PRIMARSTUFE

In der Primarstufe arbeiten wir im Klassenunterricht. Darüber hinaus gibt es zusätzlichen Förderunterricht zur Unterstützung beim Lese- und Rechtschreibprozess mit "Deutsch als Zweitsprache". Auch die Zusammenarbeit mit dem hauseigenen LIMA-Unterricht (Lese- Rechtschreibintensivmaßnahme), der Recheninsel Mauer und mit dem sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) helfen beim Erreichen der Lernziele.

In der Primarstufe gibt es neben dem Klassenunterricht zahlreiche Gemeinschaftsaktivitäten und –veranstaltungen in unserem Schulleben. Dazu gehören neben klasseninternen auch viele klassenübergreifende Aktivitäten wie regelmäßig statt findende Projekttage, die Betreuung duer neuen Erstklasskinder durch Paten aus der vierten Klasse, die Mathe-Nacht, der Schulchor, das Lesefest „Fredericktag“, adventliche Feiern in der Aula, ökumenische Schulgottesdienste und Schullandheimaufenthalte. 

Der Blick über den eigenen Tellerrand ist im Schulleben fest verankert. In unserem Dorfleben gibt es viele Anlässe, die wir aktiv mitgestalten. Z. B. beteiligen wir uns am Sommertagsumzug der Gemeinde und unsere DrittklässlerInnen führen beim Martinsumzug das Martinsspiel auf. Wir besuchen Seniorenheime und gestalten Seniorenfeiern mit. Theaterbesuche stehen regelmäßig auf dem Programm. Auch unser grünes Klassenzimmer auf der Streuobstwiese bietet viele Erfahrungsmöglichkeiten. Seit mehreren Jahren bestehen Kontakte zwischen der Elsenztalschule und der Grundschule "Les miracles de Yahvé" (Die Wunder Gottes) in Klémé-Sanguera in Togo.

Mobirise

Das Coaching an der Elsenztalschule findet vor dem Unterricht statt. Der Lehrer nimmt sich jeweils für zwei Schüler eine halbe Stunde Zeit um mit ihm sogenannte Förderespräche zu führen. Coaching bedeutet intensive Gespräche, enge Betreuung sowie Unterstützung auf dem Weg zum Bildungsziel. Gezieltes Fördern hat in der Gemeinschaftsschule einen festen Platz. Es gelingt eine engmaschige Betreuung und die Kinder werden gezielt in ihrem besonderen Bedarf unterstützt, egal in welchem Lernjahr sie sich befinden. Der einzelne Schüler gerät nicht aus dem Blick.

Unsere Lernpakete sind Aufgabensammlungen und Arbeitsaufträge in drei verschiedenen Niveaustufen für die Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Englisch; ab der sechsten Klasse auch in Französisch. Lernpakete werden in den fünften Klassen mit kleinen Arbeitsschritten eingeführt und das Pensum erhöht sich im Laufe der Schulzeit. Damit üben die Kinder schrittweise selbständig zu arbeiten und in ihrem Tempo zu lernen, sowie sich selbst zu organisieren. Teilkompetenzen werden im eigenen Tempo erarbeitet. Die Schüler lernen Schritt für Schritt selbstständiges Lösen sowie die Kontrolle der Aufgaben die Ihnen gestellt werden.
Die Lernpakete stehen für einen großen Bereich im Prozess für Individualisierung, anstatt klassischem Frontalunterricht.

Pull Out ist ein Input der Fachlehrer für die verschiedenen Niveaustufen „G“, „M“ und „E“. Das heißt, alle Schüler einer Klassenstufe werden in ihrer Niveaustufe in ein Klassenzimmer geholt und dort gezielt auf ihrem Thema der jeweiligen Niveaustufe unterrichtet. Ab Klasse 7 variieren die Inhalte und Schwerpunkte der verschiedenen Niveaus für die Hauptfächer immer stärker. Um allen Kindern gerecht zu werden, gibt es dafür einmal die Woche diese speziellen Inputs.

