt. Überall zeigten die jungen Leute stolz die ersten Arbeitsproben. So stellte ein Schreinerpraktikant seinen selbst gefertigten Tisch vor, der  - ganz innovativ- mit einer Halterung für den Kopfhörer versehen war. In der Abteilung der ErzieherInnen konnte man Regenmacher basteln, während beim Einzelhandelskaufmann mit der Fachrichtung Zoohandlung muntere Goldhamster die Aufgabengebiete illustrierten.
Einige Stände zeigten, dass sich die Jugendlichen bereits weiterreichende Ziele gesteckt hatten, die nur über eine längere Schullaufbahn angesteuert werden können: So steht ein akademisches Studium vor der Arbeit im Dokumentationszentrum für Sinti und Roma und auch für die zahlreichen Aufgaben in einem Wahlkreisbüro von Bundestagsabgeordneten reicht ein Hauptschulabschluss in den seltensten Fällen.  

Unterschiedliche Rückmeldungen
Am Ende des Rundgangs durch die Ausstellung war klar, dass die Jugendichen im Rahmen des Praktikums viele neue Eindrücke und Erfahrungen gewonnen hatten, ob nun an der Werkbank, im Büro oder auf der Baustelle. Nicht alle Praktikantinnen waren am Ende überzeugt, ihren Traumberuf gefunden zu haben. Aber auch hierin zeigt sich, wie wertvoll die Praktikumszeit war, denn nun werden sich die Jugendlichen über andere Berufsrichtungen informieren und beim nächsten Praktikum in einem neuen Feld Erfahrungen sammeln.

Tag der offenen Tür
am 15.03.2017

Der große Saal der Schulmensa war zu unserer großen Freude gut gefüllt mit interessierten Eltern und Kindern. Sie schauten gebannt dem Theaterstück zu, welches die siebte Klasse aufführte. Thema, ein Tag an unserer Gemeinschaftsschule. Wunderschön und sehr treffend haben unsere Schüler das Leben und Lernen an der Elsenztalschule veranschaulicht. Vorab begrüßt hatten die potenziellen neuen Fünftklässler Konrektor Herr Klapp und ein Teammitglied der Schulleitung Frau Eckerle. Nach der Aufführung wurden die Fakten um die Gemeinschaftsschule per PowerPoint erklärt und dann die Schulhausralley eröffnet. Es gab diverse Stationen zu erkunden und viel zu erleben.
Kooperation Fitnessstudio

Dank der Kooperation mit dem Fitness-Club Rabe in Bammental dürfen unsere Schüler der Elsenztalschule völlig neue sportliche Erfahrungen sammeln und erzählen ganz stolz: „Ich gehe ins Fitnessstudio!“
Training in einem Fitnessstudio ist immer etwas Besonderes. Die Kinder lernen ihren Körper auf ungewohnte Weise kennen, an einem ungewöhnlichen Ort. Sie spüren Muskeln, wo sie bisher keine vermuteten. Nicht wie im wöchentlichen Schulsport, wird Ihnen das Privileg zuteil, andersgeartete Geräte zum gezielten Training nutzen dürfen. Es stehen Ihnen verschiedene Kraftmaschinen und Ausdauergeräte zur Verfügung. Überdies verlieren die Kinder die Furcht vor dieser fremden Umgebung und erwägen somit eher, sich sportlich zu betätigen und in einem Fitnessstudio anzumelden.

Faschingsfeier 2017

Die diesjährige Faschingsfeier fand am 24.02.2017 statt und war wie jedes Jahr ein voller Erfolg. Eröffnet wurde die Feier mit einer großen Polonaise durch die ganzen Klassen bei der alle Schüler in den Saal der Mensa geführt wurden. Als alle Schüler angekommen waren, begannen die verschiedenen Programmpunkte die von Videovorführungen bis zum Wettessen reichten. Des Weiteren gab es gesangliche Auftritte, sowohl von unserer „ETS goes Rock“ Gruppe, als auch traditionell vom Schulleitungsteam. Für das leibliche Wohl sorgten die Schüler der Klasse 10. Sie verkauften heiße Würstchen, Berliner und frischen Kuchen.



Elsenztalschule
Herbert-Echner-Platz 1
69245 Bammental
Telefon: 06223-95230
Fax: 06223-952390
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