Digitalisierung an der Elsenztalschule

Welche Zukunftsbilder gibt es an der Schule im Hinblick auf das
zukünftige Unterrichten und Lernen in der digitalen Welt?

Unten finden Sie unterschiedliche Einsatzbereiche bzw. Kompetenzförderbereiche,
die durch die digitalen Medien abgedeckt bzw. gefördert werden sollen.

Digitalisierungskonzept 

In vier Einsatzbereichen sehen wir durch die digitalen Medien, digitalen Werkzeugen und digitalen Lernumgebungen einen Mehrwert:

1

Bei der Organisation des Lernens

2

Bei der Erleichterung der Kommunikation und des Austauschs von Materialien zwischen den Lehrkräften 

3

Beim Vermitteln von Lehrinhalten

4

Beim Erwerb digitaler Kompetenzen

Das Lernen organisieren

Kern des digitalen Konzepts wird das Nutzen der Software DiLer sein (https://www.digitale-lernumgebung.de/). „DiLer - Digitale Lernumgebung“ ist eine leicht bedienbare Open Source Lernplattform und ein zuverlässiges und umfassendes Learning Management System. Im Zentrum der Software steht die Vernetzung der Lernpartner (Eltern, LuL, SuS) und die Dokumentation der Lernergebnisse. Den SuS soll damit die Möglichkeit erleichtert werden, ihr Lernen selbst zu organisieren und eine Übersicht über ihren Lernstand zu behalten. Entscheidend ist dafür eine 1zu1-Ausstattung der LuL und der SuS mit IPads. Eltern und SuS können dabei unter drei Möglichkeiten zur Ausstattung mit einem IPad entscheiden: Leasen, kaufen oder von der Schule leihen. Die SuS haben über die Software die Möglichkeit, ihren Stundenplan zusammenzustellen, flexibel Veränderungen einzufügen und ihr Coaching mit der Mentorlehrkraft abzustimmen.
Über Apps sollen schnelle Feedbackprozesse und Abstimmungen zwischen SuS/LuL und den Eltern ermöglicht werden. Digitale Kurztests sollen den Lernstand aufzeigen (formative Evaluation). 


Kurz und Konkret:
> Vernetzung zwischen Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und     Schülerinnen und Schülern durch Softwarelösungen.
> Dokumentation von Leistungen und sonstiger Informationen rund um die Schüler*innen.
> Stundenplan erstellen/Lernen organisieren/Coaching planen.
> Feedback einholen; formative Evaluation; Diagnose. 

Kommunikation und Materialaustausch der LuL untereinander ermöglichen und erleichtern

Durch den Einsatz digitaler Medien bzw. die Ausstattung der LuL mit einem IPad soll die Kommunikation zwischen den LuL bzw. die Kommunikation im Doppeljahrgangsteam ermöglicht bzw. erleichtert werden. Dafür stehen in der Software Diler u. a. eine E-Mail Funktion, ein Schwarzes Brett und zum Austausch von Materialien ein Share Point/Editor zur Verfügung.

Kurz und Konkret:
> Kommunikation der LuL, Teamkommunikation, elektronisches Klassenbuch, Schülerverwaltung usw. 

Lerninhalte vermitteln

(Frei-)Arbeitsmaterialien sollen über das Materialnetzwerk nutzbar gemacht werden: https://mnweg.org/
Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von ca. 40 Schulen, die gemeinsame Lernmaterialien anhand standardisierter Kompetenzraster entwickeln. Diese Materialien können digital oder analog genutzt werden. Durch spezifische Apps (Kooperation mit dem Medienzentrum Heidelberg) sollen die SuS Zugang zu Informationsangeboten und Recherchemöglichkeiten erhalten.
Bestimmte Inputklassenzimmer und Marktplätze im Haus zum kooperativen Arbeiten sollen mit Bildschirmen ausgestattet werden und durch die I-Pads der SuS ansteuerbar sein. Der inhaltliche Mehrwert des Digitalen soll über unterschiedliche Apps abgeschöpft werden. Dadurch soll die Aneignung fachlicher Kompetenzen unterstützt und erleichtert werden. Adaptive Lernsoftware kann den Lernstand aufzeigen und Übungen maßgeschneidert zur Verfügung stellen. Z.B.:
https://www.phase-6.de/magazin/magazin/lerntipps/adaptives-lernen-mit-einem-vokabelprogramm/. Ein diesbezügliches Lehrerfortbildungskonzept wird gerade erarbeitet bzw. Fortbildungen dazu sind in Planung. 

Kurz und Konkret:
> (Frei-) Arbeitsmaterialien
> Recherche im Internet und Lexikonfunktion
> Präsentationen, Beamerfunktion, Dokumentenkamera
Inhaltlicher Mehrwert des Digitalen durch Videoaufnahmen, Sprachfreundschaften, Tabellenkalkulation, Vokabeltrainer, Abstimmungstools, geographische Informationssysteme usw.
> Gezieltere Vermittlung fachlicher Kompetenzen (adaptive Lernsoftware)

  

Erweiterte digitale Kompetenzen erwerben

Neben der Erleichterung, Ergänzung und Organisation des Lernens müssen auch digitale Kompetenzen über die Anwendung von Apps und Office-Produkten hinaus gefördert und entwickelt werden. Dabei stehen z. B. die Fragen im Mittelpunkt, wie Informatiksysteme funktionieren oder Probleme mit Hilfe digitaler Instrumente gelöst werden können. Dafür sollen, auch durch die leicht verfügbare Neuausstattung der SuS und der Schule (WLan, IPads, Bildschirme, Software, Apps), der Basiskurs Medienbildung und der Aufbaukurs Informatik gestärkt bzw. organisch in den Schulalltag integriert werden. Die Ausbildung von Medienmentoren (siehe unten), die in diesem Schuljahr zum ersten Mal durchgeführt werden wird, und der alltägliche Umgang mit digitalen Medien soll eine Grundlage dafür sein bzw. die Möglichkeit erhöhen, ein Profilfach IMP an der Schule anbieten und durchführen zu können.
Programm Medienmentorenausbildung:
https://www.lmz-bw.de/landesmedienzentrum/mentorenprogramme/schueler-medienmentoren-programm-smep/  

Kurz und Konkret:
> Erwerb digitaler Kompetenzen: Wie funktionieren Informatiksysteme?
> Kreative Problemlösung mit digitalen Instrumenten. Basiskurs Medienbildung Klasse 5, Aufbaukurs Informatik Klasse 7 und Profilfach IMP ab Klasse 8 

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