Planung des individuellen Lernwegs

Das Lerntagebuch hilft bei der Planung der Lernziele für das jeweilige Schuljahr. Es beschreibt die Ziele, die Arbeit und die Erfolge des Schülers. Der Schüler hat die Möglichkeit durch tägliches Notieren der erarbeiteten Lerninhalte am Ende Woche zu überprüfen ob er etwas verbessern möchte und wie die Arbeitshaltung in der Woche war. Er hat auch die Möglichkeit sich selbst ein „TOP DER WOCHE“ einzutragen, bei Besonderheiten, die ihm besonders gut gelungen sind. Des Weiteren ist das Lerntagebuch ein Medium, welches schnelle Kommunikation zwischen Eltern und Lernbegleitern ermöglichen soll. Das Lerntagebuch ist aufgrund von intensiver Schulentwicklung zur Zeit ausgesetzt.

Das klassische Lernband findet bei uns an der Elsenztalschule im vierten Block statt. Es soll den Schülern die Möglichkeit geben eigenverantwortlich zu arbeiten und Inhalte die sie zuvor gehört haben zu überprüfen und zu lernen. Der Schüler entscheidet selbst, welchem Fach er sich intensiv zuwendet. In dieser Phase sind die Schüler selbstorganisiert.

Die Kompetenzraster sind ein zentrales Mittel zur Individualisierung der Lernprozesse. Sie sind ein tabellarisches Einschätzungsraster mit „Ich kann“ Formulierungen, angelehnt an die verbindlichen Zielstandards durch den Bildungsplan. Das Kompetenzraster gibt Auskunft über Fähigkeiten und Fertigkeiten des einzelnen Schülers. Er punktet seinen Lernweg in seinen Hauptfächern und kann somit seinen Lernweg für sich und andere transparent machen.
Das Kompetenzraster macht die Anforderungen in den Hauptfächern ab Klasse 5 deutlich und transparent. Es orientiert sich stark am Bildungsplan des Landes Baden Württemberg, an das sich jede staatliche Schule halten muss; selbstgesteuertes Lernen wird geübt.
Ziel: Individualisierung der Lernprozesse.

Unsere Berufsorientierung ein Konzept, welches den Jugendlichen ab der Klasse 6 helfen soll, sich auf die Berufswelt, die Orientierung in den Berufsfeldern und auf die optimale Bewerbung für den jeweilig angestrebten Ausbildungsplatz vorzubereiten. Wichtige Inhalte zur Berufsorientierung werden in dem Fach WBS (Wirtschaft/ Berufs- und Studienorientierung) vermittelt.

Für unsere Schüler gibt es verpflichtende Praktikums- und Bewerbungszeiten:
• Klasse 6: ein Tag
• Klasse 7: eine Woche
• Klasse 8: zwei Wochen
• Klasse 9: zwei Wochen
• Klasse 9: Hauptschulabschluss: eine Woche Bewerbungsintensivwoche und eine Woche Praktikum.
Bewerbungsintensivwoche heißt: In dieser Woche schreiben unsere Schüler konkrete Bewerbungen, mit denen sie sich auf reale Ausbildungsangebote bewerben. Das geschieht unter Anleitung und Hilfestellung seitens fortgebildeter Lehrer. Im Anschluss an diese Bewerbungswoche gehen die Kinder noch eine Woche in ein Praktikum.
• Klasse 10: Bewerbungsintensivwoche.

Die Profilkurse sind NWT und Musik, welche ab der achten Klasse von den Schülern gewählt werden. Diese sind im Bildungsplan abgebildet.

Die inklusive Pädagogik (includere = einschließen, einlassen) beschreibt den Ansatz, alle Schülerinnen und Schüler in ihrer Vielfalt zu akzeptieren, wertzuschätzen und entsprechend ihrer Bedürfnisse zu fördern. Mit Hilfe einer Begleitung durch sonderpädagogisches Lehrpersonal, sowie der Bereitstellung von differenziertem Arbeitsmaterial wird die Teilnahme am gemeinsamen Unterricht stets ermöglicht. Die Elsenztalschule steht hierfür in enger Kooperation mit der Erich-Kästner-Schule in Neckargemünd.

An unserer Schule gibt es nach kanadischem Vorbild fest installierte Wahlkurse die aufeinander aufbauen wie z.B. Fit for life 10, fit for life 20 etc. Diese wurden für die verbindliche Ganztagesschule weiter ausgebaut und gefestigt.
• BBQ-Akademie
• Fit for Life
• Zirkus
• Schulfirma
• ETS goes Rock
• ETS goes Rabe
Dazu kommen weitere Kunst- und Sportkurse die je nach Klassenstufe variieren. Die Kurse sind immer klassenübergreifend angelegt. Das heißt 5 und 6, 7 und 8, 9 und 10, werden hier gemeinsam unterrichtet.

Wir, die Elsenztalschule, bieten unseren Schüler bereits in Klasse sechs Schnupperkurse für Technik und AES (Alltagskultur, Ernährung, Soziales- Ehemals MUM) an. Französisch ist fest angelegt ab Klasse 6, als Vorbereitung für einen eventuellen gymnasialen Abschluss.
Für die siebte Klasse müssen sich die Schüler endgültig für ein Wahlpflichtfach entscheiden, welches sie bis zur zehnten Klasse belegen.

LIMA (Lese-Rechtschreib-Intensivmaßnahme) ist eine intensive Förderung im Lesen und/ oder Rechtschreiben für Kinder der 3. Klasse, deren Förderbedarf mit den schuleigenen Möglichkeiten nicht aufgefangen werden kann. Der Unterricht Lima findet an 2 Nachmittagen (4 Wochenstunden) mit 6 Kindern pro Gruppe statt.

Unsere Förderinhalte sind:
• Einführung in die Basisstrategie, dem silbengliedernden Sprechschreiben
• Einführung in die weiterführenden Strategien, dem Verlängern und dem Ableiten
• Grundlegende Lesestrategien/ Lesetraining
• Wahrnehmungstraining und -förderung
• Arbeit an Fehlerschwerpunkten/ Fehleranalyse
• Arbeitstechniken zum Schreiben

Aufnahmeverfahren:
• Klassenlehrer/innen melden förderbedürftige Kinder (September bzw. Januar)
• LRS- Diagnostik aller gemeldeten Kinder
• Auswahl nach Förderbedürftigkeit
• Zusammenstellung von Kleingruppen zu je 6 Kindern
• Abschluss- und Beratungsgespräche mit den Eltern

Kooperationsschulen:
• Kirchwaldschule Gaiberg
• Panoramaschule Wiesenbach
• Grundschule Neckargemünd
• Grundschule Waldhilsbach
• Norbert- Preiß-Schule Mauer
• Grundschule Waldwimmersbach

Ansprechpartner:
Heidi Grieshober: grieshober@elsenztalschule.de
Danett Fischer: fischer@elsenztalschule.de

Gelebte Demokratieerfahrung ist Teil unseres Schulalltags. Außerdem kann sich jedes Kind

im Wochenanfangs- und Schlusskreis oder im Klassenrat kann mit seinen Anliegen und Erfahrungen einbringen und Prozesse der Gemeinschaft mitbewegen.

Drei Mal im Jahr unterbrechen wir den Schulalltag für mehrere Tage, um projektbezogen zu arbeiten. Dazu gehören die Schulwegswanderungen in Klasse 1, die Waldtage in Klasse 2 oder der Ernährungsführerschein der Drittklässler. Vor den Faschingsferien und nach den Pfingstferien stehen klassenübergreifende Projekttage mit literarischen, sozialen, künstlerischen oder geschichtlichen Themen auf dem Programm.

Singen macht Spaß, Singen tut gut!

Im Schulchor lernen die Kinder ganz unterschiedliche Lieder mit verschiedenen Rythmen und Sprachen kennen. Dabei wird das Hören und Zuhören geschult, der Umgang mit der eigenen Stimme gelernt und Rhythmusgefühl angebahnt. Das gemeinsame Musizieren verbindet auf eine ganz besondere Art und Weise miteinander. Es stärkt die Gemeinschaft und die Kinder merken, dass sie ein wichtiger Teil des Ganzen sind. Jeder einzelne wird gebraucht! Die Auftritte vermitteln Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit. Der Applaus zeigt, dass man anderen eine Freude bereiten kann und macht stolz auf das Geleistete.

Ergänzt wird der Schulchor durch SchülerInnen, die mit ihren Musikinstrumenten den Gesang begleiten oder ihn durch Vorspiele oder Zwischenstücke ergänzen.

Der Chor wirkt bei vielen unterschiedlichen Anlässen mit und bereichert Veranstaltungen in der Schulgemeinschaft und im Dorfleben.

Mathe macht Spaß!

Drei Stunden Mathematik am Stück – das klingt auf den ersten Anhieb schrecklich anstrengend und langweilig. Nicht so bei der Mathe-Nacht, wo die Schülerinnen und Schüler der zweiten bis vierten Klasse viel Spaß rund um logisches Denken und geometrische Erfahrungen haben. Im Team werden Aufgaben wie Tangrams, Würfelspiele, Knobelaufgaben Schätzen und Messen oder Bauen mit geometrischen Körpern gelöst. Die Mathe-Nacht ist deshalb auch besonders für Kinder geeignet, bei denen Mathematik bislang noch nicht Lieblingsfach ist oder denen Mathe schwerfällt.

Seit mehreren Jahren bestehen Kontakte zwischen der Elsenztalschule und der Grundschule "Les miracles de Yahvé" (Die Wunder Gottes) in Klémé-Sanguera. Sie werden nun intensiviert durch die Grundschule und die französischsprechenden GemeinschaftsschülerInnen und ihre Lehrkräfte. Die Schule wird von Bammentaler MitbürgerInnen betreut und unterstützt. Es wird im Deutsch- und MeNuK-Unterricht, an Projekttagen, im Religionsunterricht und beim Schulgottesdienst eine Verbindung zu den SchülerInnen in Togo hergestellt.
Durch den Kontakt wird Verständnis für die Situation der Kinder geweckt, deren Lebenswelt thematisiert und über den eigenen Tellerrand geschaut. So werden auf kindgerechte Weise globale Zusammenhänge erkannt und Solidarität gelebt.

Unser grünes Klassenzimmer auf der Streuobstwiese
Unsere Streuobstwiesen bieten wertvollen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Sie tragen zur Artenvielfalt bei und sind in unserer Region landschaftsprägend.
Für alle Klassenstufen bietet die Streuobstwiese unterschiedliche handlungsorientierte Zugänge

Man kann
• Zusammenhänge zwischen Lebensräumen und Lebensbedingungen für Tiere, Pflanzen und Menschen erkennen
• die Artenvielfalt in der näheren Umgebung entdecken
• typische Tiere und Pflanzen in den Stockwerken der Wiese kennen lernen,
• den Baum im Jahreskreislauf beobachten
• Kunstprojekte durchführen
• sich zu Naturlyrik und Geschichten inspirieren lassen
• den Weg vom Apfel zum Saft erleben
• den wertschätzenden Umgang mit und in der Natur erlernen

Ab Klasse 5 sind wir eine verbindliche Ganztagesschule mit einem Unterrichtsangebot an vier Nachmittagen. Ein längeres gemeinsames Lernen wurde uns nun ermöglicht, sowie die Weiterentwicklung unserer pädagogischen Überzeugung „individuelles Fördern und Fordern“. Dazu gehören auch regelmäßige Coachingespräche mit den Schüler*innen, Lernpakete etc.

Adresse

ELSENZTALSCHULE
Herbert-Echner-Platz 1
69245 Bammental

Kontakte

E-Mail: info@elsenztalschule.de    
Tel.: 06223-95230
Fax: 06223-952390

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